mr
26.03.15 / 14:00
Berichte

Kreussler: "injektionsfreie Lokalanästhesie" im Fokus

Das topische Lokalanästhetikum Dynexan Mundgel hat sich seit Jahrzehnten in der Zahnheilkunde bewährt. Zusätzlich zu den gängigen Indikationen rückt nun die Applikation vor einer PA-Behandlung in den Blickpunkt.



Foto: Kreussler

Die klassische Lokalanästhesie per Injektion stellt einen bewährten Standard dar, doch befindet sich im Bereich der Anästhesie vieles im Fluss. So gibt es alternative Anästhesieformen ohne Nadelstich auch für die geschlossene PA-Behandlung und PZR.

Genauso bekannt wie diese Maßnahmen ist das Problem des damit verbundenen Schmerzes. Dieser birgt das Risiko verminderter Compliance, denn wer die PA-Behandlung bzw. PZR mit Schmerz assoziiert, nimmt die notwendigen Recall-Termine tendenziell nicht mit der nötigen Gewissenhaftigkeit wahr.

Problem mit schmerzempfindlichen Patienten

Grundsätzlich stellt die klassische Lokalanästhesie vor parodontalen Maßnahmen eine gute Möglichkeit dar, Schmerzen entgegenzuwirken. Damit wäre das Problem gelöst, gäbe es nicht gleichzeitig auch die Trypanophobie. So mancher Patient fürchtet den Einstichschmerz oder empfindet eine nach der Sitzung noch anhaltende Anästhesie der Zunge oder Lippe als Beeinträchtigung. Für das zahnärztliche Team besteht ein Nachteil darin, dass sich die Lokalanästhesie per Injektion nicht delegieren lässt. Ansonsten delegierbare Behandlungen wie beispielsweise die PZR kann die Prophylaxeassistenz daher bei schmerzempfindlichen Patienten nicht komplett selbständig durchführen.

Eine attraktive Alternative stellt die Anästhesie mit Dynexan Mundgel dar. Sie lässt sich dank der Applikation mit einer stumpfen Kanüle aus der klassischen Zylinderampulle in den Sulkus denkbar einfach durchführen.

Das sichtbare Gel fließt leicht an und haftet gut am Taschengewebe. Die anästhesierende Wirkung tritt in weniger als einer Minute ein und hält bis zu einer Stunde an. Für den Patienten bedeutet das: Der Einstich entfällt – und für eine gute Compliance sorgt zusätzlich der angenehme Geschmack des anästhesierenden Gels.

Monopräparat mit guter Verträglichkeit

Bei Dynexan Mundgel handelt es sich um ein Monopräparat mit den bekannten Vorteilen in der Verträglichkeit – ein besonders sicheres Präparat, das sogar ohne Altersbeschränkung verwendet werden kann. Zur einfachen Anwendung kommt der Vorteil einer Delegation der injektionsfreien Lokalanästhesie an die Assistenz.


Mehr zum Thema