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22.01.17 / 08:00
Berichte

Kreussler: Aminfluorid macht den Unterschied

Das Dynexaminfluorid Gelée von Kreussler Pharma nutzt die Vorteile von zwei Substanzen: Es enthält Aminfluoride und Natriumfluorid.




Jeden Tag nach jedem Essen, Zähneputzen nicht vergessen – bereits seit vielen Jahren werden Kinder mit diesem Reim motiviert. Trotzdem zeigt die Vierte Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS IV), dass immer noch ein Drittel der Zwölfjährigen an Karies leidet. In den neuen Bundesländern ist sogar jedes zweite Kind betroffen. Die großflächige Verwendung fluoridhaltiger Zahnpasta seit den 80er Jahren gilt als wichtiger Meilenstein. Denn die Fluoride unterstützen nicht nur die Remineralisierung der Zähne. Viel wichtiger ist die Bildung einer Deckschicht aus Calciumfluorid auf der Zahnoberfläche, die Säureangriffe erschwert. Doch die Zahlen belegen, dass Putzen mit Zahnpasta allein nicht ausreicht, um Karies sicher zu verhindern. Die Zahngesundheit hängt auch von weiteren Pflegemaßnahmen ab – und von der Art des Fluorids.

In den meisten Zahnpflegepräparaten wird Natriumfluorid verwendet. Es ist leicht löslich, dadurch steht es schnell aktiv zur Verfügung. Dadurch verweilt es aber nur kurz im Mund – das Fluorid erreicht nicht immer alle Zwischenräume. Hier zeigt sich der Vorteil der Aminfluoride: Sie verringern die Oberflächenspannung des Speichels und benetzen die Zähne gleichmäßig. Durch die Anreicherung auf der Zahnoberfläche wird das Fluorid direkt zum Zahnschmelz transportiert und die Calciumfluoridschicht kann sich leichter bilden. Das Dynexaminfluorid Gelée von Kreussler Pharma nutzt die Vorteile beider Substanzen: Es enthält Aminfluoride und Natriumfluorid.

Speziell Kinder in kieferorthopädischer Behandlung profitieren von dem Präparat. Da die Bereiche rund um die Glieder einer festen Zahnspange nur schwer mit der Zahnbürste erreicht werden können, ist die bessere Verteilung der Aminfluoride ein wichtiger Punkt. Sie kommen von selbst auch in schwer zugängliche Bereiche. Laut der Mundgesundheitsstudie werden 45 Prozent der Kinder und 58 Prozent der Jugendlichen wegen Zahnfehlstellungen behandelt. Für sie ist eine gute Kariesprophylaxe mit Dynexaminfluorid Gelée eine Unterstützung, damit die aufwändige Therapie am Ende wirklich zum Traumgebiss führt.

Quellen:
Robert Koch Institut: Mundgesundheit. Gesundheitsberichterstattung des Bundes 2009; Heft 47, S. 14–16.

Micheelis W., Schiffner U.: Vierte Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS IV). Hrsg.:
Institut der Deutschen Zahnärzte (IDZ). IDZ Materialienreihe Band 31. Deutscher Ärzte Verlag, Köln 2006


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