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03.04.14 / 05:00
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GC: Einfache Füllungstherapie mit Equia

Das zweistufige Füllungskonzept Equia bietet eine kurze Verarbeitungszeit, wirkt kariespräventiv und ist gemäß der Gebrauchsanweisung des Herstellers unter anderem bei Restaurationen der Klasse I, unbelasteten Restaurationen der Klasse II und kaudruckbelasteten Restaurationen der Klasse II (sofern der Isthmus weniger als die Hälfte des Interkuspidalraumes beträgt) anwendbar und über die GKV abrechnungsfähig.



Equia von GC GC

Die Milchzahnkaries ist trotz insgesamt positiver Entwicklung in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer noch ein häufiger Befund bei Kindern (1,2). Damit hat auch die entsprechende Füllungstherapie weiter einen sehr hohen Stellenwert in der zahnärztlichen Praxis. Und der Zeitfaktor spielt dabei eine ganz besondere Rolle – zum einen, um den psychischen Druck für die Kleinen so gering wie möglich zu halten, zum anderen, um während der altersbedingt kurzen Aufmerksamkeitsspanne der jungen Patienten wirkungsvoll arbeiten zu können. Bei Überschreitung dieses zeitlichen Fensters lässt schließlich bei vielen Kindern die Kooperationsbereitschaft nach. Untersuchungen zufolge sogar unabhängig davon, wie stressfrei die Behandlung bis dahin vonstatten ging (3). Als Faustregel gilt, dass ein vierjähriges Kind nur rund 15 Minuten aufmerksam bleibt (3).

Mit Equia bietet GC ein zweistufiges Füllungskonzept an, das einer für das Kind und den Zahnarzt möglichst entspannten Behandlung entgegen kommt. Klinische Studien (4,5,6) und die Erfahrung aus der Praxis belegen die große Haltbarkeit des Systems, das eine hochviskose Glasionomerkomponente (Equia Fil) mit einem nano-gefüllten, lichthärtenden Kompositlack (Equia Coat) vereint. Von besonderem Vorteil für die Behandlung am Kind ist die kurze Verarbeitungszeit:  Je nach der Erfahrung des jeweiligen Anwenders mit dem Material kann eine komplette Füllung in einer Sitzung in nur in drei Minuten und 25 Sekunden gelegt werden – damit ist Equia prädestiniert, um die Versorgung innerhalb der Aufmerksamkeitsspanne des Kindes durchführen zu können. Die Handhabung macht es einfach: So unterstützt das Einbringen des Füllungsmaterials in einem Arbeitsgang (Bulk-Filling) die schnelle Applikation, und die nicht klebende, stopfbare Konsistenz ermöglicht ein präzises Adaptieren.

Zeitverzögerte Abgabe von Fluorid

Eine zusätzliche kariesprotektive Wirkung spricht ebenfalls für den Einsatz von Equia im Milchzahngebiss. Das fortschrittliche Material gibt zeitverzögert Fluorid in der Umgebung der Füllung ab und hilft so effektiv, der Entstehung von Sekundärkaries vorzubeugen – eine wichtige flankierende Eigenschaft angesichts der immer noch hohen Kariesprävalenz bei Kindern. Bleibt die noch Frage nach den Kosten, die viele junge Eltern ebenfalls sehr interessiert. Hier kann ihnen die zahnärztliche Praxis antworten, dass Equia in den freigegebenen Indikationen über die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) abrechnungsfähig ist (ohne Mehrkostenvereinbarung nach den BEMA-Nummern 13a bis 13d) (7).

Fazit: Auch Equia wird nicht dafür sorgen können, dass Kinder lieber zum Zahnarzt gehen als vorher. Doch die Behandlung als solche kann angenehmer für sie als auch für den Zahnarzt vonstatten gehen. Den Eltern wiederum bietet die Möglichkeit der Zuzahlungsbefreiung eine Option, zusätzliche Kosten zu vermeiden.

Literatur:
1. Micheelis W., Schiffner U.: Vierte Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS IV), Deutscher Zahnärzte Verlag, Köln 2006
2. Pressemitteilung der Bundeszahnärztekammer zum Tag der Zahngesundheit 2013, „Zähneputzen macht Schule“, Berlin 13.9.2013
3. Goho C.: Die erfolgreiche Behandlung von Kindern, ZMK 12-2011 (27): 778-782
4.   Diem VTK et al. (2013): The effect of a nano-filled resin coating on the 3-year clinical performance of a conventional high-viscosity glass-ionomer cement. Clinical Oral Investigations DOI 10.1007/s00784-013-1026-z
5. Klinke T, Daboul A, Biffar R (2013): EQUIA - RCT in the field (2013): Longevity after 24 months. CED IADR Florenz, 2013, Abstract 3. Abruf am 14.02.2014 unter: https://iadr.confex.com/iadr/ced13/webprogram/Paper179792.htm
6.   Basso M et al. (2013): Permanent restorations with glassionomer cements. Clinical evaluation on 319 cases, IADR Seattle, 2013, Abstract 594. Abruf am 14.02.2014 unter: https://iadr.confex.com/iadr/13iags/webprogram/Paper175751.html
7. Genzel, H. Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses für eine ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche vertragszahnärztliche Versorgung. Abruf am 30.01.2014 unter: http://www.g-ba.de/downloads/62-492-78/RL-Z_Behandlung_2006-03-01.pdf


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