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29.03.15 / 08:00
Berichte

Morita: Hightech-Lösungen für mehr Lebensqualität

Getreu dem diesjährigen Motto „Quality of life starts with excellent solutions” bewies das japanische Familienunternehmen Morita zur IDS 2015 wieder seine ausgeprägte Lösungskompetenz und präsentierte innovative Neu- und Weiterentwicklungen, die neben der Behandlungs- auch die Lebensqualität von Patienten und Anwendern nachhaltig verbessern.



Foto: Morita

Am Messestand sowie im Rahmen einer exklusiven Pressekonferenz stellte der Dentalspezialist wieder intelligente Hard- und Softwarelösungen vor, die auch 2015 neue Akzente in den Bereichen Parodontologie, Endodontie, Implantologie und Kieferorthopädie setzen werden. Jürgen-Richard Fleer, General Manager der J. Morita Europe GmbH betonte den Anspruch des Unternehmens: „Zu den Themen, die die Dentalwelt heute bewegen, gehören 3D-Bildgebung, Zahnerhalt, Digitalisierung und Lasertechnik. Für Anwender stellt sich jedoch die Frage, was wirklich sinnvoll und was nur Spielerei ist. Denn um die Lebensqualität der Patienten zu erhöhen, ist es mit Produkten allein nicht getan. Wir bieten daher exzellente Lösungen von der Diagnose bis zum Follow-up an, die aus dem lebendigen Austausch mit Anwendern sowie dem Gespür für die klinischen Abläufe erwachsen und die Grenzen des Machbaren verschieben.“

Ein ideales Beispiel hierfür ist der neue Er:YAG-Laser AdvErL Evo, Moritas dritte Lasergeneration und das absolute „Highlight“ der diesjährigen IDS-Präsenz. Denn in Europa vorwiegend bekannt als qualitätsorientierter Anbieter von Behandlungseinheiten, bildgebenden Systemen und Praxisinstrumenten, produziert Morita seit beinahe 20 Jahren auch effiziente Lasersysteme für zahnmedizinische Eingriffe. Jürgen-Richard Fleer zeigt sich überzeugt: „Bisher war der Lasermarkt eher geprägt von Visionen und Marketingbotschaften als von evidenzbasierten Lösungen. Unser neuer AdvErL Evo hingegen bietet Ergebnisse, die für sich sprechen. Denn der Einsatz von Lasern führt nur dann zu sinnvollen Lösungen, wenn die Technik in seiner temporären Wirkung bewertet und nach spezifischen klinischen Kriterien geordnet und dadurch verankert wird. Für AdvErL Evo sprechen auch die Zahlen, denn als eines der führenden Lasersysteme ist er weltweit bereits mit mehr als 4.000 Systemen installiert.“ Moritas innovativer Laser setzt demnach nicht auf bloßes Image, sondern auf einen wirtschaftlichen Einsatz und verspricht ein Behandlungsergebnis, das mit den klassischen Methoden kaum erreicht werden kann: Die Therapie geht minimalinvasiv, schmerzarm sowie ohne starke Vibration und Hitzeentwicklung vonstatten und ist daher besonders gewebeschonend und somit angenehmer für den Patienten. Nicht nur deren Lebensqualität wird gesteigert, auch dem Behandler und seinem Team bietet AdvErL Evo hohen Komfort im Rahmen der Therapie – in Parodontologie, Implantologie und Endodontie.

Einsatz in der Parodontologie

Auf den Einsatz in der Parodontologie und die zugrunde liegende Lasertechnologie ging David Sleeman, Senior IT Manager der J. MORITA MFG. CORP. Kyoto, im Rahmen der Pressekonferenz am IDS-Dienstag genauer ein: Er:YAG-Laser emittieren stimulierte elektromagnetische Strahlung mit einer Wellenlänge von 2.940 nm, die ideal durch Wasser absorbiert wird. Der Laserstrahl regt dabei Wassermoleküle an, die daraufhin ihr Volumen um das 800- bis 1000-fache vergrößern, was wiederum zu sogenannten Mikroexplosionen führt. Im Rahmen der Parodontitis-Behandlung kommt dadurch ein Vorteil der Lasertherapie zum Tragen, der für die gleichzeitige Sterilisation des Arbeitsfeldes sorgt: Die Anwendung von AdvErL Evo bewirkt neben der Ausmerzung des entzündeten Gewebes auch, dass die darin enthaltenen Bakterien hoch effizient bekämpft werden, was das Risiko einer Bakteriämie nahezu ausschließt. Mithilfe des neuen Lasers ist außerdem eine innovative Therapie von Periimplantitis umsetzbar, eine Erkrankung, deren Relevanz und Behandlung Jürgen-Richard Fleer in der Pressekonferenz beispielhaft verdeutlichte. Die mittels AdvErL Evo praktizierte Methode ist äußerst effektiv und gerade für komplexe CIST-Klassifizierungen geeignet, denn AdvErL Evo deckt nun Fälle der Klasse „D“ ab. Auch in der Endodontie läutet der neue Laser mit vielversprechenden Ergebnissen zur Desinfektionseffizienz eine „sanfte“ Revolution ein und kommt hier unter anderem im chirurgischen Bereich (z. B. Wurzelspitzenresektion) sowie bei Wurzelkanalbehandlungen zum Einsatz und bringt insbesondere bei der Kanalreinigung besondere Vorteile mit sich. Weitere Vorteile des neuen Lasers sind das ergonomisch geformte Handstück, mit dem der Anwender den Präparationsbereich ideal erreicht, sowie insgesamt 18 Tips für verschiedene Indikationen, die Wasser und Luft direkt bis zur Applikationsspitze führen, was störenden „Spraynebel“ vermeidet und für eine bessere Sicht auf das Behandlungsfeld sorgt. Wie schonend und präzise der neue Laser AdvErL Evo arbeitet, konnte zudem am IDS-Messestand von Morita bestaunt werden. Hier stellten sich die Besucher der Herausforderung, ein Hühnerei zu gravieren – das meiste Geschick wurde mit einem neuen Apple „Ei-Phone 6“ belohnt.

