mr
17.04.17 / 11:00
Produkte

Kulzer: Neue Ecolegierung Herastar AU

Behandler und Zahntechniker möchten stets den besten Werkstoff für die jeweilige Versorgung nutzen. Noch immer gilt Gold dank seiner hohen Verarbeitungsqualität, Biokompatibilität und Lebensdauer als das Mittel der Wahl. Der Nachteil: Gold ist sehr kostenintensiv – und das in Zeiten, in denen die Wirtschaftlichkeit auch in Praxis und Labor eine immer größere Rolle spielt. Heraeus Kulzer baut daher die Legierungen der günstigen Preisklasse, sogenannte Ecolegierungen, aus. Ab sofort ist die neue, wirtschaftliche Universallegierung Herastar AU erhältlich.




Edelmetalllegierungen bieten viele Vorteile. Neben einer guten Körperverträglichkeit und der einfachen Verarbeitung zählen auch Farbe und Passung dazu. Einziges Manko: Häufig werden die Kosten für EM-Arbeiten lediglich anteilig von den Krankenkassen übernommen. Mit der Eco-Klasse ermöglicht Heraeus Kulzer Zahntechnikern mehr Flexibilität bei der Werkstoffwahl, ohne den Wunsch nach hoher Qualität, Ästhetik, aber vor allem Wirtschaftlichkeit außer Acht zu lassen. Die geringere Dichte und das damit ein-hergehende reduzierte Gusseinsatzgewicht senken die Kosten der Arbeit. Dabei stehen sie den hochgoldhaltigen Edelmetalllegierungen in nichts nach, was das breite Indikationsspektrum und die guten Verarbeitungseigenschaften betrifft.

Die neue Ecolegierung für alle Fälle

Die neue Legierung Herastar AU hat dank eines Goldanteils von 33 Prozent den typisch hellgelben Farbton sowie ein helles Oxid und verfügt über die positiven Verarbeitungseigenschaften einer Universallegierung, wie gutes Ausfließverhalten, Warmfestigkeit und einfache Fräsbarkeit. Aufgrund ihrer hohen Festigkeit ist die Typ 4-Legierung darüber hinaus extrem belastbar. Sie lässt sich problemlos mit allen Gießgeräten vergießen und ist zudem frei von Kupfer, was sie besonders korrosionsbeständig und verträglich macht.

Breiter Indikationsbereich

Die Legierung Herastar AU lässt sich flexibel für eine Vielzahl von Indikationen einsetzen: Von In- und Onlays über Kronen und kleine Brücken bis hin zu Brücken mittlerer Spannweite deckt sie alle Einsatzgebiete ab. Auch Fräs- und Geschiebearbeiten können mit der ökonomischen Legierung angefertigt werden. Das hohe Formfüllungsvermögen sorgt für präzise Ergebnisse und spart so zusätzlich Nacharbeitszeit. Ein weiterer Vorteil: Die Universallegierung kann unverblendet oder verblendet zum Einsatz kommen. Sie lässt sich ideal mit einer hochexpansiven Keramik oder mit einem Komposit verblenden.

Ecolegierungspalette mit sieben weiteren Legierungen

Neben der neuen Herastar AU hat der Dentalhersteller bereits fünf weitere „Ecolegierungen universal“ sowie zwei „Ecolegierungen klassik“ im Programm: Mit Herabest (57% Au), Herastar (40% Au) und Hera Ecobond (36,7% Au) stehen Anwendern drei goldreduzierte blassgelbe bis gelbe Universallegierungen zur Verfügung, die ein breites Indikationsspektrum abdecken und sowohl für Vollgussobjekte als auch für verblendete Restaurationen geeignet sind. Das gilt ebenso für die weißen Silber-Palladium-Universallegierungen mit sehr geringer Dichte – Heradent (53% Ag) und AlbaSun (58% Ag). Sie werden besonders bei der Herstellung von Inlays, Onlays, Kronen und Brücken eingesetzt. Mit den beiden klassischen Eco-Aufbrennlegierungen Heralight (60,1% Pd) und Albabond A (56,6% Pd) auf Palladium-Silber-Basis können Anwender nicht nur Kro-nen anfertigen: Aufgrund ihrer hohen Festigkeit sorgen sie auch bei weitspannigen Brücken oder Implantatsuprastrukturen für die nötige Stabilität.

Weitere Informationen zu den einzelnen Legierungen finden Interessierte unter www.heraeus-kulzer.de/hera.


Mehr zum Thema


Werblicher Inhalt