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17.11.15 / 11:00
Berichte

Sirona: Nahtlose Integration bei Hard- und Software

Sirona steht für die Verknüpfung unterschiedlicher digitaler Systeme zu einem großen Ganzen. Beispiel CEREC: Hier finden die digitale Abformung, 3D-Röntgen, die Implantologie und Kieferorthopädie sowie die Prothetik zueinander – für noch mehr Behandlungssicherheit und Patientenkomfort.




Die Vernetzung von Systemen, die Integration von Funktionen, für die sonst externe Geräte nötig wären – von all dem profitiert eine Zahnarztpraxis mehrfach. Die Abläufe werden einfacher und lassen sich besser kontrollieren, die Sicherheit und Qualität steigen durch die Wiederholbarkeit von Prozessen, die Wertschöpfung in der Praxis wird erhöht. Wenn es um den Einsatz von digitalen Systemen in der zahnmedizinischen Praxis geht, lautet die Frage heute also nicht mehr, ob sich der digitale Workflow in die Praxis implementieren lässt, sondern wie dies optimal gelingt.

CEREC – das komplett integrierte System

Ein gutes Beispiel für Umsetzung dieses Konzepts ist CEREC: Es beginnt bei der digitalen Abformung mit der CEREC Omnicam, der kleinsten puderfrei arbeitenden Farb-Videokamera auf dem Markt, die es neben der bewährten Kartvariante CEREC AC jetzt auch in zwei weiteren Varianten gibt: CEREC AF (Acquisition Flexible) ist die Lösung für Räume mit begrenzten Platzverhältnissen oder Behandlungsräume, die sich über mehrere Etagen erstrecken. Die CEREC Omnicam lässt sich flexibel von Raum zu Raum tragen. CEREC AI (Acquisition Integrated) gibt dem Behandler das Gefühl, die CEREC Kamera fast wie ein Winkelstück zu nutzen, denn diese ist über einen separaten Tragarm in die Behandlungseinheit TENEO integriert.

Auf die digitale Abformung folgt die Konstruktion der Restauration mit der neuen CEREC SW 4.4, die mit dem neuen Biokiefer-Algorithmus hervorragende klinische Erstvorschläge auf Basis des gesamten gescannten Bereichs entwickelt. Unmittelbarer Vorteil: Der Anwender spart Zeit, weil keine Nacharbeiten erforderlich sind. Die Herstellung der geplanten Restauration mit einer der drei möglichen CEREC Schleifmaschinen komplettiert den Workflow.

Die Integrationsfähigkeit von CEREC wird besonders im Bereich der Implantologie deutlich: Ein mit CEREC erstellter prothetischer Vorschlag wird mit dem 3D-Röntgendatensatz zusammengeführt und bietet so eine ideale Grundlage für die Implantatplanung. Um diese dann exakt in die Realität umzusetzen, konstruiert und fertigt der Behandler eine Bohrschablone (CEREC Guide 2). Nach der Insertion unterstützt CEREC bei der Konstruktion und Herstellung der Suprakonstruktion. Der Behandler hat zu jeder Zeit die volle Kontrolle über den Prozess.

Neu ist die CEREC Ortho Software, eine Anwendung für kieferorthopädische Indikationen. Mit ihr lässt sich durch einen sicheren, geführten Scan mit der CEREC Omnicam ein digitales Modell des gesamten Kieferbogens erstellen. Die Daten können dann für die Planung kieferorthopädischer Behandlungen und die Herstellung dafür erforderlicher Apparaturen versendet werden, zum Beispiel auch für die Schienentherapie mit Invisalign.

Röntgensoftware, die Standards setzt

Ein besonders prägnantes Beispiel für die Integration ist die neue Röntgensoftware SIDEXIS 4. Mit ihr können Intraoral-, Panoramaund 3D-Röntgenbilder parallel betrachtet werden. Dafür müssen weder das Fenster noch das Programm gewechselt werden. Aufnahmen zu befunden und die Behandlungshistorie zu betrachten, wird noch einfacher: Es können auch Quervergleiche, zum Beispiel zu Bildern der Intraoralkamera SiroCam AF gezogen werden. Die zahlreichen Schnittstellen erlauben darüber hinaus eine Einbindung von SIDEXIS 4 in andere Systeme, etwa in die Praxisverwaltung oder in die Behandlungseinheit TENEO.

Auch die Behandlungseinheiten von Sirona sind zu einem hoch integrativen, digitalen System gereift, das sich ganz selbstverständlich in die Produktpalette von Sirona einfügt. TENEO kann in ein praxisinternes Netzwerk eingebunden werden: Auf diese Weise kann der Zahnarzt direkt am Stuhl auf Röntgendaten, Behandlungsplanungen für Implantatversorgungen und Bilder der intraoralen Kamera zugreifen, auf dem Monitor sichtbar machen und diese für Beratung und Behandlung einsetzen. Zusätzlich lassen sich Patientendaten, etwa die bevorzugte Stuhlposition, direkt über die Behandlungseinheit in der Akte speichern. Digitale Vernetzung bedeutet auch die Integration von Funktionen, für die in der Regel Zusatzgeräte erforderlich wären, etwa in der Implantologie und Endodontie.

Mit SICAT Function ist die Integration konsequent zu Ende geführt: Diese Software fusioniert diagnostische Patienteninformationen aus dem 3D-Röntgen mit einem Jaw Motion Tracker (SICAT JMT+) und der optischen Abformung (CEREC) zur Behandlung von cranio-mandibulären Dysfunktionen (CMD).

Sirona setzt mit seinen neuen Produkten den Start für eine neue Phase der nahtlosen Integration: Digitale Systeme machen in ihrer Verknüpfung zahnmedizinische Anwendungen sicherer, schneller und effizienter. Sie kommunizieren untereinander und schaffen damit die Grundlage für neue integrierte Therapien in Prothetik, Implantologie, Endodontie und Kieferorthopädie. „Sirona ist wie kein anderes Unternehmen der Dentalbranche aufgrund seiner jahrzehntelangen Erfahrung im Bereich digitaler Technologien dazu in der Lage, diese bestmöglich zu vernetzen. Von der digitalen Abformung über digitale Bildgebung in 2D oder 3D bis hin zu Behandlungseinheiten, die heute Teil der digitalen Produktpalette sind, oder Instrumenten. Sirona ist Wegbegleiter für Zahnärzte und Zahntechniker, die auf bewährte digitale Lösungen setzen oder schrittweise diese Welt für sich erobern möchten“, sagt Jeffrey T. Slovin, President und Chief Executive Officer von Sirona.


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