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04.03.15 / 14:00
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Heraeus Kulzer: Mehr Raum für Ästhetik und Effizienz

Mit PalaVeneer bietet Heraeus Kulzer Zahntechnikern konfektionierte Verblendschalen, die mehr Raum für Ästhetik lassen und eine deutlich effizientere Aufstellung ermöglichen. Heraeus Kulzer präsentiert die neuen Schalen im Pala System auf der Internationalen Dental-Schau (IDS).



Mit PalaVeneer bietet Heraeus Kulzer ab sofort besonders dünne Verblendschalen. Foto: Heraeus Kulzer

Gängige Verblendschalen waren bisher oft zu dick. Individuelles Verblenden oder das Beschleifen von Konfektionszähnen kosteten den Zahntechniker wertvolle Zeit. „Gerade vor dem Hintergrund der angespannten wirtschaftlichen Lage deutscher Dentallabore gewinnt Effizienz mehr und mehr an Bedeutung“, so Olaf Mrotzek, Key Account Manager Zähne bei Heraeus Kulzer. „Auf diese Marktveränderungen haben wir mit der Entwicklung konfektionierter Zahnschalen für das Pala System reagiert.“

Die neuen PalaVeneer von Heraeus Kulzer sind einfach und sicher anzuwenden und sparen Zeit: Sie haben eine besonders dünne mehrschichtige Schalenform von unter einem Millimeter. Aufwendiges Ausschleifen der Vollzähne entfällt. Gleichzeitig sorgen die Zahnschalen für eine effizientere Zahnaufstellung.

Flexibel kombinierbar

Die PalaVeneer Verblendschalen sind Teil des Pala Mix & Match Systems von Heraeus Kulzer und als solches mit den Pala Zahnlinien Premium, Idealis und Mondial kompatibel. Die äußere Schalenform ist abgestimmt auf die Form der Premium Frontzähne und der höckerreduzierten Idealis Seitenzähne. Die mehrschichtigen Veneers garantieren absolute Farb-, Form- und Funktionstreue. Die „Premium“-identische Schichtung im Frontzahnbereich schafft eine natürliche Lichtdynamik. Die verbreiterten Zahnhalsbereiche und die geringere Fissurentiefe bieten ein maximales Platzangebot zur Erstellung von Implantat- und Tertiärstrukturen.

Die Schalen sind ohne große Umstellung der Arbeitsabläufe oder zusätzliche Geräteinvestitionen im Labor einsatzfähig. Der Zahntechniker befestigt sie mit dem PalaVeneer Dentine, einem PMMA-basierten Pulver- und Flüssigkeitssystem, das farblich auf die Verblendschalen abgestimmt ist. Zur Gerüstkonditionierung empfiehlt Heraeus Kulzer das Signum metal bond I & II und den Signum opaker. Der Haftvermittler Palabond verbessert den Haftverbund zwischen Verblendschale und PalaVeneer Dentine zusätzlich.

Marktnah entwickelt

Heraeus Kulzer hat die neuen Zahnschalen gemeinsam mit rund 20 Zahntechnikern entwickelt. In über 100 Workshopstunden haben die Teilnehmer über Materialeigenschaften, Formen und Verarbeitung diskutiert, getestet und optimiert – so lange bis Ästhetik, Funktion und Handling stimmten. Von der ersten Idee bis zur Marktreife dauerte es etwa drei Jahre.

„Mit PalaVeneer haben wir unser abgestimmtes Pala System entscheidend erweitert“, so Mrotzek. „Die neuen Zahnschalen ermöglichen eine hervorragende Gesamtästhetik bei geringem Platzangebot, selbst in funktionell schwierigen Fällen. Gleichzeitig erleichtern sie den Anwendern die Arbeit: Die Herstellung von festsitzendem sowie herausnehmbarem Zahnersatz wird effizienter.“

Anwendungsgebiete von PalaVeneer im Überblick

  • Teleskoparbeiten
  • Implantatstrukturen (Backward-Planning)
  • Modellgussprothetik
  • Coverdentures
  • Ästhetikanproben
  • Laborgefertigte Provisorien
  • CAD/CAM-Brücken und -Stege

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