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21.11.14 / 10:35
Berichte

Dexcel: "Herausforderung Periimplantitis"

Bei jährlich circa einer Million gesetzter Implantate allein in Deutschland erhöhen sich auch in den Praxen die Periimplantitis-Fälle. Für dieses Krankheitsbild, dem sich Implantologen, Parodontologen aber auch Zahnärzte und Prophylaxe-Fachkräfte täglich stellen und für ihre Patienten den Kampf gegen Biofilm und Bakterien aufnehmen, um das wertvolle Implantat zu erhalten, gibt es bisher keine etablierten Behandlungsformen. Die zertifizierte Fortbildungsreihe „Herausforderung Periimplantitis“ nimmt sich dieser dentalen Problemstellung an und diskutiert einen innovativen, nicht-operativen Ansatz. Mit großem Interesse verfolgten in diesem Jahr rund 200 Teilnehmer in Frankfurt, München und Berlin neueste Protokolle international namhafter Referenten aus Wissenschaft und Praxis, um den Implantatkiller Nr. 1 in den Griff zu bekommen.



PD Dr. Adrian Kasaj Foto: Dexcel Pharma GmbH

Parodontologe Prof. Eli Machtei von den renommierten Universitäten Haifa und Harvard entwickelte neue Therapieverfahren mit PerioChip, die sowohl bei Parodontitis als auch Periimplantitis beeindruckende Erfolge erzielten. In Wort und Bild stellte er seine Intensiv-Protokolle vor, die durch die Mehrfachgabe von PerioChip, einem 36-prozentigen Chlorhexidin-Chip, der lokal mit einer Pinzette in Taschen appliziert wird, Reduktionen der Taschentiefe bei Implantaten von bis zu zwei Millimetern verzeichneten: Ganz ohne operativen Eingriff. Wertvolle Unterstützung, um Patienten besser behandeln zu können, bot auch der Vortrag von PD Dr. Adrian Kasaj von der Universität Mainz. Er berichtete vom erfolgreichen Einsatz der Chlorhexidin-Chips und gab Empfehlungen zum Einsatz dieses Behandlungskonzepts. „Es ist sehr interessant zu sehen, welchen wissenschaftlichen Hintergrund die Produkte haben. Auch aus diesem Grund empfehle ich Kollegen, sich die Zeit für diese Fortbildung zu nehmen“, freute sich Dr. Tatjana Hussain über das informative Zusammenkommen.

Praxistrainerin und Dentalhygienikerin Astrid Appe rundete den Themenkomplex mit ihrem Spezialgebiet zur Honorierung unter betriebswirtschaftlichen Aspekten ab: „Fortbildungen sind sehr wichtig, um sich auf dem Laufenden zu halten und sind zudem eine gute Gelegenheit, sich mit Kollegen fachlich auszutauschen - gerade in Sachen Abrechnung“, unterstrich sie die Notwendigkeit von Fortbildungen in allen Bereichen der Zahnmedizin.

Eine Fortsetzung der Veranstaltungsreihe ist wegen der großen Nachfrage für 2015 in Potsdam, Konstanz und Dortmund geplant sowie in Österreich und den Niederlanden in Graz, Salzburg, Utrecht und Amsterdam.

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