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07.11.15 / 11:03
Berichte

Heraeus Kulzer: Erste dentXperts-Schulung

Eine Fortbildung exklusiv für Assistenzärzte, vollgepackt mit theoretischem Know-how und praktischen Hands-On-Übungen zur Füllungstherapie und Korrektur dentaler Restaurationen – dieses Konzept überzeugte am 17. Oktober in Berlin zwanzig angehende Zahnärztinnen und Zahnärzte. Bei der ersten dentXperts assistant Aktiv-Schulung von Heraeus Kulzer entdeckten sie die Einsatzmöglichkeiten der Venus Komposite in der Anwendung des Mix & Match Systems.



Der Referentin auf die Finger schauen: Die Teilnehmer des dentXperts assistant Kurses bekamen zahlreiche Tipps von ZÄ Christine Dirxen (Mitte) zur Füllungstherapie und Korrektur dentaler Restaurationen. Heraeus Kulzer

Was sind die Bedürfnisse junger Assistenzzahnärzte? Was hilft ihnen bei den Herausforderungen im Praxisalltag? Heraeus Kulzer hat mit dentXperts assistant ein Konzept entwickelt, das Assistenzärzten praktisches Wissen für die unmittelbare Anwendung in der Zahnarztpraxis an die Hand gibt. Christine Dirxen, Zahnärztin aus Berlin und spezialisiert auf ästhetische Zahnheilkunde, teilte als Referentin der ersten Aktiv-Schulung von dentXperts assistant ihre Erfahrungen mit den Kursteilnehmern und ließ sich in die Trickschublade schauen.

Sie erläuterte die spezielle TCD-Matrix der Nano-Hybridkomposite von Heraeus Kulzer, die breiten Anwendungsbereiche von Venus Diamond und des etwas cremigeren Venus Pearl sowie die Applikation in der Einschicht- und Mehrschichttechnik. Zudem wies sie auf die Flexibilität in der Anwendung hin: Die Venus Komposite sind im Mix & Match System frei kombinierbar – je nach Indikation und Gewohnheit des Zahnarztes. Wertvolle Tipps erhielten die Jungmediziner auch zu Schichtstärken und Polymerisation: „Ihr Praxisalltag ist oft stressig. Nehmen Sie sich dennoch die Zeit und lesen Sie die Herstellerrichtlinien. Weisen Sie unbedingt auch Ihr Personal fachgerecht an, um langlebige Restaurationen zu erzielen.“

Praktische Hands-on-Übungen

Die Vorteile von Venus Pearl sind nach Ansicht von ZÄ Dirxen vielfältig: Neben dem hohen Farbanpassungspotenzial, dem sogenannten „Chamäleon-Effekt“, der langen Verarbeitungszeit und der cremigen, jedoch jederzeit standfesten Konsistenz hob sie auch die geringe Klebrigkeit des Komposits an den Instrumenten hervor: „Das vereinfacht insbesondere die Schichtung''.

Davon konnten sich die Teilnehmer im Rahmen der Hands-on-Übungen selbst überzeugen. Sie erstellten eine Klasse IV-Restauration in Mehrschichttechnik – von der Übertragung des Mock-ups in den Silikonschlüssel über die Vorbereitung der Kavität, der Auswahl der Kompositmassen mit dem Venus Pearl Layering Guide bis hin zu ihrer schichtweisen Einbringung und Polymerisation. Der Rat der Referentin: „Entfernen Sie so viele Überschüsse wie möglich, solange das Material noch modellierbar ist, statt den Zahn anschließend bei der Ausarbeitung und Politur der Füllung unnötig zu traumatisieren.“ Auch im Seitenzahnbereich konnten die Assistenzärzte eine individuell präparierte Kavität schnell und einfach mit der Bulk-Füllungstechnik versorgen. Nachdem sie diese zunächst mit Venus Bulk Fill bis vier Milimeter Schichtdicke gefüllt hatten, deckten sie die letzten zwei Millimeter mit Venus Pearl ab und modellierten damit die Höckerabhänge.

Reparatur indirekter Restaurationen

Im zweiten Teil des Kurses stand die Reparatur indirekter Restaurationen im Fokus. Dafür demonstrierte ZÄ Dirxen zunächst Schritt für Schritt die korrekte Anwendung von iBOND Universal: „Das Bonding zügig auf die gesamte Präparationsoberfläche auftragen, mindestens 20 Sekunden einmassieren, mit öl- und wasserfreiem Luftspray verpüstern, bis keine Flüssigkeitsbewegung mehr stattfindet, danach 10 Sekunden polymerisieren.“ Die Teilnehmer testeten das Bonding und seinen Haftverbund anschließend selbst an Keramiken (an Glaskeramiken in Verbindung mit mit iBOND Ceramic Primer), Kompositen und Metall.

„Ein sehr guter Kurs“, zeigte sich Muhammad Areya, Assistenzzahnarzt aus Berlin zufrieden. „Gerade wegen der ausgewogenen Mischung aus Theorie und Praxis.“

Erfolgreich in den Beruf starten

Nach der gelungenen Pilotveranstaltung von dentXperts assistant in Berlin stehen nun weitere Kurse für Assistenzärzte auf dem Programm. Daneben bietet dentXperts von Heraeus Kulzer vielfältige Angebote für Studenten und  Praxisgründer. Als dentXperts-Club-Mitglied können sie entweder zu Sonderkonditionen an Kursen teilnehmen, zahnmedizinische Produkte testen oder sich Unterstützung bei ihrer Praxisgründung sichern. Hinzu kommen umfangreiche Informationsangebote, abgestimmt auf die Bedürfnisse angehender Zahnärzte. Informieren und kostenlos anmelden können sich junge Zahnmediziner zentral unter www.heraeus-kulzer.de/dentxperts.


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