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19.03.15 / 11:00
Berichte

Sirona: Spektakuläre Innovationen auf der IDS 2015

Die IDS 2015 war erneut eine Messe der Rekorde. Sirona präsentierte sich dem Fachpublikum als erfahrener Experte auf dem Gebiet der digitalen Technologien für Zahnarzt und Zahntechniker. Spektakuläre Innovationen beim Röntgen, im Bereich Lasertherapie sowie richtungsweisende Neuheiten bei CEREC und bei Behandlungseinheiten sind Zeugnis dafür.



Restaurationen in nur einer Sitzung an Ort und Stelle: Die CEREC Live-Demonstrationen waren ein Highlight am Sirona-Messestand und beeindruckten viele Messebesucher. Foto: Sirona

Digitale Systeme waren auf der IDS 2015 das vorherrschende Thema. Sirona läutete auf der IDS 2015 eine neue Phase der nahtlosen Integration ein: Digitale Systeme sind keine Stand-Alone-Lösungen mehr, sondern machen in ihrer Verknüpfung zahnmedizinische und zahntechnische Anwendungen sicherer, schneller und effizienter. Sie kommunizieren untereinander und schaffen damit die Grundlage für völlig neue integrierte Therapien in Prothetik, Implantologie, Endodontie und Kieferorthopädie. „Sirona ist wie kein anderes Unternehmen der Dentalbranche aufgrund seiner jahrzehntelangen Erfahrung im Bereich digitaler Technologien dazu in der Lage, diese bestmöglich zu vernetzen. Von der digitalen Abformung über digitale Bildgebung in 2D oder 3D bis hin zu Behandlungseinheiten, die heute Teil der digitalen Produktpalette sind, oder Instrumenten – Sirona ist Wegbegleiter für Zahnärzte und Zahntechniker, die auf bewährte digitale Lösungen setzen oder schrittweise diese Welt für sich erobern möchten“, sagt Jeffrey T. Slovin, President und Chief Executive Officer von Sirona.

Der große Andrang am Messestand von Sirona zeigte das umfangreiche Interesse der Besucher: Das Unternehmen hat mit seinen Innovationen den Nerv der Zeit getroffen. Dazu zählt vor allem das neue extraorale Röntgengerät ORTHOPHOS SL, das zwei neue Technologien einsetzt, um durch eine noch bessere Röntgenbildqualität bei geringer Dosis die Befundung zu erleichtern: Der Direct-Conversion-Sensor sorgt für die direkte Umwandlung von Röntgenstrahlen in elektrische Signale und das rekonstruktive Sharp Layer-Verfahren für automatisch fokussierte Panorama-Aufnahmen mit deutlich höherer Zeichenschärfe. Unterstützt wird der Workflow beim Röntgen durch die Software SIDEXIS 4, die dem Behandler einen schnellen Zugriff auf die Patientenhistorie und alle relevanten Bilddaten erlaubt. Darüber hinaus ermöglicht sie die gleichzeitige Betrachtung von 2DAufnahmen und 3D-Scans.

SIROLaser Blue: Den Bedürfnissen der Zahnmediziner nachkommen

Den Bedürfnissen der Zahnmediziner nach einer patientenschonenden und blutungsfreien Chirurgie kommt Sirona mit einer Weltneuheit, dem neuen SIROLaser Blue, entgegen. Diesen haben die Messebesucher vor Ort am Sirona-Stand selbst testen können und zeigten sich begeistert: Der Laser emittiert zusätzlich zu dem bisher üblichen infraroten Licht in einer Wellenlänge von etwa 970 Nanometern (nm) auch blaues Laserlicht mit einer Wellenlänge von 445 nm. So lassen sich sehr viel schneller saubere und ausreichend tiefe Schnitte setzen, ohne dabei das Gewebe zu berühren.

