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29.05.17 / 11:00
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Komet SF 11: Evolution in der Furkationsbehandlung

Der erschwerte Zugang und die bizarren Strukturen im Furkationsbereich von mehrwurzeligen Zähnen machen bei der Behandlung einer Furkationsparodontitis große Schwierigkeiten. Mit der SF11 wird diese Indikation nun neu definiert.



SF 11 Foto: Komet

In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Hüsamettin Günay von der Medizinischen Hochschule Hannover entwickelte Komet die Schallspitze SF11, die ein minimalinvasives, besonders effektives Entfernen von weichen und harten Belägen in schwer zugänglichen Konkavitäten erlaubt. Durch ihre ausgeklügelte Form revolutioniert das Instrument die maschinelle Furkationsbehandlung. Eine geschlossene Parodontalbehandlung ist nun problemlos möglich. Durch die Erweiterung des Furkationseingangs trägt sie zudem zu optimalen Hygienebedingungen bei.

Das Anwendungsspektrum der Schallspitze ist vielfältig, denn sie ist für die  Prävention, Therapie und Erhaltungstherapie (Nachsorge-Phase), Reinigung und Bearbeitung der Wurzeloberfläche (besonders bei Furchen) und für die marginale Parodontitistherapie indiziert.

Eine Frage der Form

Eine adäquate Furkationsreinigung ohne Substanzabtrag war mit herkömmlichen diamantierten Reinigungsinstrumenten bisher nicht möglich. Mit der SF11 steht nun ein 6fach verzahntes Schallinstrument zur Verfügung, mit dem selbst schwer zugängliche, ja teilweise geradezu bizarre Areale leicht, effektiv und atraumatisch gereinigt werden können. Durch ihre individuelle Form passt sie sich einer Vielzahl von Dachgeometrien an. Dabei bleibt das Weichgewebe stets unversehrt. Der Erfinder, Prof. Dr. Günay, fasst die Vorteile der SF11 folgendermaßen zusammen: „Die SF11 erlaubt unter minimalinvasiven Aspekten eine Wurzelglättung und eine anschließende Furkationsbehandlung ohne Bildung eines parodontalen Lappens. Innerhalb einer geschlossenen Behandlung ist die Arbeit geradezu federleicht umzusetzen. Diese geschlossene Arbeitsweise schafft Zeit, traumatisiert das Weichgewebe nicht und führt somit zu einer deutlich schnelleren Wundeinheilung.“

Tipps für den Einsatz

Empfohlen wird der Einsatz im Schallhandstück SF1LM/S (Leistungsstufe 1: Standard, Leistungsstufe 2: kurzfristig). Für perfekte Oberflächenergebnisse sollte das Instrument in pulsierenden Bewegungen an die zu bearbeitende Stelle gehalten werden, ein zusätzlicher Anpressdruck ist nicht notwendig. Ausreichend Kühlung - besonders im subgingivalen Bereich – ist immer gefordert, was mit einer Durchflussmenge von 50ml/min sichergestellt werden kann. Bei einer offenen Parodontalbehandlung sollte zudem der Kühladapter SF1979 für die Zuführung von steriler Kühlflüssigkeit verwendet werden. Weitere hilfreiche Tipps rund um die Parodontalbehandlung liefert der praktische Kompass „Parodontologie“ im Taschenformat, der online oder über den persönlichen Fachberater angefordert werden kann.


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