Seminare, Lehrgänge, Fortbildungen
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09.06.2017
Prothetik

Prothetische Planung unter funktionellen, parodontalen und forensischen Gesichtspunkten

14197 Berlin

Termin: 09.06.2017, 14:00 Uhr - 10.06.2017, 17:00 Uhr
Referent: Univ.-Prof. Dr. med. dent. Reiner Biffar, Greifswald
Ort: Philipp-Pfaff-Institut, Aßmannshauser Straße 4–6, 14197 Berlin
CME-Punkte: 6+8
Kursnummer: 0722.1
Kosten: 355,00 Euro

Auskunft & Anmeldung:

Aßmannshauser Str. 4-6, 14197 Berlin
Tel.: 030 414725-0
Fax.: 030 4148967

Für die prothetische Planung müssen viele Befunde und Aspekte zu einem Gesamtbild zusammengefügt werden, um für den Patienten auf Dauer vorteilhafte Lösungen für seine Entscheidung zu einer anstehenden prothetischen Versorgung anbieten zu können. Hierbei stehen für die sachgerechte und forensisch gesicherte Entscheidung funktionelle und parodontale Zusammenhänge in einem besonderen Fokus. Zudem müssen Einflüsse des funktionellen Alters der Patienten Bestandteil unserer Diskussion sein.

Als Zahnärzte orientieren wir uns sehr auf die verschiedenen Therapiemittel, die uns für die Versorgung des Restgebisses zur Verfügung stehen. Unbenommen ist die Erfahrung bei der Auswahl von Therapiemitteln ein wichtiges Standbein unserer Planung. Aber ist es nicht genauso wichtig, Möglichkeiten aus unserem Repertoire von hinhaltender über festsitzender bis zur kombiniert festsitzend-herausnehmbaren Planungen gedanklich gegeneinanderzustellen und für die Beratung des Patienten zu präsentieren?

Da es so unendlich viele Möglichkeiten in der Prothetik gibt, wird im Seminar ein erprobtes Repertoire bewährter und neuer Methoden bis hin zu Strategien in reduzierten, stark reduzierten und kompromittierten Restgebissen dargestellt.

Im Vordergrund unserer Diskussion stehen die Restgebisszustände, daran geknüpft die Verwendbarkeit von Pfeilerzähnen, mögliche Pfeilererweiterungen und prothetische Lösungen. Auf der Basis von Beispielfällen und Fallkonstellationen werden Planungen auf verschiedenen Versorgungsniveaus entwickelt. Überlegungen zu parodontalen und funktionellen Bedingungen sind dabei ein wichtiger Teil in der Entscheidungsfindung und der Weg zu einem zufriedenen Patienten.

Der nachgewiesene Erfolg vorausgehender Strategien muss in die eigentliche Entscheidungsfindung mit dem Patienten genauso einfließen wie die Einschätzungen zu prospektiven Entwicklungen und Risiken im Kauorgan des Patienten. Eine Reihe von forensischen Abhängigkeiten müssen beachtet werden. Das Denken im Lebensbogen und die Frage nach der günstigsten Strategie für den Erhalt des Restgebisses muss zentraler Bestandteil unseres Denkens sein.

Hierzu werden eine Reihe von Zusammenhängen präsentiert und Lösungsmöglichkeiten adressiert. Folgen Sie uns in unsere Erfahrungs- und Gedankenwelt und diskutieren Sie mit!

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