CEREC erwies sich als Anziehungspunkt auf der Messe: In Live-Demonstrationen wurden Patienten an Ort und Stelle mit einer Restauration versorgt – für viele Besucher eine spannende Erfahrung. Und CEREC kann mehr als Restaurationen: Die Daten der digitalen Abformung lassen sich ab sofort auch für die Bestellung transparenter Aligner-Schienen zur Korrektur von Zahnfehlstellungen nutzen. Die Kooperation mit Align Technologies wurde auf der IDS 2015 bekannt gegeben. Jeffrey T. Slovin: „Mit CEREC meets Invisalign eröffnen wir einerseits ein neues, attraktives Geschäftsfeld, andererseits erhoffen wir uns damit auch eine steigende Attraktivität unseres Systems.“ Die neue CEREC Ortho Software verfügt über einen patentierten, geführten Scan-Ablauf mit der CEREC Omnicam, die es ab sofort auch als Tischversion CEREC AF gibt. Die Software verbindet die CEREC-Welt durch das mühelose Versenden der digitalen Modelle mit der Welt der Invisalign-Behandlung.

Implantologisch tätige Zahnärzte unterstützt nun CEREC Guide 2: Diese Bohrschablone kann mit der neuen CEREC SW 4.4 konstruiert und äußerst schnell und kostengünstig direkt in der Praxis hergestellt werden.

Behandlungseinheit TENEO als Meister der Integration

Um die Abläufe einer Behandlung zu optimieren und möglichst effizient zu gestalten, enthält die Behandlungseinheit TENEO integrierte Funktionen für die Implantologie und Endodontie. Dadurch werden zusätzliche Tischgeräte überflüssig, das Praxispersonal spart Zeit bei der Vorbereitung von Behandlungen und Zahnärzte können mit nur einem Fußschalter ergonomisch arbeiten. Vor allem im Bereich Endodontie wurden auf der IDS nun einige Neuheiten präsentiert: So wurden für TENEO die reziproken Feilensysteme von VDW (RECIPROC) und Dentsply Maillefer (WAVEONE) in die Feilenbibliothek integriert. Als einzige Behandlungseinheit auf dem Markt bietet TENEO nun ein integriertes System, mit dem der Benutzer wie mit einem entsprechenden Tischgerät reziprok arbeiten kann. Dies macht TENEO zu einem wahren Endo-Experten, von dem sich auch die Messebesucher sehr angetan zeigten: Thomas Senghaas, Zahnarzt aus Hamburg, stand seinen Kollegen Rede und Antwort. „Ich freue mich, dass diese innovative Behandlungseinheit auf so viel Interesse stößt“, sagte der Sirona-Erprober, der sich seit Jahren schon intensiv mit Fragen von Ergonomie und Workflow beschäftigt. TENEO markiert nicht nur in Ergonomie, Funktion und Design das technisch Machbare, sondern lässt sich so konfigurieren, dass sich beispielsweise Sirona M1 Anwender nicht umstellen müssen und sich sofort an ihrem neuen TENEO
wohlfühlen.

Passend zur neuen fünfachsigen Laboreinheit inLab MC X5 für die Nass- und Trockenbearbeitung verschiedener Materialen wurde auf der IDS auch die neue inLab Software 15.0 mit zahlreichen Neuerungen vorgestellt. Sie ist konsequent auf den zahntechnischen Design-Prozess ausgerichtet, gewährleistet mehr Benutzerinteraktion und lässt sich intuitiv bedienen. Die inLab SW 15.0 ist komplett offen, etwa für den STL-Scandaten-Import anderer Modellscanner oder intraoraler Aufnahmesysteme sowie für den STL-Export von inLab-Restaurationsdaten zur Produktion auf anderen Fertigungseinheiten. Die Software bietet zudem erstmalig ein vollständig neues und modulares Preiskonzept – ohne Zähl-Dongles, Jahreslizenzen, Updateverpflichtungen oder Ablaufdatum. Eine Freiheit, so zeigte es sich am Sirona-Stand, auf die Zahntechniker gewartet haben.

Aufgrund unterschiedlicher Zulassungs- und Registrierungszeiten sind nicht alle Produkte in allen Ländern sofort verfügbar.


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