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07.12.15 / 11:00
Berichte

European Talent Award 2015 von 3M Oral Care

Im Jahr 1998 gewann Roland Frankenberger den ersten Talent Award, der bei 3M ESPE im oberbayerischen Seefeld stattfand. Heute ist er Professor und Direktor der Abteilung für Zahnerhaltungskunde an der Philipps-Universität Marburg. Viele der nachfolgenden Preisträger entwickelten sich ebenfalls zu renommierten Wissenschaftlern. Den Gewinnern des diesjährigen Awards steht möglicherweise eine ähnliche Karriere bevor.



Die Preisträger des Talent Award 2015 Foto: 3M ESPE

Am 23. November 2015 nahmen 19 junge Wissenschaftler und Praktiker aus ganz Europa am 13. Talent Award in Seefeld teil. Sie ergriffen die Möglichkeit, ein aktuelles Forschungsprojekt bzw. einen klinischen Workflow vorzustellen. Wie schon in den letzten Jahren war die Qualität der Vorträge insgesamt hoch. Wiebe Derksen (Akademisches Zentrum für Zahnheilkunde Amsterdam) sowie Dr. Ali Salehi (Universität Straßburg) gelang es schließlich, die Jury zu überzeugen.

Vom Smile Design zur Implantologie

Als Gewinner der Kategorie Clinical zeigte Dr. Ali Salehi, wie sich Fotos und insbesondere Videos vom Gesicht des Patienten einsetzen lassen, um die Behandlungsplanung und Kommunikation zu optimieren. Wiebe Derksen präsentierte in seinem wissenschaftlichen Vortrag mit dem Titel “Digital Workflow in Implantology – From Planning to Scanning” eine In-vivo-Studie. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass der Einsatz von Intraoralscannern nicht nur für die Herstellung von Implantatprothetik, sondern auch für die computergestützte Planung und Überprüfung von Implantatpositionen sinnvoll ist.

Über Bulk-Fill-Materialien und Intraoralscanner

Der Zweitplatzierte in der Kategorie Scientific war Dr. José Ignacio Zorzin (Universitätsklinikum Erlangen) mit seinem Vortrag “Bulk-Fills: Do they influence bond strength to dentin?” Anhand der vorgestellten Ergebnisse lässt sich eine geringfügig, aber nicht signifikant höhere Haftfestigkeit von Bulk-Fill-Materialien im Vergleich zu konventionellen Kompositen erkennen. Den dritten Platz belegte Dr. Moritz Zimmermann (Universität Zürich), der ein neues Konzept zum Einsatz von Intraoralscannern in der Diagnostik vorstellte.

Teilnahme lohnt sich

Die Erstplatzierten freuten sich über ein dreimonatiges Stipendium für den Aufenthalt an einer ausländischen Universität bzw. einen Gutschein für die Teilnahme an einem praktischen Workshop. Weitere Gewinne waren eine Fotoausrüstung und ein Polymerisationsgerät. Doch auch die anderen Teilnehmer gingen keinesfalls leer aus: Sie werden ein Leben lang von den geknüpften Kontakten und gewonnenen Erfahrungen profitieren. Informationen zum Talent Award sind unter www.3MESPE.de/TalentAward erhältlich.


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