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10.03.15 / 16:14
Berichte

GC verkündet Schritt in smartes Zeitalter

„Welcome to the GC Smart Age!“ lautet der Slogan des global agierenden Dentalunternehmens GC zur diesjährigen IDS. Bei der Branchenmesse präsentiert der Spezialist für Praxis und Labor wieder viele Neuheiten. Die Produktpalette umfasst nun auch hochwertige CAD/CAM-Lösungen für die digitale Zahnheilkunde und wird darüber hinaus um intelligente Innovationen auf den Kompetenzfeldern Prävention, Restauration, Ästhetik und Prothetik erweitert.



Michele Puttini (GC Europe), Makoto Nakao (GC Corporate) mit Tochter, Dr. Kiyotaka Nakao (GC Corporation), Frank Rosenbaum (GC Germany) (v.l.) Foto: Schmidt

GC präsentiert zur IDS 2015 wieder innovative Praxis- und Laborneuheiten – am Messestand sowie auf einer exklusiven Pressekonferenz. Der jüngst erschlossene Bereich der digitalen Zahnheilkunde wird unter anderem mit dem neuen Intraoral-Scanner Aadva IOS erweitert: Als eines der kleinsten und leichtesten Geräte seiner Klasse ersetzt dieser laut Angaben des Herstellers die konventionelle Abformung durch einen puderfreien, in weniger als fünf Minuten abgeschlossenen Kieferscan, welcher via Cloud-Lösung kostenlos und direkt an das Labor übermittelt oder auch per USB-Stick gespeichert werden kann. Mit Cerasmart präsentiert GC zudem seinen ersten CAD/CAM-Hybridkeramikblock, der eine perfekte Balance aus Festigkeit und Flexibilität zur Abdämpfung des Kaudrucks verspricht. In Kombination mit dem Ceramic Primer II und Optiglaze color für eine einfache Charakterisierung stehe somit eine praktische und komfortable Lösung bereit, die sowohl im Labor gefräst als auch als Chairside-Lösung verwendet werden kann.

Im restaurativen Bereich wartet GC mit neuen Ergebnissen einer praxisnahen Studie1 zum zahnfarbenen Restaurationskonzept Equia auf, in der es sich gegenüber herkömmlichen Glasionomeren nun auch über die fortgeschrittene Liegedauer von vier Jahren als überlegen zeigt (gemäß der Gebrauchsanweisung ist Equia unter anderem bei Restaurationen der Klasse I, unbelasteten Restaurationen der Klasse II sowie bei kaudruckbelasteten Restaurationen der Klasse II, sofern der Isthmus weniger als die Hälfte des Interkuspidalraumes beträgt, anwendbar und für diese Indikationen über die GKV abrechnungsfähig).

Paradigmenwechsel in der ästhetischen Zahnheilkunde

Das gemeinsam mit einer Expertengruppe entwickelte Essentia wiederum stellt einen Paradigmenwechsel in der ästhetischen Zahnheilkunde dar: Es setzt nicht mehr auf die traditionellen VITA-Farben, sondern steht als kompaktes System für die reine Essenz hochwertiger Schichtarbeiten. Sein präventives Portfolio erweitert GC um das auf der patentierten Recaldent-Technologie basierende MI Varnish, das als einziger auf dem Markt erhältlicher Versiegelungslack auf die remineralisierende Wirkung des Milchproteins CPP-ACP (Casein Phosphopeptid - Amorphes Calciumphosphat) setzt und mit einem einfachen Pinselstrich anzuwenden ist.

Auch die bewährte Keramiklinie Initial erfährt Erweiterungen – genauer die Verblendkeramik Initial LiSi sowie die neue Initial Lustre Pastes NF Gum Shades (Gingiva-Farbtönen). Initial LiSi soll sichere und langlebige Verblendungen auf Lithium-Disilikat-Gerüsten ermöglichen und mit einer beeindruckenden Ästhetik punkten. Es überzeugt laut dem Hersteller durch bislang am Markt nicht existierende Eigenschaften hinsichtlich Handling und Brennverhalten.

Mit den neuen dreidimensionalen Keramikfarben Initial Lustre Pastes NF Gum Shades kann der Zahntechniker einen lebensechten Übergang zwischen dem Kronenrand und dem Zahnfleisch herstellen – durch einfaches Auftragen auf das Material. Am Messestand präsentieren GC-Fachberater sowie internationale Fachkräfte wie gewohnt alle Neuheiten im Detail und stehen in einer „Speaker’s Corner“ zum Meinungsaustausch bereit. Zudem werden die Besucher am Mittwoch (11.03.) und Donnerstag (12.03.) im Rahmen einer „Happy Hour“ zwischen 18 bis 19:30 Uhr mit belgischen Köstlichkeiten versorgt – so wird auf dem Weg ins „smarte Zeitalter“ von GC neben dem Wissensdurst auch der kulinarische Bedarf gestillt.

1 Biffar R, Klinke T, Daboul A, Frankenberger R, Hickel R (2015): 48 months clinical performance of two current glass-ionomer systems in a field study. Abstract Nr. 0039, ConsEuro 2015


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