Susanne Theisen
21.11.12 / 15:35

Hände gut, alles gut

Bei Zahnärzten muss die Feinmotorik stimmen, um optimale Behandlungsergebnisse zu erzielen. Geschicklichkeitsspiele sorgen dafür, dass die Hände in Bestform sind.



Viele Spiele, die Hände und Finger fit halten, lassen sich ganz leicht in den Alltag integrieren. Als eine mögliche Übung, für die auch abends vor dem Fernseher Zeit ist, können Zahnärzte sich daran versuchen, eine Mandarine mit ihrer nicht dominanten Hand zu schälen. Eine kleine Herausforderung für jeden Links- beziehungsweise Rechtshänder. 

Gegenläufiges Fingerspringen

Ähnlich unaufwendig, aber noch kniffliger, ist das Koordinationsspiel "Gegenläufiges Fingerspringen“. Zum Aufwärmen dient ein einfacher Bewegungsablauf: An beiden Händen gleichzeitig berührt der Daumen nacheinander die Fingerkuppen von Zeige-, Mittel-, Ring- und kleinem Finger. Danach macht er sich auf den gleichen Weg zurück.

Der Ablauf wird wiederholt, bis man sich an die nächste Stufe wagt und das eigentliche Spiel losgeht: Eine Hand behält den bekannten Bewegungsablauf bei, beginnt also mit einem Tippen des Daumens auf  Zeigefinger, Ringfinger und so weiter. Die andere Hand bewegt sich gegenläufig dazu und startet mit der Berührung Daumen auf den kleinen Finger. Ziel des Spiels: so schnell wie möglich zu werden, ohne die Bewegung der beiden Daumen wieder anzugleichen.

Das Knöchelspiel

Ein Spiel aus Kindertagen, das auch im Erwachsenenalter zur manuellen Geschicklichkeit beiträgt, ist das "Knöchelspiel“. Der Name rührt daher, dass es ursprünglich mit Tierknochen gespielt wurde. Diese lassen sich aber problemlos durch Steine ersetzen, auch Holzklötzchen sind eine Option. Für ein Spiel benötigt man zehn bis 15 Stück. Zu Beginn wirft man einen Stein in die Luft und fängt ihn mit dem Handrücken auf, pro Runde wird die Anzahl um eins erhöht. Fällt ein Stein herunter, muss man wieder von vorne anfangen.



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