Seminare, Lehrgänge, Fortbildungen
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25.11.2017
Funktionslehre

Tätigkeitsschwerpunkt Funktion / Prothetik

72076 Tübingen

Termin: 25.11.2017, 09:00 Uhr - 16:00 Uhr
Referent: Univ.- Prof. Dr. Rainer Hahn
Ort: DentalSchool GmbH, Paul-Ehrlich-Straße 9-11, 72076 Tübingen
CME-Punkte: 35
Kosten: 1.500,00 Euro zzgl. MwSt.

Auskunft & Anmeldung:

Paul-Ehrlich-Str. 9-11, 72076 Tübingen
Tel.: 07071-9755723
Fax.: 07071-9755720

Theorie und Praxis:

• Moderne Nomenklatur: Zusammenfassung.
• Anatomie und Physiologie des stomatognathen Systems.
• Interdisziplinäre Abklärung der HWS / Diagnostik, Rücken, Bewegungsapparat:
Screening am Stuhl.
• Kiefergelenk: Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie, Funktion,
Adaption, Altersentwicklung.
• Moderne Funktions- / Kiefergelenksdiagnostik. Differentialdiagnostik:
Live-Demo / praktische Übungen.
• Okklusion und Kiefergelenk / Muskulatur. Wechselwirkungen. Dokumentation.
• CMD: Myogen, Arthrogen, Psychosomatisch oder Malokklusion?
• Initialtherapie der Cranio-Mandibulären Dysfunktion (CMD).
• Schmerztherapie. Step by Step. Überblick Konzepte / Medikamente.
• Physiotherapeutische Begleittherapie: Wann wird was rezeptiert?
• Überblick Schienen: Wann welches Konzept?
• Wirkprinzipien / Indikationen / Kontraindikationen verschiedener Schienen.
• Schienentherapie: Step by Step (Live und praktisch am Patienten).
• Moderne Herstellungstechniken intraoraler Schienen.
• Schienen ohne Modell. Intraoral-Scan + digitale Bissnahme.
• Woran erkennt man, wann die Schiene austherapiert ist?
• Eingliedern und Einschleifen einer Schiene, Step by Step, Kontrollintervalle.
• Von der Schiene zum funktionellen Langzeitprovisorium.
• Table Tops Step by Step.
• Funktionelle Langzeitprovisorien Step by Step.
• Vom Langzeitprovisorium zum definitiven Zahnersatz. Wie überträgt man
die Bisslage, Vertikalposition, Okklusion und Artikulationskonzepte etc.
hochpräzise auf den endgültigen Zahnersatz?
• Bissnahmetechniken Step by Step. Materialübersicht. Praktische Übungen.
• Bestimmung der Vertikalposition, Möglichkeiten. Praktische Übungen.
• Vorgehen zur Bisshebung Step by Step.
• Moderne Einschleifkonzepte: Zentrik, Habituelle, IP, RP, Mediotrusion,
Laterotrusion.
• Was tun bei Rezidiven an Funktionsbefunden / persistierendem Knacken
oder erneuten Schmerzen während der provisorischen Versorgung?
Kerncurriculum
• Was tun bei persistentem Knirschen / Pressen, Habits oder exzentrischer
Parafunktion nach definitiver prothetischer Versorgung?
• Moderne Abformtechniken / Materialien.
• Intraorale Scans statt Abformung. Vorteile, Limitationen.
• Schädel- und gelenkbezügliche Übertragungstechniken.
Welche Bezugsebenen? Was bringt‘s? Was braucht man zusätzlich?
• Einstellen und Programmieren von Artikulatoren.
• Vom Artikulator zur individuellen Kausimulation.
• Okklusions-/ Artikulationskonzepte bei festsitzendem und implantatgetragenem
Zahnersatz.
• Okklusale Freiheitsgrade – für wen, wie viel, wohin?
• Frontzahnführung, Eckzahnführung, Gruppenführung oder unilaterale
Balance. Wann sind Mediotrusionskontakte tolerabel?
• Modellanalyse und instrumentelle Funktionsdiagnostik. Herkömmlich
und digital / virtuell.
• Nach welchen Kriterien wird ein Wax-Up erstellt? Herkömmlich und digital.
• Moderne Datenbanken, Okklusionsflächengestaltung.
• Umsetzen des Wax-Ups in ein Mock-Up.
Referenzierung, Einprobe, Beurteilung, Remontage.
• Neue PV-Materialien und Befestigungstechniken / Fräsen / Drucker /
neue Materialien.
• Mock-up: Ästhetik & Remontagetechniken.
• Digitale Konstruktion: Langzeitprovisorien, festsitzender und abnehmbarer
Zahnersatz, implantatgetragener Zahnersatz, Abutments, Prothesenbasis,
Schienen, Teleskope.
• Funktionelle Gestaltungskriterien für festsitzenden, herausnehmbaren
und implantatgetragenen Zahnersatz.
• Kauflächenentwicklung im Laufe eines Lebens.
• Moderne Fräs- und Druckbearbeitung.
• Übersicht, Indikationen, Kontraindikationen moderner Zahnersatzmaterialien
auf Kunststoff-, Komposit-, Keramik- und Metallbasis.
• Überblick moderne Zemente und Eingliederungstechniken.

Samstag, 25. Nov. 2017, ab 16:00 Uhr
Zahnärzte dürfen unter bestimmten Voraussetzungen mehrere Tätigkeitsschwerpunkte
ausweisen. Der Zahnarzt muss dazu in dem jeweiligen Bereich über besondere
Kenntnisse verfügen und nachhaltige Erfahrungen nachweisen. Falldokumentationen
wie beim »Spezialisten« oder »Master of Science« sind nicht erforderlich.
Interessierte Kolleginnen und Kollegen können im Rahmen einer theoretischen Klausur
und praktischen Prüfung besondere Kenntnisse und Fähigkeiten (Tätigkeitsschwerpunkt)
nachweisen.

Teilnahmevoraussetzungen:
Sie haben das Curriculum besucht, weisen ausreichend Fortbildungsengagement
auf dem Gebiet der Funktion / Prothetik nach (24 Fortbildungspunkte im Bereich
Funktion / Prothetik und angrenzend relevanter Themen in den letzten 3 Jahren)
und sind seit mehr als 3 Jahren schwerpunktmäßig funktionsorientiert prothetisch
tätig. Nach bestandener Prüfung erhält der Teilnehmer eine Urkunde zum
»Tätigkeitsschwerpunkt Funktion / Prothetik«****

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