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09.03.15 / 07:00
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3M ESPE: Schnell ans Ziel mit Ketac Universal

3M ESPE kündigt die Einführung von Ketac Universal, einem neuen Glasionomer-Füllungsmaterial für ein breites Indikationsspektrum inklusive limitiert kaulasttragender Klasse II-Restaurationen an. Das ab April 2015 erhältliche Produkt erfordert weder eine Konditionierung der Kavität noch die Applikation eines Schutzlacks und ermöglicht so eine vereinfachte Anwendung sowie ein effizientes Vorgehen.



Dank der Aplicap-Kapsel mit neuer Düse lässt sich Ketac Universal problemlos auch in tiefe Kavitäten applizieren. Foto: 3M ESPE

Fluorid freisetzende Glasionomer-Füllungsmaterialien haben eine lange Tradition und kommen in nahezu jeder Praxis regelmäßig zur Anwendung. Sie eignen sich vor allem, wenn Biokompatibilität, Feuchtigkeitstoleranz oder eine kurze Behandlungszeit wichtig sind – beispielsweise bei der Behandlung von Kindern, Senioren und Angstpatienten. Nun stellt 3M ESPE mit Ketac Universal ein Material dieser Klasse zur Verfügung, das noch mehr Einfachheit und Effizienz in den zahnärztlichen Alltag bringt.

Dabei profitieren Anwender auch von seiner Vielseitigkeit: Freigegeben ist das in Aplicap-Kapseln und als Handmisch-Variante erhältliche Ketac Universal für Füllungen der Klassen III und V sowie limitiert kaulasttragende Füllungen der Klassen I und II und als Unterfüllungsmaterial für Kompositversorgungen. Zudem eignet es sich für die Fissurenversiegelung und als Material für Stumpfaufbauten, Milchzahnfüllungen und temporäre Restaurationen.

Maximal zeitsparend

Die Vereinfachung wird erzielt, indem das selbstadhäsive Füllungsmaterial mittlerer Viskosität ohne Vorbehandlung des Zahnes in Einschichttechnik in die Kavität eingebracht werden kann sich hervorragend an die Kavitätenwände adaptiert und eine  gute Modellierbarkeit bietet. Auch weitere Arbeitsschritte entfallen, da Ketac Universal selbsthärtend ist und kein Schutzlack aufgetragen werden muss. Trotz des Verzichts auf eine Deckschicht wird bereits nach 24 Stunden eine höhere Druckfestigkeit und Oberflächenhärte erzielt als mit anderen getesteten Füllungsmaterialien mit bzw. ohne Schutzlack (je nach Herstellerempfehlungen).


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