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09.08.14 / 05:00
Berichte

VITA fördert die Wissenschaft: Erfolgreicher Workshop

Der von VITA angebotene Workshop auf der Bundesfachschaftstagung (BuFaTa) Anfang Juni in Rostock zog 32 Teilnehmer an. Sie wurden in die Grundzüge der Zahnfarbbestimmung und der VITA CAD/CAM-Materialien eingeführt.




„Es ist sehr beeindruckend, wie kleinste Nuancen in der Farbbestimmung das Ergebnis einer Restauration beeinflussen können“, sagt Christoph B. Nitsche. Er ist Zahnmedizinstudent im zweiten Semester an der Justus-Liebig-Universität Gießen und einer der 32 Teilnehmer, die sich vom 6.-8. Juni 2014 auf der Bundesfachschaftstagung (BuFaTa) in Rostock für einen Workshop der VITA Zahnfabrik angemeldet hatten. Das Thema „Zahnfarbbestimmung“ interessiere ihn besonders, da es im späteren Berufsleben eine wichtige Rolle spielt.

Die thematischen Schwerpunkte der BuFaTa hatte Organisator René Wohlfahrt zusammen mit anderen Fachschaftsmitgliedern bereits im Vorfeld der Veranstaltung ausgelotet. Die am häufigsten nachgefragten Themen konnten dann mit Unterstützung verschiedener Industriepartner als Seminare angeboten werden. Hierzu zählten neben der Farblehre und den CAD/CAM-Materialien auch weitere Themen wie intraligamentäre Anästhesie, Kariesinfiltration, Implantologie und CMD-Diagnostik. „Dass auf Bundesfachschaftstagungen und anderen universitären Veranstaltungen die Möglichkeit besteht, an kostenlosen Fortbildungen führender Herstellerfirmen teilzunehmen, finde ich sehr wichtig“, sagt René Wohlfahrt, „denn es ist eine gute Gelegenheit, sich außercurriculäres Fachwissen anzueignen und gleichzeitig neue Produkte und Technologien kennenzulernen“.

Förderung von Spitzenforschung

Da die VITA Zahnfabrik seit jeher Studierende der Zahnmedizin fördert, war es dem Bad Säckinger Unternehmen auch diesmal ein besonderes Anliegen Partner von Wissenschaft und Lehre zu sein.  Dr. Benjamin Just, Leiter des Clinical Affairs Departments bei VITA, beschreibt die Bedeutung der universitären Zusammenarbeit: „Seit 1924 bieten VITA Produkte ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit und Praxissicherheit. Das wollen wir auch weiterhin sicherstellen, deshalb ist die Zusammenarbeit mit Universitäten ebenso wichtig wie innovative klinische Forschung und unabhängige wissenschaftliche Studien.“ Der Bereich Clinical Affairs ist daher mit weltweit führenden Universitäts- und Lehreinrichtungen in Kontakt und unterstützt engagiert neue Konzepte und Entwicklungen. „Wir fördern gezielt und nach strengen Auswahlkriterien Spitzenforschung - nicht nur im Rahmen von klinischen Studien, sondern auch in Form von Dissertationen oder Masterarbeiten“.

Seit 2010 lobt VITA außerdem zwei international ausgeschriebene Förderpreise aus, die jährlich verliehen werden. „Studierende und Graduierte der Zahnmedizin haben hierbei die Möglichkeit, Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der Zahnärztlichen Prothetik bei der IADR Prosthodontics Group (IADR-PG) einzureichen“, erläutert Just. „Ein Expertenausschuss der IADR-PG prüft und bewertet dann die einzelnen Vorschläge. Der Sieger erhält einen Förderpreis in Höhe von 3000 US-Dollar und einen Reisekostenzuschuss, um die Forschungsergebnisse auf der IADR General Session & Exhibition zu präsentieren.“ Ein weiteres Programm, das von VITA und der Society for Color and Appearance (SCAD) ins Leben gerufen wurde, fördert Spitzenforschung im Bereich der ästhetischen Zahnmedizin. Doktoranden, Postdoktoranden und Fakultätsmitglieder können sich um ein jährlich ausgeschriebenes Stipendium in Höhe von 1000 US-Dollar bewerben und erhalten bei einer Preisverleihung eine Einladung zur Jahrestagung der SCAD.

