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21.06.13 / 12:00
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Foundation for Oral Rehabilitation gegründet

“Designing for Life: Today and in the future” lautet das Motto des zweiten Global Symposiums des internationalen Implantatherstellers Nobel Biocare. Mehr als 2000 Teilnehmer sind gekommen. Höhepunkt der Eröffnungssitzung war die offzielle Implementierung der Foundation of Oral Rehabilitation (FOR).



Zweites Global Symposium von Nobel Biocare im Waldorf Astoria Hotal an der 5th Avenue in New York Schunk

Ziel der Stiftung soll sein, an vorderster Front das Patientenwohl zu fördern und der Firma Nobel Biocare als eine Art Guide zu dienen, um diesen Patientenfokus nicht aus den Augen zu verlieren. Erster Chairman des FOR-Boards ist der Australier Prof. Dr. George Zarb.

Drei Komponenten hat das FOR-Konzept, das im Wesentlichen auf dem Auf- und Ausbau des Portals www.FOR.org basiert: Wissenschaft, Ausbildung und Humanität sind die drei FOR-Elemente. Dabei soll die FOR-Community, angeregt durch das Board, gezielt unter anderem auch Guidelines und Klassifikationen erarbeiten, anhand derer die Implantologen eine Orientierung für ihr tägliches Tun erhalten. Im Gespräch mit der Marktredaktion von zm-online betonte Zarb, dass dies parallel zu den Arbeiten auch von internationalen Fachgesellschaften geschehen wird: „Wir können den Fokus unserer Forschung wesentlich genauer festlegen, Fachgesellschaften haben da andere Abhängigkeiten.“ Wichtig ist Zarb in diesem Zusammenhang, dass das Board seine Weisungen völlig unabhängig geben könne. „Auch wenn Nobel Biocare Gründer und zunächst alleiniger Finanzier der Foundation ist, sind wir in unseren Entscheidungen völlig frei.“

Nobel Biocare-CEO Richard Laube gab bekannt, dass die Initialsumme, die Nobel Biocare zum Start zur Verfügung stellt, eine Million Schweizer Franken sei. Nicht ausschließen will Laube, dass weitere Förderer in der Foundation willkommen seien – „Es müssen ja nicht gleich Mitbewerber sein“, wie er augenzwinkernd anfügte. Im Interview äußerte sich Laube zur Marktsituation von Nobel Biocare.

Firmenurvater Per-Ingvar Branemark wurde zum ersten „Honory Fellow“ der Stiftung ernannt.


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