16. Juli 2007 |
|
Deutsche
Rentenversicherung Bund warnt Trickbetrüger am TelefonDie Deutsche Rentenversicherung Bund warnt aus aktuellem Anlass vor Trickbetrügern: Diese haben in der letzten Zeit Versicherte und Rentner angerufen und sich als Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung Bund oder deren Beauftragte ausgegeben. Die Anrufer geben unterschiedliche Gründe vor, um von den Angerufenen persönliche Daten zu erfahren. So zum Beispiel, dass die Computer beim Rentenversicherungsträger teilweise ausgefallen seien und deshalb persönliche Daten wie die Anschrift per Telefon abgeglichen werden müssten. Auch Kontodaten werden per Telefon abgefragt, um vermeintlich zuviel gezahlte Rentenbeiträge an Versicherte zurückzahlen zu können. Darüber hinaus bieten sie zur Tarnung auch Beratungen im Auftrag der Deutschen Rentenversicherung Bund zu Themen wie der Riesterrente oder der Rentenbesteuerung an.Die Deutsche Rentenversicherung Bund stellt ausdrücklich klar, dass hier weder eigene Mitarbeiter noch von ihr beauftragte Personen handeln. Sie fragt bei personenbezogenen Daten grundsätzlich immer schriftlich an. Und rät aus diesem Grund dringend, keine persönlichen Daten am Telefon bekannt zu geben. pit/pm Den Urlaub in den Alltag retten Länger entspannt mit drei SchrittenTelefonate, Termine und unerledigte Post - nach dem Urlaub landen viele schnell wieder auf dem Boden des Alltags. Damit man länger erholt bleibt, hat die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) ein Drei-Stufen-Programm entwickelt. Sie empfiehlt erstens Aktivität, am besten schon im Urlaub. Damit der Körper entspanne, eigne sich regelmäßige, aber sanfte Bewegung.Schritt zwei ist Erholung. Jeden Tag 15 Minuten Zeit für sich selbst nehmen, rät Dipl. Psychologe Frank Meiners. Und dann die Seele baumeln lassen. Dritter Tipp: richtig essen - sprich: ausgewogene Fitkost mit genügend Obst und Gemüse. Es dürfe auch mal genascht werden - in Maßen. jr/pm Deutschlandfonds Arbeitnehmer stärker beteiligenDie SPD will Beteiligungen von Arbeitnehmern am Kapital der Wirtschaft erleichtern. Ihr Vorsitzender Kurt Beck schlug laut "Handelsblatt" den Aufbau eines Deutschlandfonds" vor, an dem die Beschäftigten Anteile kaufen könnten. Der Fonds solle sich dann an ihren Firmen beteiligen. Das indirekte Modell soll die Arbeitnehmer vor dem Pleiterisiko schützen. Bei der Union stießen die Ideen des Koalitionspartners auf ein geteiltes Echo.pit/pm Fiskalische Aspekte Heimarbeit für MitarbeiterinnenHeimarbeit war in früheren Jahren weit verbreitet. Heute kennt man eher dubiose Angebote, die fantastische Verdienstmöglichkeiten versprechen. Dabei ist es für eine Zahnarztpraxis nicht uninteressant, Mitarbeiterinnen in Heimarbeit zu beschäftigten. Denn verschiedene Verwaltungs- und Schreibarbeiten, aber auch zahntechnische Arbeiten, könnten außerhalb der Praxis erledigt werden. Heimarbeiterinnen üben ihre Tätigkeit von zu Hause oder in einer selbst gewählten Betriebsstätte aus. Sie arbeiten nicht selbstständig und sind lohnsteuerpflichtig. Somit gelten umfangreiche Sozialleistungen und Mindestlöhne, ebenso Kündigungs- und Mutterschutz.Steuerlich könnte Heimarbeit ein interessanter Faktor sein, unter anderem, weil der Heimarbeiterzuschlag nach § 10 Entgeltfortzahlungsgesetz (§ 2 Abs. 2 Nr.1 ArEV) steuerfrei vereinnahmt werden kann. Dies gilt, wenn der Zuschlag zehn Prozent des Grundlohns nicht übersteigt (siehe auch zm 6/2004, Seite 82). Da das Missbrauchspotenzial hoch ist, hat der Gesetzgeber durch das Heimarbeitsgesetz (HAG) strenge Vorgaben gemacht. So ist das Arbeiten zu Hause der einzige Bereich, in dem die Gewerbeaufsicht die Entlohnung überwacht. Wer Aufträge an Heimarbeiterinnen vergibt, muss diese Beschäftigten in einer besonderen Liste führen. Um bei Betriebsprüfungen unangenehme Situationen zu vermeiden, sollte jeder Zahnarzt vorab die Modalitäten mit seinem Steuerberater genau absprechen. jr/olb zm 97, Nr. 14, 16.07.2007, Seite 58 |