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17.03.17 / 13:00
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Komet: Ausgeklügelte Spezialinstrumente für Okklusionsonlays

Kronen sind schon lange etabliert. Aber in einigen Fällen könnte minimalinvasiver mit Okklusionsonlays (auch „Table Tops“ genannt) vorgegangen werden. Für solch eine Präparation bietet Komet ausgeklügelte Spezialinstrumente an, zusammengefasst im Set 4665/ST.




Eine Kronenpräparation verursacht erhebliche Zahnhartsubstanzverluste, die bis zu 68,8 Prozent betragen können. Auch eine Stellungnahme der DGPro besagt, dass jeder Überkronung das Risiko des Vitalitätsverlustes innewohnt. Zur Versorgung okklusaler Zahnhartsubstanzdefekte im Seitenzahnbereich sind Okklusionsonlays als neue minimalinvasive Behandlungsalternative eingeführt. Die Instrumentierung stellte sich bis dato aber technisch schwierig dar. Gemeinsam mit Priv.-Dozent Dr. M. Oliver Ahlers und Prof. Dr. Daniel Edelhoff entwickelte Komet das Set 4665/ST zur Okklusionsonlay-Präparation. 

Die neuen Schleifer stellen sich vor

Im Set enthalten sind u.a. sechs Neuentwicklungen, die das Präparieren einfacher machen. Dabei handelt es sich um

  • den 855D: ein Präparationsdiamant mit Tiefenmarkierung, mit dem im ersten Schritt kontrolliert die geplante okklusale Eindringtiefe markiert und die okklusale Kaufläche 1 mm tief eingeebnet wird.
  • die OccluShaper: deren Form ist außergewöhnlich. Sie erreichen mittig (Zentralfissur) eine Rundung, wie sie vor allem für keramische Restaurationen notwendig ist, und geben automatisch die Übergänge zu den Höckern vor, ja runden diese mit ihrem konkaven Profil im Sinne einer anatoformen Unterstützung konvex ab. Die OccluShaper gibt es in zwei Größen, passend zu Prämolaren (Größe 030) und Molaren (Größe 035). Wo liegen die Vorteile gegenüber herkömmlichen Formen? Das Ei 379 war seinerzeit für die Präparation von Palatinalflächen vorgesehen. Seine Form ist im Grunde nicht für die okklusale Konturierung konzipiert. Und die Knospe 390 zielte auf das okklusale Einschleifen ab. Der hohe Substanzverlust klassischer Kronenpräparationen führte dazu, dass es keiner speziell angepassten Okklusalschleifer bedurfte – das ist jetzt anders.
  • der 8849P ist ein Präparationsdiamant mit Führungsstift und 4 mm Arbeitsteillänge. Um die vestibulären und oralen Seitenflächen vorhersehbar mit der gewünschten Abtragstiefe zu präparieren, wurde ein Diamantschleifer mit idealem Verhältnis von Länge und Durchmesser mit einem stirnseitigen Führungsstift kombiniert. Aufgrund des Durchmessers ist dieser gleich im ersten Schritt mit kontrollierter Eindringtiefe als Finierer einsetzbar und läuft dabei angenehm ruhig.

Praktisch mit System

Das Set 4665 enthält alle Instrumente für die komplette Okklusionsonlay-Präparation. Es ist als Set 4665ST auch als sterilisierbare Edelstahlständerversion erhältlich. Für weiterführende Informationen empfiehlt Komet die Okklusionsonlay Broschüre.

Übrigens: Ab Sommer 2017 bietet Komet dazu passende Schallspitzen an. Diese formkongruenten, einseitig diamantierten Schallspitzen SFM6 und SFD6 stellen dann sicher, dass auch bei geringer Abtragstiefe die Form genau umgesetzt wird – ohne dass die Nachbarzähne angeschliffen werden. Die Effektivität der Schallspitzen wird dabei durch eine Rauigkeit sichergestellt, die leicht oberhalb der für klassische Finierer liegt. Tipp: Die OccluShaper und die neuen Schallspitzen sind auch eine wunderbare Bereicherung für die Kronenstumpfpräparation.


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