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14.10.13 / 07:01
Berichte

Nobel Biocare: 5. Ostseesymposium in Warnemünde

Das Ostseesymposium, das Ende September bereits zum fünften Mal in Warnemünde stattfand, ist ein fester Bestandteil des Fortbildungsprogramms bei Nobel Biocare. Im Mittelpunkte der zwei Tage stand der praxisnahe Austausch mit den Referenten und Kollegen.



Der kollegiale Austausch steht im Mittelpunkt der regionalen Symposien von Nobel Biocare, wie beim 5. Ostseesymposium in der Yachthafenresidenz Hohe Düne mit mehr als 70 Teilnehmern. Nobel Biocare

Die Bandbreite der Themen war weit: Techniken der Knochenaugmentation, Langzeitdaten rund um das Implantatsystem NobelActive und Therapiemöglichkeiten der Periimplantitis. Mehr als 70 Zahnärzte und Zahntechniker der Regionen Nord und Ost begrüßte Kai Uwe Himmel, regionaler Verkaufsleiter Nobel Biocare Nord-Ost, in der Yachthafenresidenz Hohe Düne. Im Forum für die Zahntechniker ging es um individuelle Abutments und CAD/CAM-gefertigte Steg- und Brückenkonstruktionen. Zusätzlich gab es Tipps, wie man die Online-Kommunikation für die Gewinnung neuer Patienten nutzen kann. „Unsere regionalen Symposien sind bei den Teilnehmern sehr beliebt. Sie schätzen den praxisnahen und kollegialen Erfahrungsaustausch“, sagt Diana Wittfoth, Abteilungsleiterin Marketing Deutschland Nobel Biocare. Das Unternehmen veranstaltet jährlich gezielt regionale Symposien für die Regionen Nord/Ost, West und Süd.

Im Forum Zahnmedizin referierte Dr. Dr. Mario Hakim Abu-Id, Dresden, über die Entnahmemöglichkeiten für die autologe Knochentransplantation. Das Implantatsystem NobelActive stand im Fokus des Vortrags von Dr. Stefan Hümmeke, Osnabrück. Er beleuchtete die Erfahrungen mit dem System über den Zeitraum von fünf Jahren aus chirurgischer und prothetischer Hinsicht. Von Dr. Stephan Jacoby, Dresden, gab es einen Überblick über die drei Einflussfaktoren der Pfeilerwertigkeit. Über den Einsatz von Antibiotika in der adjuvanten PA-und Periimplantitistherapie berichtete Zahnärztin Eleni Kapogianni, Berlin. Bei den zahntechnischen Themen diskutierten Ztm Andreas Hoffmann, Gieboldehausen; Ztm Rüdiger Wandtke, Dömitz, und Ztm Lutz Tamaschke, Berlin, den sicheren Transfer von Bisslagen, die individuelle Abutmentgestaltung und CAD/CAM- basierte Steg- und Brückenkonstruktionen. Deutlich wurde: Die Zusammenarbeit von Zahnarzt und Zahntechniker für das prothetische Ergebnis ist immens wichtig. In den Workshops am Samstag sammelten die Teilnehmer Erfahrungen in der navigierten Praxisführung, der Diagnostik wie Therapie von Cranio-Mandibulären-Dysfunktionen und in der Therapieplanung. Die Referenten waren Dr. Harry Fritz und Alexandra Scharffenberg, Lübeck, Dr. Dirk Seidel, Plauen und ZA Thilo Damaskos, Berlin.

Online-Kommunikation immer wichtiger

Dass die Kommunikation mit den Patienten wichtiger ist denn je, ist nicht neu. Klaus Schenkmann, Köln, richtete den Fokus auf die Online Kommunikation, ein Bereich der nach wie vor von vielen Zahnärzten unterschätzt wird. Er gab zu bedenken, dass 42,9 Prozent der über 60jährigen online sind. Sie nutzen das Medium Internet bei der Suche nach Behandlern. Wichtig für die Auswahl sind Bewertungen.
 
Mit frischem Wind in den Segeln und vielen Eindrücken war auch dieses Symposium wieder eine fachliche Bereicherung für das gesamte Praxis- und Laborteam. Das nächste Fortbildungshighlight wird das überregionale Nobel Biocare D-A-CH Symposium vom 26. bis 28. Juni in der BMW-Welt in München.


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