mr
04.08.14 / 05:00
Berichte

Heraeus Kulzer: Recycling für den guten Zweck

Heraeus Kulzer erlässt wohltätigen Organisationen die Aufbereitungskosten für das Recyceln von Altgold, Gekrätz und Feilung. Auf diese Weise verblieben im Jahr 2013 rund 75 000 Euro in den Einrichtungen und konnten für soziale Projekte verwendet werden. Zudem spendeten über 60 Kunden des Dentalherstellers Altgold im Gesamtwert von knapp 2,8 Millionen Euro.



Heraeus Kulzer

Ein großer Teil aller von Heraeus Kulzer angekauften Edelmetallwerte kommt von karitativen Einrichtungen – für das Scheiden von Altgold, Gekrätz und Feilung zahlen sie bei dem Hanauer Dentalhersteller nichts. Damit leistet Heraeus Kulzer einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung wohltätiger Organisationen. Denn auch wenn die Aufbereitungskosten gemessen am Edelmetallwert gering sind – in der Summe kommt einiges zusammen: Rund 75 000 Euro spendete das Unternehmen im vergangenen Jahr, indem es auf Scheidekosten verzichtete. In diesem Jahr wird ein ähnlich hoher Spendenbetrag erwartet.

Und so funktioniert es: Im zertifizierten Scheidebetrieb von Heraeus Kulzer schmelzen Spezialisten das Altgold ein und bereiten es zur Wiederverwertung auf. Modernste Technologien sorgen für einen transparenten und sicheren Prozess. Handelt es sich beim Einsender des Materials um eine karitative Organisation oder wird vom Zahnarzt beziehungsweise vom Dentallabor an diese Organisation gespendet, übernimmt Heraeus Kulzer die Aufbereitungskosten. Einzige Voraussetzung: Die karitative Organisation besitzt das Spenden-Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) oder einer ähnlichen anerkannten Einrichtung, wie zum Beispiel der Initiative Transparente Zivilgesellschaft. So kommt der komplette Wert des Altgoldes der Einrichtung zugute.

Dem Menschen verpflichtet

„Als Gesundheitsunternehmen fühlen wir uns dem Menschen verpflichtet“, so Horst Michelmann, Leiter Vertriebsmanagement von Heraeus Kulzer. „Indem wir Organisationen wie die Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte (HDZ), SOS Kinderdorf oder terre des hommes finanziell entlasten, verschaffen wir ihnen Freiräume für die Umsetzung ihrer Projekte und übernehmen soziale Verantwortung für die Bedürftigen unserer Gesellschaft.“

Auch Labore und Zahnarztpraxen haben die Möglichkeit, karitative Einrichtungen durch ihr altes Zahngold zu unterstützen. Sie senden ihr Scheidgut an Heraeus Kulzer. Die Experten bestimmen den Edelmetallgehalt und nehmen eine Tarifierung in Altedelmetallgruppen vor. Die Überweisung erfolgt direkt an einen vom Spender gewählten Empfänger mit DZI-oder ähnlichem Spendensiegel. Fast 2,8 Millionen Euro spendeten Patienten, Zahnärzte und Zahntechniker auf diese Weise im vergangenen Jahr an Organisationen in ganz Deutschland.

Ein einfacher Weg, Gutes zu tun

„Für uns sind es nur ein paar Gramm – für notleidende Menschen wiegt der „ausgediente“ Zahnersatz unserer Patienten jedoch viel mehr“, so Dr. Klaus Winter, Vorsteher der Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte in Göttingen. „Über die Spendenaktion von Heraeus Kulzer ist der Weg so einfach, etwas Gutes zu tun.“

Heraeus hat die Scheidgutspenden für karitative Einrichtungen bereits vor über 25 Jahren als Teil der Firmenphilosophie und sichtbares Zeichen des sozialen Engagements ins Leben gerufen. Heraeus Kulzer, als nun Teil der Mitsui Chemicals-Gruppe, führt dieses soziale Engagement fort.


Mehr zum Thema


Werblicher Inhalt