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11.03.13 / 22:00
Berichte

Ivoclar: Ab sofort dreigliedrige Brücken möglich

„Es geht nicht darum, ein Produkt zu verkaufen, sondern ein Problem zu lösen.“ Ivoclar Vivadents internationaler Verkaufsleiter Josef Richter stellte unter diesem Motto Produktneuheiten der Liechtensteiner gestern auf der IDS 2013 vor.



Viele gute Nachrichten hatten Robert Ganley (l.) und Josef Richter für Ivoclar Vivadent auf der IDS 2013 zu vermelden. Böll

In den Rheinterrassen, traditionell das Domizil von Ivoclar während der IDS, präsentierte die Geschäftsführung der internationale Presse das Neue. So wurde das Indikationsspektrum von IPS e.max CAD, der Lithium-Disilikat-Glaskeramik für die CAD/CAM-Technologie, komplettiert. Für den digitalen Arbeitsablauf stehen ab sofort drei Lösungen bereit: „Monolithic Solutions“, „Abutment Solutions“ und „Veneering Solutions“. Damit werden mit dieser Glaskeramik alle Indikationen abgedeckt: vom dünnen Veneer über Hybrid-Abutments bis hin zu drei- und mehrgliedrigen Brücken.

Im Bereich „Monolithic Solutions“, bislang unterstützend für dünne Veneers, Veneers, Inlays und Onlays, Teilkronen sowie Kronen, gibt es ab sofort die Option der monolithischen Herstellung von dreigliedrigen Brücken (B32-Block). Der Bereich „Abutment Solutions“ wird erstmals komplett neu vorgestellt: Hier werden Hybrid-Abutments und Hybrid-Abutment-Kronen individuell aus Lithium-Disilikat-Blöcken gefertigt (A14– bzw. A16-Block) und mit einer Titanbasis verklebt.

Das neue selbsthärtende Multilink Hybrid Abutment kommt speziell für die Verklebung der Lithium-Disilikat-Glaskeramik mit Titanbasen zum Einsatz. Im Bereich „Veneering Solutions“ mit CAD/CAM-gefertigten Verblendstrukturen für Zirkoniumoxid-Gerüste, können neu – neben Kronen und kleinen Brücken – nun auch weitspannige Brücken (B40L-Block) hergestellt werden.

Flexible Einsatzmöglichkeiten bei hoch-ästhetischen Ergebnissen

IPS e.max CAD weist eine deutlich höhere Festigkeit (360 MPa) als andere Glas- und Hybridkeramiken auf. Verschiedene Transluzenzstufen, Impulse-Farben und Blockgrößen ermöglichen es, die Keramik flexibel einzusetzen und hochästhetische Ergebnisse zu erzielen. Für die Befestigung von IPS e.max CAD eignet sich insbesondere das Multilink Automix-System, das sowohl dual- als auch selbsthärtend durch eine sehr gute Haftung überzeugt.

Da Ivoclar Vivadent ein weltweites CAD/CAM-Partnernetzwerk unterhält, sind IPS e.max CAD-Blöcke für die In-house-Fertigung verfügbar und als gefräste Restauration über die Authorized Milling Partner von Ivoclar Vivadent beziehbar. Zu den Partner gehören unter anderem Sirona, D4D (USA), Wieland und die Authorized Milling Partners – 16 Fräszentren-Partner an 26 Standorten.

Das modellierbare Composite Tetric EvoCeram Bulk Fill mit dem patentierten Lichtinitiator Ivocerin erlaubt die schnelle Füllung von Kavitäten mit bis zu vier Millimeter dicken Schichten. Für alle, die auf Farbe setzen, sei das kompakte und leichte Hochleistungs-LED-Polymerisationsgerät Bluephase Style empfohlen: Die zwei neuen Farbversionen mit blauen und pinkfarbenen Elementen bringen noch mehr Individualität in die Praxisräume.

Darüber hinaus kann sich der Messebesucher auch von den praktischen Eigenschaften des neuen Modellierinstruments OptraSculpt Pad überzeugen. Dank schaumartiger Pad-Aufsätze erlaubt es ein schnelles, haftfreies Modellieren der Komposite.

Abschließend ergänzt der neue Fluorid-Lack Fluor Protector S das bewährte Fluor Protector-Portfolio. Der Lack ist mit einem milden Geschmack in einer neuen Darreichungsform erhältlich.


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