Zusammenarbeit mit dem Nachwuchs

Auch auf der BuFaTa war erkennbar, wie wichtig VITA die Zusammenarbeit mit dem zahnmedizinischen Nachwuchs ist: Die Fachexperten der VITA betreuten die beiden Workshops und standen den Studierenden Rede und Antwort. Dipl.-Betriebswirt Benjamin Federmann, Produktmanager für Dentale Geräte bei VITA, übernahm die Einweisung in die Welt der Zahnfarbbestimmung. Die Herausforderungen der visuellen Zahnfarbbestimmung wurden den Teilnehmern in praktischen Übungen vermittelt. Die visuell bestimmten Zahnfarben konnten die Studierenden mit Hilfe des digitalen Zahnfarbmessgeräts VITA Easyshade Advance 4.0 am Ende selbst überprüfen und waren von der Genauigkeit sehr beeindruckt. „Die moderne Messtechnik des VITA Easyshade Advance 4.0 ist verglichen mit der Leistungsfähigkeit des menschlichen Auges doppelt so hoch“, sagt Federmann. Und Just ergänzt: „Noch einfacher ist jetzt eine optimale Farbbestimmung dank der neuen Funktion für das automatische Auslösen der Messung. Die Ergebnisse werden in den beiden internationalen Farbstandards VITA classical A1-D4 und VITA System 3D-Master angezeigt, zusätzlich ist die Angabe von Vitablocs-Farben möglich. Darüber hinaus kann VITA Easyshade Advance 4.0 eine exakte Darstellung von Zahnaufhellungen nach der weltweit empfohlenen Skalierung der American Dental Association wiedergeben – ein Mehrwert für jeden Zahnarzt“.

Nach den praktischen Übungen folgte ein theoretischer Teil über Materialkunde mit Zahntechnikermeister Daniel Sperlich,  Produktmanager für Verblendmaterialien der VITA Zahnfabrik. Gemeinsam mit seinem Kollegen Just stellte er die weltweit erste Hybridkeramik mit dualer Netzwerkstruktur vor – VITA Enamic – ein CAD/CAM-Werkstoff der Zukunft. „Es ist ein höchst innovatives Material, das die jeweiligen positiven Eigenschaften von Keramik und Komposit in sich vereint und das Thema Belastbarkeit ganz neu definiert“, sagt er. Auch VITA Suprinity, eine neue zirkondioxidverstärkte Lithiumsilikatkeramik durften die Studierenden kennenlernen und waren von den Werkstoffeigenschaften begeistert.

Praktisches Arbeiten im Mittelpunkt

Nach dem Exkurs in die Welt der prothetischen Materialien stand erneut praktisches Arbeiten im Mittelpunkt: die Workshop-Teilnehmer hatten die Möglichkeit, VITA Akzent Plus Malfarben zur farblichen Charakterisierung von VITA Suprinity selbst auszuprobieren. Anschließend wurden die Restaurationen im VITA Vacumat 6000 M glasiert. Am Bedienteil VITA vPad excellence konnten die Studierenden den Brennprozess mitverfolgen. Zusätzlich zeigte ein LED-Stab an der Ofeneinheit farblich den aktuellen Betriebsstatus an. „Der VITA Vacumat 6000 M eignet sich für sämtliche dentalkeramische Brände aller auf dem Markt angebotenen Keramikmaterialien“, erklärten die VITA-Experten den interessierten Teilnehmern. Besonders gut gefiel den Studierenden, dass sie am Ende der Veranstaltung ihre erste farblich selbst gestaltete und individualisierte VITA Suprinity Krone als Andenken mit nach Hause nehmen konnten.


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