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01.05.15 / 08:00
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Morita: Das perfekte Orchestra der Instrumente

Eine Frage der Haltung: Wer jeden Tag in der Praxis sein Können unter Beweis stellen und auch möglichst lange Freude daran haben will, muss auf eine körperschonende Behandlungsposition achten. Vorbild kann in dieser Hinsicht Dr. Daryl Beach sein – der amerikanische Zahnarzt entwickelte bereits vor 60 Jahren ein Konzept, das es dem Behandler erlaubt, in einer ausgewogenen Haltung aus der 12-Uhr-Position heraus zu agieren. Der renommierte Dentalanbieter Morita orientiert sich konsequent an dieser hoch ergonomischen Arbeitsweise und hat zahlreiche Produkte für den täglichen Einsatz in der Praxis auf die Lehre von Beach abgestimmt. So folgen neben den Behandlungseinheiten auch die Handinstrumente wie Spiegel, Sonde, Scaler, Pinzette und Zange konsequent den Vorgaben für präzises feintaktiles Arbeiten bei natürlicher Körperhaltung. Kurz: Jedes dieser Instrumente ist Teil eines perfekten Orchesters.




In der 12-Uhr-Position nimmt der Zahnarzt während der Behandlung eine natürliche, stabile Körperhaltung ein, in der er aufrecht sitzt und die Wirbelsäule somit gerade bleibt. Dank dieser ergonomischen und kraftsparenden Behandlungssituation lässt es sich auch über einen längeren Zeitraum konzentriert und präzise arbeiten. Zusätzlich fördern eine angepasste Fingerhaltung und die Kontrolle durch Tastsinn und Kinästhesie den feintaktilen Einsatz der Hilfsmittel – der Behandler agiert quasi „in einer Bewegung“ und spürt, wie er die Instrumente handhaben muss. Ein propriozeptives Behandlungskonzept wie das nach Dr. Beach verlangt daher nach zahnärztlichen Produkten, die einem solchen Arbeitsprozess in der täglichen Praxis optimal gerecht werden.

Morita stellt ein entsprechendes Portfolio zur Verfügung. Sämtliche Hilfsmittel des renommierten Anbieters erfüllen die Ansprüche einer feintaktilen Arbeitsweise bis ins kleinste Detail, wie das Beispiel der Handinstrumente zeigt – für sie schlägt in der 12-Uhr-Behandlungsposition buchstäblich die große Stunde. So ist etwa der Mundspiegel MXS konsequent auf eine propriozeptive Behandlung nach Beach ausgerichtet und in seiner Gestaltung beispielhaft. Die Instrumentenlänge geht dabei auf eine Auswertung anthropometrischer Daten unter Einbeziehung der günstigen Arbeitshaltung zurück. So kann der liegende Spiegel leicht mit den Fingerspitzen von der flachen Ablage heruntergenommen (Fingerspitzenaufnahme) und aufgrund seiner Griffform und des geringen Gewichts über längere Zeit mit minimaler Anpresskraft (statische Haltearbeit) geführt werden. Der Griffumfang minimiert gleichzeitig die aufzubringende dynamische Kraft für den Behandler. Dazu ist der Spiegel ultrahell und oberflächenverspiegelt, was auch die Mikroskopanwender an diesem Instrument sehr schätzen. Unter Berücksichtigung der anthropometrischen Messgrößen, des physiologischen Sehabstands bei sensomotorischer Präzisionsarbeit und des Bereichs des schärfsten Sehens auf der Netzhaut wurde ein idealer Spiegeldurchmesser von 14 mm errechnet.

Grundgedanke hochergonomische Anwendung

Dem Grundgedanken einer hochergonomischen Anwendung folgen in ihrem Konzept auch Pinzette, Zange, Scaler und Sonde von Morita. So erhöht die Sonde 23-B-S die Taktilität im Hartgewebe, wiegt nur 10 Gramm und weist mit 14,2 cm die errechnete Länge zur optimalen Handhabung auf. Die noch leichtere und etwas kürzere Parodontal-Sonde wiederum verbessert die Taktilität im Weichgewebe und weist ebenso wie sämtliche andere Handinstrumente eine zuverlässig blendfreie Oberfläche auf. Die verschiedenen Scaler verfügen dazu über insgesamt fünf exakt ausgearbeitete Arbeitsspitzen und sind ebenfalls in Gewicht, Griffstruktur und -durchmesser sowie der Instrumentenlänge von 13,2 bis 14,6 cm individuell auf ihre speziellen Einsatzbereiche abgestimmt. Auch Pinzette und Extraktionszangen fördern die ergonomische Behandlung – letztere sind so geformt, dass der Behandler in der 12-Uhr-Position sitzend am liegenden Patienten besonders schonend extrahieren kann – und dies mit nur zwei unterschiedlichen Zangen.

Damit entsprechen die Handinstrumente dem Beach-Konzept und ergänzen auf ihre Weise hervorragend die Behandlungseinheiten von Morita. Zum Beispiel orientiert sich auch die Spaceline EMCIA mit ihrer Instrumentenanordnung konsequent an der 12-Uhr-Position: Der Behandler hat viel Freiraum, und die integrierten Instrumente sind in unmittelbarer Reichweite, lassen sich assoziativ greifen sowie leicht mit zwei Fingern führen – insgesamt optimale Voraussetzungen für präzises und entspanntes Arbeiten, bei Allein- genauso wie bei Vier-Hand-Behandlungen.

Fortbildungskurse zum Beach-Konzept

Für alle, die sich ein genaueres Bild über die Vorteile des Beach-Konzepts machen und es im zahnärztlichen Alltag umsetzen möchten, bietet Morita bereits seit sechs Jahren seine Fortbildungskurse „Ergonomie und Workflow in der Zahnarztpraxis“ an. Auch 2015 werden wieder Experten ihre praktischen Erfahrungen während der eineinhalbtägigen Veranstaltungen an Interessierte weitergeben. In kleinen Gruppen vermitteln sie jedem Teilnehmer ein entspanntes und zugleich feinsensorisches Arbeiten durch die richtige Körperhaltung. Wer an der Teilnahme interessiert ist, kann sich schon jetzt einen der Termine für 2015 vormerken:

„Präzision ist eine Haltung – Ergonomie und Workflow in der Zahnarztpraxis“

  • Köln, Praxis Zahnarzt Ates, 24. und 25. Oktober sowie 13. und 14. November 2015
  • Nürnberg, Praxis Dres. Schloss & Wollner, 17. und 18. Juli sowie 16. und 17. Oktober 2015
  • Bremen, Praxis Dr. Lohmann, 11. und 12. September sowie 6. und 7. November 2015
  • Dietzenbach, Praxis Dr. Werner Neddermeyer, 9. und 10. Oktober sowie 20. und 21. November 2015

Weitere Informationen unter www.morita.com/europe.


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