bs
07.07.13 / 15:00
Produkte

DVT: Sicherheit für die Therapie und Zusatzumsätze

Digitalisierung der Praxis aus betriebswirtschaftlicher Sicht - so lautete das Thema einer Presseveranstaltung, die Carestream Dental in Stromberg organisierte. Es ging letztlich um die Frage, ob ein DVT-Gerät neben dem therapeutischen auch betriebswirtschaftliche Vorteile bringt.



Dr. Oliver Müller, Zahnarzt aus Tuttlingen, erklärte betriebswirtschaftliche Aspekte der Nutzung eines DVT-Geräts in der zahnärztlichen Praxis.

Dr. Oliver Müller bezeichnete sich selbst als "Heavy User" eines Carestream DVT-Geräts. Für ihn hat sich durch diese Anschaffung viel in der Praxis verändert. Sein Credo: Die Anschaffung eines digitalen Volumentomografen ist defintiv nicht nur eine Frage des Preises, den die Praxis dafür bezahlt, sondern vielmehr eine multifaktorelle Angelegenheit: Passt es zum Praxiskonzept (Schwerpunkte, Ansprüche der Patienten)? Will man sich als Zahnarzt darauf einlassen und sich neue Möglichkeiten erschließen?

Grundsätzlich sei der Zahnarzt sehr konservativ, erklärte Müller, er habe viel Neues aus der Industrie kommen und genauso schnell wieder verschwinden sehen. Er bestärkte die Kollegen auch darin, neue Technik durchaus kritisch zu hinterfragen: "Nicht alle, was die Industrie möchte, muss man auch in der Praxis haben." Doch die Anschaffung eines DVT-Gerätes sei aus seiner Sicht aus mehreren Gründen durchaus empfehlenswert:

  • hohe Auflösung, 3D-Technologie (größere Diagnosesicherheit)
  • keine Chemie (umweltschonend, geringe Patientenbelastung, kein Entsorgungsproblem)
  • bessere Strahlenhygiene
  • platzsparende Archivierung der Aufnahmen
  • schnelle Verfügbarkeit in der Praxis, besserer Workflow

Dazu komme der betriebswirtschaftliche Aspekt: Praxisinhaber sollten sich nach Müllers Ansicht vorher ausrechnen, bei welchen Indikationen ("Es gibt mehr, als man glaubt.") sie das Gerät einsetzen und wie viele Aufnahmen sie damit pro Jahr machen wollen. Es sei wichtig zu bedenken, dass die Nutzung eines DVT-Geräts einer Fachkunde bedarf - die Kosten für die entsprechende Fortbildung sollten also einkalkuliert werden. Doch selbst bei vorsichtiger und damit realistischer Einschätzung könnte sich der Tomograph bereits nach drei bis vier Jahren amortisieren. "Wer darüber nachdenkt, sich ein neues Röntgengerät für OPG-Aufnahmen anzuschaffen, sollte über ein Kombi-Gerät, das die DVT-Option enthält, nachdenken", meinte Müller, denn: "Ein OPG aus dem DVT heraus ist nicht abrechenbar."

Für Müller hat es sich auf jeden Fall gelohnt: Er betont die größere Sicherheit bei der Diagnose und Therapie (vor allem in der Endodontie sowie der Implantologie), schätzt die erweiterten Therapiemöglichkeiten, den Imagegewinn seiner Praxis (inzwischen überweisen Kollegen ihre Patienten in seine Praxis für DVT-Aufnahmen) und freut sich über Zusatzumsätze, die er mit diesem Gerät generieren kann.



Mehr zum Thema


Werblicher Inhalt