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20.04.14 / 11:00
Berichte

DeguDent: Zahngold hilft kranken Kindern

Beim Kongress „Zahnheilkunde 2014“ konnten in diesem Jahr über 180.000 Euro in nicht mehr benötigten Edelmetall-Kronen und Brücken zu Gunsten des KIKAM e.V. übergeben werden. In guter Tradition wurde auch dieses Mal wieder die Scheidung (Rückgewinnung des reinen Goldes aus den Edelmetall-Legierungen) gebührenfrei durch das Prothetik-Unternehmen DeguDent übernommen.



Zahnarzt Dr. Gert Kohl, Initiator der „Zahngoldaktion“ zu Gunsten kranker Kinder (M.), überreichte gemeinsam mit Peter Mielke, Vertrieb digitale Technologien des Hanauer Prothetik-Spezialisten DeguDent (2.v.l.), den 180.761,65-Euro-Scheck an Ralf G. Huth (2.v.r.), Oberarzt der Mainzer Kinderintensivstation und Vorsitzender des KIKAM-Fördervereins (Interessengemeinschaft für Kinder der Intensivstation und Kinderkardiologie Mainz e.V.), und Prof. Dr. Stephan Gehring, ebenfalls Oberarzt in Mainz (r.). Mit ihnen freute sich Dr. Michael Rumpf, Präsident der Landeszahnärztekammer Rheinland-Pfalz (l.). DeguDent

22 Jahre – so lange schon unterstützen zahlreiche Patienten von Praxen aus Rheinhessen und inzwischen weit über die Region hinaus den KIKAM e.V. (Interessengemeinschaft für Kinder der Intensivstation und Kinderkardiologie Mainz e.V.), indem sie ihren nicht mehr benötigten Zahnersatz aus Edelmetallen spenden. Denn wenn Kronen und Brücken ausgedient haben, geraten sie durchaus einmal zu Hause als skurrile Andenken in Vergessenheit. Für die wesentlich sinnvollere Nutzung der außer Dienst getretenen Edelmetalle haben sich in diesem Jahr wieder 50 Zahnarztpraxen und ihre Patienten entschlossen. Auf diesem Wege kamen stolze 180.761,65 Euro für die Kinder der Intensivstation und Kinderkardiologie in Mainz zusammen. Mittlerweile hat sich die Aktion deutlich erweitert. Praxen aus neuen Regionen machen mit – aus Marburg und Umgebung zum Beispiel und sogar aus Chemnitz.

Im Anschluss an den Kongress „Zahnheilkunde 2014“ übergaben Zahnarzt Dr. Gert Kohl, Initiator der Spendenaktion, sowie Peter Mielke, Vertrieb digitale Technologien, und Hendrik Stock, Außendienst bei DeguDent, den symbolischen Scheck. Der Vorsitzende des Fördervereins KIKAM, Ralf G. Huth, freute sich über die abermalige Unterstützung. Eine Boat-Party auf dem Rhein vor dem Mainzer Hilton-Hotel bildete den feierlichen Rahmen für das erfreuliche Ereignis. Seit dem Start der Initiative im Jahr 1992 wurden bislang insgesamt über 1,5 Millionen Euro zu Gunsten der Kinderintensivmedizin in Mainz gesammelt. Von Anfang an mit dabei ist das Hanauer Prothetik-Unternehmen DeguDent, das die Scheidung der gesammelten Stücke für diesen guten Zweck gebührenfrei durchführt. Mit dem Erlös unterstützt der KIKAM-Verein sowohl die Anschaffung modernster medizinischer Geräte zur Behandlung schwer kranker Kinder als auch Fortbildungen für das medizinische Fachpersonal.


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