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29.10.13 / 07:01
Berichte

Nobel Biocare stiftet DPGaro-Implantatforschungspreis 2013

Ein gesundes Parodontium ist für die Mundgesundheit und auch für den Langzeiterfolg einer oralen Rehabilitation mit Implantaten elementar. Deshalb sieht die Nobel Biocare Deutschland GmbH in der Forschungsförderung der Parodontologie eine wichtige Aufgabe und stiftet seit 2008 den Implantatforschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DGParo).



Die Preisträgerin Dr. rer. nat. Katja Fricke mit Dr. Ralf Rauch, Geschäftsführer der Nobel Biocare Deutschland GmbH, und Prof. Dr. Peter Eickholz, Präsident der DGParo, während der diesjährigen Jahrestagung in Erfurt (v.l.n.r.). Nobel Biocare

In diesem Jahr ging die Auszeichnung an Dr. rer. nat. Katja Fricke et. al. von der Universität Greifswald für die Publikation "Atmospheric Pressure Plasma: A High-Performance Tool for the Efficient Removal of Biofilms". Diese ist das Ergebnis einer interdisziplinären Grundlagenforschungsgruppe.

„Zum Wohle der Patienten benötigen wir wissenschaftlich fundierte Behandlungskonzepte, mit denen sich Parodontitis und Periimplantitis erfolgversprechend therapieren lassen“, so Dr. Ralf Rauch, Geschäftsführer Nobel Biocare Deutschland GmbH, und weiter: „Die Ergebnisse der Grundlagenforschung von Katja Fricke und Kollegen sind vielversprechend. Bisher fehlen wissenschaftlich zufriedenstellende Methoden für die effektive Entfernung des Biofilms von Implantaten.“ Der Einsatz von Atmosphärendruckplasmen scheint eine mögliche Therapieform zu sein. Der interdisziplinären Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Klaus-Dieter Weltmann, Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie Greifswald, gehören Biologen, Zahnmediziner mit Schwerpunkt Parodontologie und Umweltmediziner an.

Die DGParo zeichnet mit dem Implantatforschungspreis jedes Jahr die beste wissenschaftliche Publikation auf dem Gebiet der Implantattherapie aus, die zuvor in einem internationalen peer-reviewed Journal veröffentlicht worden ist. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert und wird international ausgeschrieben. Um die Auszeichnung können sich Zahnärzte und in der zahnmedizinischen Forschung tätige Wissenschaftler bewerben, die Mitglied in einer parodontologischen Fachgesellschaft sind, die Mitglied der European Federation of Periodontology (EFP) ist.


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