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06.01.17 / 11:00
Berichte

Permadental: Size matters – auch im Dentallabor

Seit fast 30 Jahren hat Permadental Jahr für Jahr Umsatz und Mitarbeiteranzahl steigern können – eine beachtliche Leistung in einem hart umkämpften Markt.




Die durchschnittliche Betriebsgröße der Dentallabore in Deutschland nimmt ab; heute arbeiten ca. 8,5 Prozent weniger Mitarbeiter in einem Dentallabor als noch 20081. Betriebe mit wachsenden Mitarbeiterzahlen sind die Ausnahme. Seit fast 30 Jahren hat Permadental Jahr für Jahr Umsatz und Mitarbeiteranzahl steigern können – eine beachtliche Leistung in einem hart umkämpften Markt.

Gründe für den Erfolg des Komplettanbieters für hochwertigen Zahnersatz aus dem In- und Ausland sind nicht nur zahntechnische Kompetenz, eine hohe Produktqualität und erfolgreiche Marketingmaßnahmen. Der Erfolg liegt auch in den Größenvorteilen begründet, die eine weltweit gut vernetzte Dentallabor-Gruppe bietet.

Permadental gehört zur weltweit agierenden Modern Dental Group, mit einer eigenen Europazentrale in Alphen am Rhein (Niederlande). Die Gruppe befindet sich auch heute noch größtenteils im Besitz der Gründerfamilie. Einer der Gründer, Godfrey Ngai (Zahntechnikermeister und lange Jahre Dozent an der Hongkong Dental School) hat seit den siebziger Jahren seine Dentalgruppe beständig ausgebaut, in den letzten Jahren auch in Nordamerika, Kanada, Australien und natürlich Europa.

So gehören zur Labor-Gruppe heute neben Permadental, das Zahnärzte und Kieferorthopäden in ganz Deutschland beliefert, auch die Elysee-Labore, die zu den dentalen Markführern in Benelux zählen und daneben auch sehr erfolgreich Labore in Skandinavien und Spanien betreiben. Mit Labocast hat man bereits seit vielen Jahren einen sehr starken Partner in Frankreich. Eigens für die europäischen Partner-Labore wird zentral ein digitales Fertigungszentrum (MD3DSolutions) in Emmerich am Rhein betrieben.

„Es ist nicht so sehr der Einkaufsvorteil, den wir als große Labor-Gruppe natürlich auch haben. Wir profitieren am meisten durch die Erfahrungsgewinne, die wir im Austausch und der engen Kooperation mit anderen national und international tätigen Fachleuten und Kollegen erzielen“, sagt Klaus Spitznagel, Geschäftsführer Permadental.

„Welche Versorgungen sind für welche Patientengruppen relevant? Wohin entwickeln sich Trends? Wer verfügt über Fachkompetenz mit Versorgungen, die in einem Land vielleicht zur „Standardversorgung“ gehören, in einem anderen Land erst später für Patienten entdeckt werden (Beispiel „German crown“ – die Teleskopkrone)? Wer kann aus der Gruppe wichtige Unterstützung geben, wenn ein neues Material gelauncht wird? Wie können Vorteile aus der engen Zusammenarbeit von Zahntechnikern und CAD/CAM-Experten schnell und unkompliziert allen Gruppenmitgliedern zugänglich gemacht werden?“

Klaus Spitznagel weiter: „Zwar wissen unsere nationalen Teams in ihren Heimatmärkten am besten, welche spezifischen Anforderungen ihre Kunden haben, aber Austausch, Qualitätskontrolle und -management, Standardisierungen und nicht zuletzt die Erfahrung von über 3000 Kollegen und vielen zigtausend zufriedenen Kunden weltweit sichern unserer Gruppe auch zukünftig einen entscheidenden Vorteil für eine erfolgreiche Zukunft. “

1Vgl. Statistik des VDZI; http://www.vdzi.net/statistik.html; die Degression manifestiert sich hauptsächlich in den Lehrlingszahlen. 35% weniger junge Menschen interessierten sich 2015 für eine Zahntechnikerlehre als 2008. Überalterung und fehlende Qualifikation in einem aussterbenden Handwerk könnten die Folge sein.


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