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01.12.16 / 13:45
Berichte

Johnson & Johnson: Prophylaxe ist Teamsache

Prophylaxe ist Teamsache: Sie erfordert ein schlüssiges Konzept mit einer entsprechend abgestimmten Praxisorganisation und ein speziell auf die Prophylaxe spezialisiertes Praxisteam.



Prophylaxe ist Teamsache! Foto: getty images

In Bezug auf die Mundgesundheit findet in der Zahnärzteschaft seit einiger Zeit ein Umdenken statt: So liegt der Fokus zahnärztlichen Handelns immer weniger auf der Reparatur und zunehmend auf der Implementierung von Prophylaxekonzepten. Ebenso entscheidend für eine erfolgreiche Prophylaxe wie die Tatsache, dass es sich um eine Teamaufgabe handelt, ist die Mitarbeit und Compliance des Patienten. Neben regelmäßiger zahnärztlicher Vorsorge, professioneller Zahnreinigung, Fluoridierungsmaßnahmen und zahngesunder Ernährung ist die häusliche Mundhygiene der Patienten eine der tragenden Säulen der zahnmedizinischen Prophylaxe. Hierbei empfiehlt es sich, die mechanische Zahnreinigung mit Hilfe von Zahnbürste und Zahnseide oder Interdentalbürste durch die Anwendung einer Mundspülung mit ätherischen Ölen zu ergänzen.

Wesentliche Voraussetzung zur erfolgreichen Integration von Prophylaxewissen in den Praxisalltag ist eine präventionsorientierte Haltung des gesamten Praxisteams. Ziel ist es, mit einem professionellen Risikomanagement die Mundgesundheit des Patienten zu erhalten.

Prophylaxe als gemeinsame Leistung von Praxisteam und Patient

Noch immer halten viele Patienten einen Zahnarztbesuch erst dann für notwendig, wenn Mundgesundheitsprobleme wie Zahnschmerzen, Karies oder Parodontitis auftreten. Ein Herzstück der Prophylaxearbeit mit dem Patienten stellt daher die Vermittlung umfassender und verständlicher Informationen zur Bedeutung der Mundgesundheit sowie deren Einfluss auf die Allgemeingesundheit und Lebensqualität dar. Zahlreiche Prophylaxemaßnahmen wie regelmäßige Kontrolluntersuchungen, professionelle Zahnreinigung oder Tipps zur richtigen Mundpflege und Ernährung lassen sich individuell an die Bedürfnisse und Möglichkeiten des Patienten anpassen.1

Häusliche Mundhygiene als zentrale Säule der Prophylaxe

Ergänzend zum täglichen Zähneputzen und der Interdentalpflege kann bei vielen Patienten zur Anwendung einer Mundspülung mit ätherischen Ölen geraten werden. Gemeinsam angewandt können diese Mundhygienehilfsmittel im Sinne einer 3-fach-Prophylaxe die Kontrolle des dentalen Biofilms deutlich verbessern. Mundspülungen auf der Basis ätherischer Öle (z.B. Listerine) sind in der Lage, den dentalen Biofilm zu durchdringen und können somit dabei helfen, pathogene Keime effektiv zu bekämpfen. Die ätherischen Öle zerstören die aus lipophilen Molekülen bestehenden bakteriellen Zellwände und zersetzen dadurch die Struktur des Biofilms.2,3 In vitro- und klinische Studien haben weiterhin nachgewiesen, dass ätherische Öle nicht nur im supra-, sondern auch im subgingivalen Raum in den Biofilm eindringen können und die Bakterienzahl reduzieren.2

Die Marke Listerine ist im Vertrieb der Johnson & Johnson GmbH. Das Unternehmen ist die deutsche Tochter des gleichnamigen globalen Konzerns. Mit rund 127 000 Mitarbeitern in mehr als 250 Firmen zählt Johnson & Johnson zu den weltweit größten Gesundheitsunternehmen. Im Mittelpunkt steht eine starke Kultur der Fürsorge. Das Statement of Caring fasst dieses Selbstverständnis in Worte: „Für die Welt sorgen … beim Einzelnen beginnen“. In Deutschland ist das Unternehmen im Bereich Consumer mit einer Vielzahl bekannter Konsumgütermarken und rezeptfrei erhältlicher Arzneimittel vertreten, unter anderem in den Bereichen Frauenhygiene, Gesichts- und Körperpflege sowie Schmerzlinderung und Raucherentwöhnung.

Mehr zur Johnson & Johnson GmbH unter www.jnjgermany.de, mehr zu Listerine unter www.listerineprofessional.de.

Literatur:
1Köllner V, Rinke K, Weidner K, Reitemeier B: Kommunikation in der Zahnarztpraxis. Zahnmedizin up2date 2010 (1):43-66.
2Fine DH et al. Effect of rinsing with an essential oil-containing mouthrinse on subgingival periodontopathogens. J Periodont 2007; 78: 1935–1942.
3Pan CP et al et al. In-vitro evidence for efficacy of antimicrobial mouthrinses. Journal of dentistry 2010; 38: 16-20.