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07.07.14 / 05:00
Berichte

Dürr Dental: Goldstandard in der Medizinprodukteaufbereitung

Die Medizinprodukteaufbereitung ist ein besonders wichtiger Bereich der Praxishygiene. Denn mit Krankheitserregern kontaminierte Instrumente stellen ein erhebliches Infektionsrisiko für die Patienten und das Praxisteam dar. Die ordnungsgemäße Aufbereitung von Medizinprodukten hat daher oberste Priorität in der Zahnarztpraxis.



Dürr Dental

Als Grundlage dienen die Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention beim RKI in ihrer novellierten Version vom Herbst 2012 („Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung von Medizinprodukten“). Das RKI bewertet Medizinprodukte nach  Risikoklassen A-B-C und differenziert nach „unkritischen“, „semikritischen“ und „kritischen“ Medizinprodukten. Für jede Medizinproduktgruppe empfiehlt das Institut ein geeignetes Aufbereitungsverfahren, das manuell, maschinell oder beides sein kann. So ist bei Instrumenten der Klasse „semikritisch A+B“ sowohl eine manuelle als auch maschinelle Aufbereitung grundsätzlich möglich. Bei „kritisch A“ kann ebenfalls sowohl maschinell als auch manuell aufbereitet werden. Einer manuellen Aufbereitung muss hier allerdings eine Sterilisation mit feuchter Hitze in einem Sterilisator folgen. Bei „kritisch B“ ist grundsätzlich eine maschinelle Aufbereitung durchzuführen.

Zwar gilt die maschinelle Aufbereitung als besser standardisiert, gut reproduzierbar und weniger personalintensiv. Das RKI teilt aber auch mit der Empfehlung mit, dass die manuelle Aufbereitung von Medizinprodukten manuell oder teilweise manuell weiterhin zulässig, sinnvoll und sicher ist. So müssen beispielsweise semikritische Instrumente der Gruppe A+B, die nicht die Haut durchdringen, bei der Anwendung auch nicht unbedingt steril sein. Ziel ist es aber, sie so zu reinigen und zu desinfizieren, dass Krankheitserreger zuverlässig abgetötet werden. Das RKI fordert bei einer abschließenden Desinfektion von semikritischen Medizinprodukten eine voll viruzide Wirksamkeit (Bundesgesundheitsblatt 10-2012 S. 1254). Dies gelingt nur mit qualitativ hochwertigen und materialschonenden Produkten. Dürr Dental stellt speziell für diesen sensiblen Bereich Präparate aus seiner System-Hygiene zur Verfügung, die mit dem Farbcode „blau“ gekennzeichnet sind, darunter auch voll viruzide Produkte, also wirksam gegen alle behüllten und unbehüllten Viren, wie die Instrumentendesinfektion ID 213 oder die Bohrerlösung ID 220.

Die vier wichtigen Arbeitsschritte

Eine festgelegte Hygienekette trägt ebenso dazu bei, die Prozessabläufe der Instrumentenaufbereitung zu standardisieren. Sie umfasst vier Arbeitsabschnitte:

1.    Vorbehandlung, Sammlung, Vorreinigung und Zerlegung
2.    Vorab-Desinfektion, Reinigung, Desinfektion, Spülung und Trocknung
3.    Prüfung auf Sauberkeit und Unversehrtheit
4.    Pflege und Instandsetzung

Die Frage, ob eine Aufbereitung immer maschinell erfolgen sollte, oder auch ein manuelles Verfahren ausreichend ist, muss jeder Verantwortliche für sich selbst entscheiden. Dies ist abhängig von der vorangegangenen Verwendung und von dem geplanten Einsatz des Instruments. Gleiches gilt für die Einstufung in die entsprechende Risikoklasse. Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, immer die höhere Risikostufe zu wählen, um auf der sicheren Seite zu sein. Dass gut geschultes Personal ebenfalls ein Schlüsselfaktor für den Erfolg des Hygieneplans ist, liegt auf der Hand. Außerdem sollten nur Reinigungs- und Desinfektionsmittel mit klaren Herstellerangaben verwendet werden, deren Wirksamkeit für diesen Bereich nachgewiesen worden ist, so wie es bei den Produkten von Dürr Dental der Fall ist. Als Qualitätshinweis gilt die Zertifizierung durch den Verbund für Angewandte Hygiene e.V. (VAH), in der auch die Produkte der Dürr System-Hygiene gelistet sind.


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