Doch vor der modernsten Laserbehandlung steht zunächst die Diagnose, und auch hier unterstreicht Morita zur IDS 2015 mit intelligenten Hard- und Software-Lösungen seinen Anspruch als Leistungsführer – unter anderem im Bereich der 3D-Bildgebung. Das Kombinationssystem Veraviewepocs 3D R100 für Panorama-, Cephalometrie- und 3D-Aufnahmen wurde zur IDS um weitere Field of View (FOV) erweitert. Die zwei neuen FOV (Ø R100 × 40 mm und Ø 80 × 40 mm) ermöglichen eine individuellere Höhenanpassung und vereinfachen die Aufnahme von Ober- oder Unterkiefer, was eine exaktere Ausrichtung am Patienten in höchster Auflösung bei geringstmöglicher Strahlung gewährleistet. Ergänzend unterstützt Moritas smarte Software i-Dixel die digitale Integration der Praxis und sorgt für eine lückenlose Dokumentation sowie eine komfortable Verwaltung der Aufnahmen. Neben vielseitigen Möglichkeiten zur Bildbearbeitung zählt hierzu auch eine umfangreiche Aufklärung des Patienten: Diagnose, Behandlungsplanung und Therapieverlauf lassen sich anschaulich am Monitor visualisieren. Jürgen-Richard Fleer ergänzt: „Die fortschreitende Digitalisierung bringt für die moderne Zahnmedizin zahlreiche Chancen mit sich, neben einer besseren Behandlungsplanung beispielsweise auch effizientere Prozesse und eine höhere Wirtschaftlichkeit. Auch hier liegt unser Fokus ganz klar auf dem Mehrwert, weshalb wir im Rahmen unseres Best-Partner-Prinzips mit offenen Plattformen arbeiten und dem Anwender die Möglichkeit bieten, unsere Lösungen sinnvoll mit den Komponenten anderer Hersteller zu verknüpfen. Beispielsweise lassen sich die 3D-Daten bequem mit verschiedenen Scanneraufnahmen zusammenführen.“

Behandlungseinheit im Praxismittelpunkt

Für den Patienten im Praxismittelpunkt steht insbesondere die Behandlungseinheit, und hier verkündete Morita gleich doppelten Zuwachs: Zum einen wird die beliebte Signo-Serie um die neue Behandlungseinheit Signo G10 II erweitert, die als Schwebetisch oder Schwingbügelversion erhältlich ist und mit einem eleganten Design, Servicefreundlichkeit und Funktionalität überzeugt. Zum anderen bietet Morita die mehrfach für ihre Formgebung ausgezeichnete Soaric nun verstärkt auch für die Implantologie an und erweitert die Premium-Einheit um ein neues Implant Motor System, das die Verwendung eines Bien-Air MX-i oder MX-i LED Mikromotors ermöglicht. Damit erstreckt sich das Anwendungsspektrum von Soaric nun von komplexen Wurzelkanalbehandlungen bis zu implantologischen Eingriffen. Ergänzt werden Moritas Behandlungseinheiten optimal durch kleine „Praxishelfer“, die das technisch Machbare mit den klinischen Anforderungen verbinden: Hierfür steht unter anderem die Turbinenserie TwinPower, die mit ihrer patentierten Doppelrotor-Technologie über einen breiten Drehzahlbereich die maximale Power erreicht. Eine kleine Erweiterung mit großem Effekt erfuhr auch das endodontische Portfolio: Das bereits erhältliche modulare Mess- und Aufbereitungssystem DentaPort ZX Set OTR reduziert dank der neuen Sicherheitsfunktion OTR (Optimum Torque Reverse) Feilenbruch auf ein Minimum und schont gleichzeitig die natürliche Zahnsubstanz des Patienten. Im Rahmen der Therapie sorgt dies für die sichere Entfernung von Debris und verbessert die Kanalgängigkeit bei gleichzeitig geringem Zeitaufwand.


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