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25.03.15 / 06:00
Berichte

Sirona: Natürliches Ergebnis dank Biokiefer

Restaurationen so natürlich wie eigene Zähne aussehen zu lassen, ist neben der Farbe vor allem eine Frage der Anatomie und Morphologie der Zahnreihe. Diese in ihrer Gesamtheit nimmt die neue CEREC-Anwendung Biokiefer als Grundlage für einen Erstvorschlag – mit außergewöhnlichen Ergebnissen.



Für einen außergewöhnlichen Erstvorschlag: Die Applikation Biokiefer nutzt den Zahnbestand des gescannten Areals als Referenz. Foto: Sirona

Einen oder mehrere Zähne zu überkronen ist für den Prothetiker in vielerlei Hinsicht eine Herausforderung: Die Restauration muss sich sowohl funktional als auch ästhetisch in die gesamte Zahnreihe des Patienten einfügen. Hierbei unterstützt das CEREC System mit seiner neuen Anwendung Biokiefer auf faszinierende Weise: Um einen patientenindividuellen Erstvorschlag für die Restauration zu berechnen, wird der gesamte eingescannte Bereich zugrunde gelegt. Das heißt: Das System erfasst vorhandene Zähne im Ober- und Unterkiefer, um daraus einen Vorschlag zu entwickeln, der in den Gesamtzusammenhang des patientenindividuellen Kiefers passt und sich auch durch eine natürlich Anatomie selbst unterhalb des Zahnäquators auszeichnet.

„Das verschafft der Restauration insgesamt eine große Natürlichkeit“, erklärt Roddy MacLeod, Vice President Dentale CAD/CAM Systeme bei Sirona. „Schon der Erstvorschlag ist so gut, dass er kaum einer Nachbearbeitung bedarf.“ Beim Schleifen verwendet die aktuelle Software verbesserte Schleifalgorithmen, die bei der Bearbeitung von Feldspat-, Glas- und Silikatkeramiken für glattere Oberflächen und sehr detailgetreue Präparationsränder sorgen. Die neuen extra-feinen Schleifwerkzeuge für die viermotorige CEREC MC XL Premium Package können dazu verwendet werden, um tiefere Fissuren und feinere Oberflächen auszuschleifen.

Individual- statt Standardlösung

Diese Funktionalität ist alles andere als selbstverständlich: Der Zahn eines Menschen ist so einzigartig wie sein Fingerabdruck. Unverwechselbare Merkmale lassen sich an allen Zähnen des humanen Gebisses nachweisen. Zu diesen Erkenntnissen kam eine Forschergruppe um Prof. Dr. Albert Mehl von der Universität Zürich und Prof. Dr. Volker Blanz von der Universität Siegen. Auf dieser Grundlage wurde ein Verfahren entwickelt, das als biogenerische Kauflächengestaltung bereits in das CEREC-System integriert ist. Der Vorteil liegt vor allem in der deutlich besseren Okklusion. Und je individueller diese gestaltet werden kann, desto größer ist die Funktionalität.

Mit dem gesamt eingescannten Bereich als Referenz, wie er durch Biokiefer realisiert wird, zeigt sich der Vorteil gegenüber der Standardlösung über Zahnbibliotheken und -Datenbanken noch deutlicher: Der Erstvorschlag für eine Restauration orientiert sich an biostatistischen Gesetzmäßigkeiten aller gescannten Zähne und bietet somit eine individuelle Maßanfertigung.

Ab sofort lassen sich Kronen, Veneers und vollanatomische Brücken so individualisiert herstellen wie Inlays und Onlays. Der Zeitaufwand für manuelle Anpassungen ist minimal, wodurch die Wirtschaftlichkeit erhöht wird. Die Software ist leicht zu bedienen und fügt sich harmonisch in den bekannten CEREC-Workflow ein.

Aufgrund unterschiedlicher Zulassungs- und Registrierungszeiten sind nicht alle Produkte in allen Ländern sofort verfügbar.


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