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08.12.15 / 11:00
Berichte

Implant Expo in Wien: Morita zeigte innovative Lösungen

Die Implant Expo hat sich mittlerweile zu eine der Leitmessen für Implantologie und Prothetik entwickelt: Seit Jahren präsentieren führende Hersteller ihre Innovationen – darunter auch Morita als Leistungsführer im Bereich bildgebende Verfahren. Das japanische Traditionsunternehmen stellte neben modernen DVT-Lösungen für eine punktgenaue Diagnose seinen innovativen Er:YAG-Laser AdvErL Evo vor, der speziell bei der Behandlung von Periimplantitis neue Maßstäbe setzt und an einer Laserstation am Messestand ausgiebig getestet werden konnte.



3D Accuitomo 170 Foto: Morita

Als eine der wichtigsten Messen für die Implantologie fand die Implant Expo dieses Jahr vom 27. bis 28. November in Wien statt und widmete sich parallel zur gleichzeitig stattfindenden Gemeinschaftstagung von DGI, ÖGI und SGI einmal mehr der praktischen Seite des Fachgebiets: Neben modernen Behandlungskonzepten wurden interessierten Behandlern und deren Teams auch Produktinnovationen für den implantologischen Praxisalltag nahegebracht. Auch das Familienunternehmen Morita präsentierte seine speziellen Lösungen für die implantologische Therapie – deren Basis eine präzise und sichere Diagnose stellt.

Die modernen Röntgensysteme des Lösungsanbieters bieten neben einer exakten Befundaufnahme innovative Ansätze zur Dosisreduktion: Beim Kombinationssystem für Panorama-, Cephalometrie- und 3D-Aufnahmen, Veraviewepocs 3D R100, kommt bspw. ein der Anatomie des natürlichen Kieferbogens angepasstes Field of View (FOV) zum Einsatz, das die typische Zylinderform durch ein konvexes „Reuleaux“-Dreieck ersetzt. Diese Aufnahmeform hält das bestrahlte Volumen möglichst klein und die Strahlenbelastung möglichst gering. Zur Strahlenminimierung stehen zudem ein Dosis-Reduktions-Programm sowie ein Panoramascout bereit, mit welchem der Anwender die „Region of Interest“ vor der DVT-Aufnahme definiert. 2015 wurde das System zudem um zwei weitere Fields of View (FOV) erweitert: Die zusätzlichen Volumina (∅ R100 x 40 mm und ∅ 80 x 40 mm) ermöglichen eine individuellere Höhenanpassung und erleichtern somit die Aufnahme von Ober- oder Unterkiefer – bspw. bei der Vorbereitung und Durchführung von implantologischen Eingriffen. Insgesamt bietet der vielseitige Veraviewepocs 3D R100 acht Aufnahmebereiche von Ø 40 × 40 mm bis zu Ø R100 × 80 mm, die ein breites Spektrum von der Identifikation von Frakturen, Zysten und Tumoren bis hin zur exakten Einschätzung der Knochendichte abdecken. Darauf aufbauend kann der Behandler die jeweiligen implantologischen Therapieschritte einleiten, um dem Patienten die bestmögliche Versorgung zu bieten. Auch der Digitale Volumentomograph 3D Accuitomo 170 ermöglicht hochauflösende 3D-Aufnahmen und stellt dank seiner neun Aufnahmevolumina mit Durchmessern zwischen 40 mm und 170 mm alle Indikationsbereiche in Auflösungsabschnitten von bis zu 80 μm Voxeln dar. Dies geschieht äußerst schnell und detailliert durch Aufnahme-Modi wie dem Hochgeschwindigkeitsmodus „Hi-Speed“, der eine 180°-Aufnahme in der aktuell kürzesten Umlaufzeit von 5,4 Sekunden erstellen kann – diese weltweit einmalige Schnelligkeit reduziert Bewegungsartefakte und Strahlendosis auf ein Minimum. Moritas moderne Röntgensysteme empfehlen sich somit für eine Fülle an implantologischen Indikationen, wozu auch die Diagnose der weit verbreiteten Erkrankung Periimplantitis zählt.

In diesem Zusammenhang präsentierte Morita als innovative Therapieoption für die Behandlung von Periimplantitis seinen neuen Er:YAG-Laser AdvErL Evo – die fortschrittlichste Gerätegeneration in der mittlerweile 20-jährigen Laser-Geschichte des Familienunternehmens. Der AdvErL Evo eignet sich neben implantologischen und oralchirurgischen auch für parodontologische Eingriffe: Der Laser emittiert stimulierte elektromagnetische Strahlung mit einer Wellenlänge von 2.940 nm, welche wiederum ideal von Wasser absorbiert wird. Angeregt durch den Laserstrahl vergrößern die Wassermoleküle ihr Volumen um das 800- bis 1.000-fache und führen zu sogenannten Mikroexplosionen, die bspw. in der Periimplantitis-Behandlung sowohl das entzündete Gewebe als auch die kontaminierten Beläge auf der Implantatoberfläche beseitigen – ohne bereits osseointegrierte Areale zu beeinflussen. Die Folge ist eine minimalinvasive, schmerzarme Therapie ohne starke Vibration und Hitzeentwicklung, die besonders gewebeschonend und angenehm für den Patienten ist. Am Messestand konnten sich interessierte Besucher von der überaus präzisen Handhabung des Lasers überzeugen: Hier demonstrierte AdvErl Evo sein Können an einer speziellen Laserstation und die Besucher konnten den Laser unter entsprechenden Schutzmaßnahmen ausgiebig testen.

 Weitere Informationen zu Moritas Diagnosesystemen wie Veraviewepocs 3D R100 und 3D Accuitomo 170 sowie zum Er:YAG-Laser AdvErL Evo sind erhältlich unter www.morita.com/europe.


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