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05.04.17 / 13:00

Erstsemester: Checkliste zum Studienstart

Es geht los mit den Einführungsveranstaltungen an den Universitäten. Als Erstsemester kann man sich bei den vielen Dingen, die es zu beachten gilt, schnell überfordert fühlen. Mit diesen fünf Tipps gelingt der stressfreie Einstieg ins Studium.



"Die Beste Zeit meines Lebens", das sagen später viele über die ersten Jahre als Student oder Studentin. WavebreakmediaMicro/Fotolia

Ein neuer Lebensabschnitt, eine neue Stadt, neue Leute und meist eine neue Wohnung – das Studium bringt mit einem Schlag viele Lebensveränderungen. Unsere fünf Tipps, wie Sie als Erstsemester dennoch den Überblick behalten:


1. Verschaffen Sie sich Orientierung
Der Campus verteilt sich oft über die gesamte Stadt, auch wenn die Lehrveranstaltungen der unterschiedlichen Fakultäten in der Regel in den jeweiligen Fakultätsgebäuden stattfinden. Um die ersten Einführungsveranstaltungen nicht zu verpassen, sollte man sich für den Hinweg ausreichend Zeit nehmen. Die Standorte der einzelnen Fakultätsgebäude kann man im Netz einsehen. An zentralen Stellen der Universität liegen auch Lagepläne aus.


2. Erledigen Sie die Bürokratie
Müssen Sie letzte Dinge für Ihre Immatrikulation abgeben oder benötigen Sie Ihren Studentenausweis? Dann ist ein Gang zur Universitätsverwaltung notwendig. Damit man nicht vor verschlossenen Türen steht, checkt man am besten davor die Öffnungszeiten im Netz. Weil viele Studierende zu Anfang des Semesters noch letzte Dokumente einreichen oder abholen müssen, empfiehlt es sich möglichst früh zu kommen. Sonst verbringt man womöglich den halben Vormittag mit Warten. Wichtig ist außerdem der Bibliotheksausweis, den man am Informationsschalter der Universitätsbibliothek bekommt. Auch den Chip für die Mensa muss man sich besorgen. Ihn bekommt man entweder bei der Studienverwaltung oder direkt in der Mensa. In einigen Universitäten ist der Studierendenausweis zugleich Bibliotheksausweis und Mensachips.
 
3. Gehen Sie online
In jeder Fakultät gibt es Computerpool, über die man kostenfrei im Internet surfen kann. Wichtiger ist jedoch der Zugriff auf Artikel von Fachzeitschriften, der z.T. nur über das Uni-Netz möglich ist. Um sich einzuloggen, benötigt man ein Passwort, das einem in der Regel schon mit den Unterlagen zur Anmeldung zugesandt wurde. Ist dies nicht der Fall gewesen, kann man auf jeden Fall den Admin in dem jeweiligen Computerpool fragen. Er hilft einem weiter. Als Student bekommt man außerdem eine Hochschul-Mailadresse, die man sich möglichst schnell freischalten lassen sollte. Denn manche Dozenten akzeptieren die Online-Kursanmeldung nur über diese offizielle und seriöse Hochschul-Mailadresse.
 
4. Organisieren Sie Ihren Stundenplan
Anders als in der Schule kann man als Student selbst festlegen, wann man den Universitätstag beginnt. Das ist Fluch und Segen zugleich, denn natürlich ist es schön die Woche selbstbestimmt planen zu können. Auf der anderen Seite ist die Organisation des Stundenplans für die meisten Studierende zu Beginn die größte Herausforderung. Man sollte sich bei der Wochenplanung nicht übernehmen, denn die einzelnen Lehrveranstaltungen benötigen z.T. sehr viel Nach- bzw. Vorbereitung. Zudem muss man am Ende des Semesters ja Prüfungen ablegen und auch hierfür ausreichend Lernzeit einplanen. Es gibt in jedem Semester Pflichtkurse und optionale Kurse. Es ist sehr wichtig die Pflichtkurse von Anfang an zu belegen, sonst kommt man in späteren Semestern in Verzug und muss Veranstaltungen aus dem ersten Semester nachholen. Wem das jetzt alles zu kompliziert ist, dem sei folgender Trick verraten:
 
5. Sprechen Sie mit Ihrer Fachschaft
Jede Fakultät hat ihren eigenen Fachschaftsrat, der im Fachschaftsbüro erreichbar ist. Im Netz findet man die Öffnungszeiten, meist ist das Fachschaftsbüro im jeweiligen Fakultätsgebäude untergebracht. Am besten man geht einfach vorbei und schildert das Problem, das man hat. Fachschaftsvertreter sind Zahnmedizin-Studierende aus höheren Semestern, die zwischen den Lehrenden, der Verwaltung und den Studierenden vermitteln. Sie sind erste Ansprechpartner bei Problemen und allen Fragen rund um das Studium und sie kennen die Schwierigkeiten zum Studienstart genau, weil sie einige Semester zuvor in der gleichen Situation waren. 


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