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05.12.15 / 11:41
Markt

MIS: Implantat-Innovation feiert Deutschlandpremiere

Mehr Knochen, mehr Weichgewebe und ein völlig neuartiges Design: Mit dem Implantatsystem V3 präsentierte MIS kurz vor dem Jahreswechsel noch einmal eine Innovation „made in Israel“. Rund 20 Fachjournalisten durften sich am 4. Dezember 2015 in Berlin von der Performance und Qualität des V3 überzeugen. Das neue System markiert einen entscheidenden Entwicklungsschritt innerhalb der Implantologie und soll durch seine hochwertige und gleichzeitig kostengünstige Ausrichtung deren „Demokratisierung“ fördern.




 „Weniger Titan, mehr Knochen“, charakterisierte Michael Wierz, Geschäftsführer von MIS Germany,  das neueste MIS Implantat-System V3 während der ersten Deutschland-Präsentation bei einer Fachpressekonferenz in Berlin. „V3 ist aufgrund seiner speziellen und patentierten Geometrie der lang erwarte entscheidende Fortschritt in der Leistungsfähigkeit dentaler Implantate“, stellte Wierz die Bedeutung von V3 für die Implantologie heraus. Der MIS-Geschäftsführer vermittelte in seiner Präsentation, wie die dreieckige Form von V3 die Bildung von mehr Knochen und Weichgewebe fördert – und zwar genau dort, wo es am meisten benötigt wird. Mit diesem völlig neuen Ansatz hat MIS bestehende Systeme nicht nur optimiert, sondern einen entscheidenden Evolutionsschritt im Implantatdesign vollzogen.

Der dreieckige Hals von V3 kombiniert eine feste Verankerung an drei Stellen im krestalen Bereich mit drei kompressionsfreien Lücken. Das führt zu einer hohen Primärstabilität und einer Reduktion der Knochenkompression und der krestalen Knochenresorption – und damit zu optimalen Bedingungen für die Osseointegration. Der Verlust von krestalem Knochen wird minimiert, da der Stress im kortikalen Knochen reduziert ist. In den kompressionsfreien Lücken im koronalen Bereich von V3 kann sich Blut ansammeln, was den initialen Gerüstaufbau und damit das Knochenwachstum begünstigt. „Die besondere Form von V3 ermöglicht sofortige biologische Vorteile. Damit erreichen Implantologen nicht nur ein gutes funktionelles, sondern auch ein besonders natürliches ästhetisches Ergebnis“, fasste Wierz den Effekt des neuen Designs zusammen. V3 eignet sich daher auch für Stellen mit geringem Knochenvolumen oder für den Frontbereich.

Multi-Use-Implantat soll Marktposition in Deutschland festigen  

Franz Maier, externer Berater der Geschäftsführung in Israel und zuständig für strategische Partnerschaften, informierte die Pressevertreter über die strategische Ausrichtung von MIS. Es sei das Ziel des weltweit fünftgrößten Anbieters bei Dentalimplantaten, seine Spitzenposition im internationalen Dentalmarkt auch auf Deutschland zu übertragen. „Das neue Implantat-System V3 wird den hohen Ansprüchen der deutschen Implantologen voll und ganz gerecht. Sie profitieren von ästhetischeren Behandlungsergebnissen und mehr Leistungsfähigkeit für den Erfolg ihrer Praxen. Ich bin überzeugt, dass sich MIS durch diesen Launch auch mit seinem gesamten Produktportfolio hierzulande noch stärker positionieren wird“, erklärte Maier.

Das Multi-Use-Implantat ist einfach anzuwenden und eignet sich für nahezu alle chirurgischen Szenarien, für Generalisten und Spezialisten. Zahnärzte können alle Vorteile des V3-Designs nutzen, ohne neue Protokolle erlernen zu müssen. Das V3-Chirurgie-Kit macht die Insertion besonders sicher und präzise. Für den Zahnarzt bedeutet dies ein einfacheres Einsetzen, für die Patienten eine kürzere Erholungsphase. Alle V3-Implantate, Suprastrukturen und Instrumente sind für eine leichte Identifikation der Plattformgrößen farbcodiert. Der finale Bohrer ist im Lieferumfang enthalten.

Hightec aus Israel erobert Deutschland

Der Vertrieb der MIS Produkte in Deutschland wird von der Repräsentanz MIS Implants Technologies GmbH in Minden realisiert. Entwicklung und Produktion finden auf mehr als 30.000 Quadratmetern ausschließlich vor Ort in Israel statt. „Die fortschrittliche Ausstattung des Headquarters von MIS ist typisch für Israel, denn es ist sozusagen das Silicon Valley des Nahen Ostens“, berichtete Alex Raychuk, Regional Manager MIS Implants. Das Unternehmen fördert von Tel Aviv aus gemeinsam mit Wissenschaftlern und Ingenieuren von Weltrang den kontinuierlichen Fortschritt in der dentalen High-End-Implantologie. Die Produkte werden in der ganzen Welt vertrieben. „V3 ist kein Zufallsprodukt: Es erforderte ein hohes Maß an Expertenwissen, aufopfernde Disziplin, kreativen Erfindergeist und einen kalkulierten Vertrauensvorschuss. Gleichzeitig sind diese Parameter die Basis für weitere Neuentwicklungen“, so Raychuk.

MIS hält neben Implantaten ein ganzheitliches Angebot an hocheffizienten Implantologie-Lösungen – darunter Fortbildungsveranstaltungen und Dienstleistungen – bereit. In der neuen Europazentrale von MCENTER in Berlin konnten die Pressevertreter live erleben, wie dieses Servicetool Implantologen alle Arbeitsschritte der 3D-navigierten Implantatplanung abnimmt. „MCENTER ermöglicht schnellere und präzisere chirurgische Eingriffe, kürzere Behandlungszeiten, weniger Sitzungen und ebenso schöne wie vorhersehbare Ergebnisse“, beschrieb Christian Hebbecker, Leiter von MCENTER Europe, den Service. Im Portfolio befindet sich mit MSoft die virtuelle 3D- und 2D-Implantatplanung und prothetische orientierte Planungen, mit MGuide die Fertigung exklusiver chirurgischer 3D-Schablonen sowie individueller OP-Sets und mit MLab die CAD/CAM-Herstellung von individuellen Abutments und provisorischen Kronen. MCENTER Europe wurde Anfang des Jahres in Berlin eröffnet und gehörte so wie auch V3 zu den Neuheiten, mit denen MIS 2015 auf dem europäischen Implantologiesektor für Furore sorgte.
 


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