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20.06.17 / 11:00

So informieren sich Zahnärzte

Newsletter, App oder zahnärztliches Online-Portal? Welche digitalen Kommunikationskanäle nutzen Zahnärzte, um sich über Neuigkeiten in ihrer Branche zu informieren?



Das Marktforschungsinstitut EUMARA untersucht in regelmäßigen Abständen das Digitalverhalten im Healthcare-Bereich. Im September 2016 wurden in einer repräsentativen Telefonbefragung 100 niedergelassene Zahnärzte zu ihrem Digitalverhalten befragt.

Erste Erkenntnis der Umfrage: Jüngere Zahnärzte nutzen digitale Angebote häufiger als Zahnärzte, die 50 Jahre oder älter sind. So gaben 42 Prozent der jungen Zahnärzte (bis 50 Jahren) an, dass sie Online-Portale regelmäßig nutzen würden - bei den über 50-jährigen waren es nur 17 Prozent.

Zweite Erkenntnis: Bei einigen Digitalangeboten, wie „Online-Portal“ und „Newsletter“, holen ältere Zahnärzte langsam auf.  Denn 9 Prozent der befragten Zahnärzte über 50 Jahre sagten, dass sie Online-Portale in den letzten 12 Monaten verstärkt wahrnehmen würden, was ihr größeres Interesse für diese Digitalkanäle bezeugt. Bei den jungen Zahnärzten gaben nur 6 Prozent an, dass sie Online-Portale im letzten Jahr verstärkt wahrgenommen haben.

Dritte Erkenntnis: Was die Nutzung neuerer digitale Angebote angeht, hängen jüngere Zahnärzte ihre älteren Kollegen eindeutig ab. So nimmt bereits jeder zweite junge Zahnarzt regelmäßig oder sporadisch an einer moderierten Online-Fortbildung teil. Bei den Zahnärzten über 50 Jahren tut dies nur jeder zehnte. Und anders als bei der Nutzung von Online-Portalen oder Newslettern haben Zahnärzte über 50 Jahren tendenziell auch nicht vor Online-Fortbildungen zu besuchen. Das Interesse an dem zukünftigen Besuch einer Online-Fortbildungen ist laut der Erhebung gering. Jüngere Zahnärzte sind deutlich interessierter daran Online-Fortbildungen auch in Zukunft stärker zu nutzen.

Vierte Erkenntnis: Auch was das Mobile-Segment angeht, sind jüngere Ärzte ihren Kollegen deutlich aufgeschlossener. 31 Prozent nutzen Zahnmedizin-Apps regelmäßig oder zumindest selten. Bei den Zahnärzten über 50 Jahren tun dies nur 15 Prozent. An einer zukünftigen Nutzung ist eine Mehrheit der älteren Zahnärzte weniger interessiert.

Die vollständige Untersuchung finden Sie hier.


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