Seminare, Lehrgänge, Fortbildungen
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11.03.2015
Endodontie

Neues aus der Zahnerhaltung - Das Bleichen vitaler und avitaler Zähne - Maschinelle Kanalaufbereitung: reziprok oder exzentrisch?

33104 Paderborn

Termin: 11.03.2015, 15:00 Uhr - 18:00 Uhr
Referent: Prof. Dr. Till Dammaschke, Münster, Dr. Markus Kaup, Münster
Ort: Gaststätte Zu den Fischteichen, Dubelohstr. 92, 33104 Paderborn
CME-Punkte: 4
Kursnummer: 15750010
Kosten: ZA: 79,- € Ass: 39,50 €

Auskunft & Anmeldung:

Auf der Horst 31, 48147 Münster
Tel.: 0251 507-627
Fax.: 0251 507-65627

Prof. Dr. Till Dammaschke: Das Bleichen vitaler und avitaler Zähne
Die Ästhetik in der Zahnmedizin nimmt für viele Patienten heutzutage einen immer wichtigeren Stellenwert ein. Häufig wenden sich Patienten mit dem Wunsch um Zahnaufhellung an ihren Zahnarzt oder benutzen Bleichprodukte, für die gezielt geworben wird, zu Hause. In dieser Fortbildung wird ein Überblick über die gängigen Methoden des Bleichens vitaler Zähne (direktes Bleichen, Schienenbleichung, Bleichung in der Praxis oder zu Hause etc.) und avitaler Zähne (Walkingbleach) gegeben. Ursachen für Zahnverfärbungen sowie Indikation bzw. Kontraindikationen für das Bleichen werden erläutert und verschiedene Produkte und Arbeitsabläufe beispielhaft dargestellt. Vor- und Nachteile der einzelnen Verfahren sowie mögliche Risiken einer Bleichbehandlung werden diskutiert.

Dr. Markus Kaup: Maschinelle Kanalaufbereitung: reziprok oder Exzentrisch?
Reziproke oder exzentrische Arbeitsweise der Wurzelkanalinstrumente? Welche Vorteile bietet die Technik mit versetztem Rotationspunkt für den Behandler?

Eine Reduktion der zu verwendenden Feilenanzahl, bis teilweise nur eine maschinell angetriebene Feile für den gesamten Wurzelkanal und die sogenannte reziproke Arbeitsweise haben in der Vergangenheit die maschinelle Wurzelkanalaufbereitungstechnik verändert. Der Materialaufwand konnte verringert und die Einhaltung der hygienischen Standards durch Einmalinstrumente vereinfacht werden.
In jüngster Zeit werden Wurzelkanalinstrumente mit einer weiter veränderten Geometrie angeboten. Durch einen versetzten Masse- bzw. Rotationspunkt vollziehen diese Instrumente eine „schlängelnde“ Arbeitsbewegung. Die konstruktiven Veränderungen sollen eine verminderte Einschneidgefahr der Instrumente und damit eine verringerte Frakturgefahr bedeuten. Weiterhin resultiert ein vergrößerter Spanraum, der einen besseren Debristransport erlaubt. Bei diesen Instrumenten der neuesten Generation soll ein apikales Überpressen - insbesondere im Vergleich zu den reziproken Systemen - deutlich verringert sein.
Die angebotene Fortbildung gibt eine Übersicht über die aktuellen Entwicklungen bei den Wurzelkanalinstrumenten und versucht eine Bewertung unter praxisrelevanten Aspekten.

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