1. Juli 2009
- Sonne, ganz viel kalter Wind, ein neuer Kammerpräsident, spannende
Vorträge mit brechend vollen
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"Wir brauchen keinen
strafbewehrten Fortbildungszwang!" Dr. K. Ulrich Rubehn, neuer
Kammerpräsident von Schleswig-Holstein. |
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Vortragsräumen - das ist die Kurzbilanz
der diesjährigen Westerländer Fortbildungswoche der
Zahnärztekammer Schleswig-Holstein.
Rund 1 600 Teilnehmer - so viele konnten die Organisatoren noch nie
verzeichnen: Kamen sie, um das neue Vorstandsteam zu begrüßen, oder
wegen des von den Fortbildungsreferenten ausgesuchten Themas "Alles
Funktion - von der Diagnose bis zur Therapie", das zu jeder zahn-
medizinischen Spezialisierung passt? Egal - es war ein Rekord, was den neu
gewählten Kammerpräsidenten Dr. K. Ulrich Rubehn aus Elmshorn ganz
besonders freute. Gleichwohl thematisierte er in seiner
Begrüßungsrede die derzeitigen Sorgen und Nöte des
Berufsstandes und nahm bei der Kritik an der derzeitigen politischen Situation
kein Blatt vor den Mund: "Wir brauchen keinen strafbewehrten
Fortbildungszwang - es wird vielmehr Zeit, dass das konstruktive Misstrauen
gegenüber den Heilberufen beendet wird!" Und: "Wir fordern von
der Berliner Gesundheitspolitik endlich eine höhere
Vertrauensqualität!"
Der
Artikulator ist das EKG des Zahnarztes. |
| Prof. Dr. Dr. h.c. Georg Meyer,
Greifswald |
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Dr.
Nadia Kühl aus Kiel wurde vom Vizepräsidenten und
Fortbildungsreferenten Dr. Michael Brandt als 1 500ste Teilnehmerin mit Blumen
begrüßt. Sie erhielt zusätzlich einen Kongressgutschein
für 2010. |
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Die
Funktionsanalyse darf nicht zur elektrischen Eisenbahn des Zahnarztes
werden. |
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| Prof. Dr. Ulrich Lotzmann,
Marburg, |
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"Ganz in Funktion" waren alle Seminarleiter und Referenten, die die
Fortbildungsleiter Dr. Michael Brandt und Prof. Dr. Dr. Franz Härle auf
die Insel geholt hatten. Hier ging es um ganz spezielle Themen der Diagnostik,
von unklaren Gesichtsschmerzen bis hin zu Kiefergelenksbeschwerden, die
beispielsweise durch falsches Schuhwerk oder eine Fehlhaltung des Rückens
auftreten können. Die Teilnehmer lernten viele Neuigkeiten, die sie direkt
im Praxisalltag umsetzen können und saugten begierig Tipps und Tricks der
Fachleute auf. Eines wurde ganz deutlich: Neben der zahnärztlichen
Komponente gehören immer auch Aspekte der Psychologie und Psychosomatik
sowie die Frage nach sogenannten live-events zur Beurteilung einer
Funktionsstörung dazu. sp
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KZV-Fenster einmal anders
Axel Postinett, Redakteur des
"Handelsblatt" - er betreut dort das Ressort Unternehmen und
Märkte (im Bild li.) - kam als besonderes Highlight auf Einladung des
KZV-Vorsitzenden Dr. Peter Kriet (re.) nach Sylt und stellte dort zu dem
Generalthema "Ist die elektronische Gesundheitskarte nur ein
Werkzeug?" die derzeitige Situation des "gläsernen"
Menschen vor. Er nahm den Zuhörer mit auf eine ebenso spannende wie
erschreckende Zeitreise, die die digitalisierte Welt heute zulässt.
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zm 99, Nr. 13, 01.07.2009, Seite 20
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