1. August 2007 |
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Mobilfon zur Sicherheit Der kleine LebensretterEin neues Ortungssystem für Handys kann Leben retten. Die Björn Steiger Stiftung entwickelte das System "LifeService", das per GPS-Technik und Funkzellenortung das Auffinden von Unfallopfern erleichtert, weil es die Betreffenden laut Anbieter in Minutenschnelle lokalisiert. Ein entscheidender Vorteil vor dem Hintergrund, dass bei einer Verkürzung der Rettungszeit von 20 auf zehn Minuten zirka 20 Prozent mehr Notfallpatienten überleben.Ist das Handy registriert, wird es kostenlos geortet, sobald per 112 der Notruf angerufen wurde. Enthält das Handy einen GPS-Chip oder ein GPS-Zusatzgerät, gelingt die Lokalisierung bis auf wenige Meter. Die Registrierung ist unter der kostenfreien Nummer 0800/101 15 99 möglich. Einen weiteren wichtigen Tipp gibt die international Police Association: Sie empfiehlt, gewünschte Ansprechpartner für Notfälle unter dem dafür international anerkannten Kürzel ICE (= In Case of Emergency) einzuspeichern. So können Rettungskräfte zum Beispiel bei Verkehrsunfällen die Angehörigen oder Begleiter der Verletzten im Mobilfon finden und anrufen. Ohne dieses Kürzel aber sei für Rettungskräfte nicht ersichtlich, welche der gespeicherten Nummern dieses Handys dringend zu verständigen wären. Sollten mehrere Personen zu verständigen sein, so kann man ICE1, ICE2, ICE3 et cetera verwenden. pit/pm Arbeit für Akademiker Job-Ampel Ein Studium ist die
beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit, doch zwischen den
Studienfächern gibt es gravierende Unterschiede. Das berichtete das
Magazin "Stern" unter Berufung auf eine Untersuchung des
Berufsforschers Michael Weegen, Forschungsstelle "Informationssystem
Studienwahl und Arbeitsmarkt" (ISA) an der Universität
Essen-Duisburg.Gemeinsam mit dem Magazin habe Weegen eine "Job-Ampel" entwickelt, die die Nachfrage nach Absolventen von 27 Studienfächer bei ihrem Abschluss 2013 anzeigt. Generell wird laut Prognose die Quote von Akademikern ohne Job dann bei nur vier Prozent liegen, die aller Erwerbstätigen bei 9,5 Prozent. Besonders gute Aussichten hätten Mediziner, Maschinenbau- und Elektrotechnik-Ingenieure, Mathematiker, Physiker und Absolventen des Verwaltungswesens. Schwierig werde es auf dem Arbeitsmarkt dagegen für Architekten, Biologen und Juristen. pit/pm Abziehbarkeit Kosten für private SteuerberatungSeit 1. Januar 2006 sind private Steuerberatungskosten nicht mehr abzugsfähig. Weiteres Ungemach droht durch die Unternehmenssteuerreform, berichtet der Metax-Infodienst. Hier soll bei Einkünften aus Kapitalvermögen künftig nur noch ein pauschaler Abzugsbetrag von 801 Euro respektive 1 602 Euro bei Verheirateten gelten, der den Sparerfreibetrag und den Ansatz der tatsächlichen Werbungskosten ablöst.Der deutsche Steuerberaterverband will hierzu Musterprozesse führen: Begründet worden war die Streichung der Werbungskosten seinerzeit mit der angeblichen Rechtsvereinfachung. Tatsache ist jedoch, dass die Kompliziertheit des Steuerrechts heute mehr Bürger als zuvor einen Steuerberater aufsuchen lässt, die Aufwendungen damit zwangsläufig sind und die Leistungsfähigkeit des Steuerbürgers mindern. Ergo könnte sich ein Einspruch gegen den Steuerbescheid lohnen. pit/pm Energiekosten Überteuertes GasIn Deutschland schließen sich immer mehr Bürger zusammen, um gemeinsam gegen zu hohe Gaspreise vorzugehen, berichtet Focus-online.Beim Landgericht Freiburg etwa haben 200 Gaskunden eine gemeinsame Feststellungsklage gegen ihren dortigen Anbieter eingereicht, um zu klären, ob dessen Gaspreis angemessen ist. Das teilte die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg mit. Zwar sei der Gasmarkt in Deutschland reguliert worden, um den Wettbewerb anzukurbeln, dennoch setzten Anbieter noch immer überhöhte Preise durch, beklagte die Verbraucherzentrale. Eine aktuelle Studie der Europäischen Union belege, dass Privatkunden in Deutschland für Gas etwa 25 Prozent zu viel zahlten. pit/pm GfK-Konsumklimastudie ![]() Konjunktur gut, Kauflaune besserDie gute Konjunktur und die wachsende Kauflaune der Verbraucher stärken das Konsumklima in Deutschland. Der Aufwärtstrend setzt sich auch im Juni fort, zeigt die neue Konsumklimastudie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Im Juli soll es weiter bergauf gehen, prognostizieren die Wissenschaftler.Optimistisch blieben die Deutschen laut der Untersuchung in Sachen Konjunktur: Der Rekordwert aus dem Vormonat konnte fast gehalten werden. Zudem sind die Verbraucher in Kauflaune. Die Anschaffungsneigung stieg viermal in Folge, nachdem ihr Wert wegen der Mehrwertsteuererhöhung zu Beginn dieses Jahres geschwächelt hatte. Etwas reservierter blieben die Verbraucher dagegen in ihren Erwartungen bezüglich des Einkommens. Dieser Indikator ist aber immer noch auf hohem Niveau, berichtet die GfK. jr/pm Internationale KPMG-Umfrage bei Banken Gegen Geldwäsche und TerrorismusGeldwäsche wird für Banken rund um den Globus zu einem immer wichtigeren Thema. Das hat eine KPMG-Umfrage unter 224 Banken in 55 Ländern ergeben. Laut dieser haben 72 Prozent der Institute in den vergangenen drei Jahren mehr Verdachtsanzeigen auf Geldwäsche-Aktivitäten gemeldet. 42 Prozent sagten, die Zahl der Verdachtsfälle sei erheblich gestiegen.Die Ausgaben der Banken für Maßnahmen zur Geldwäsche-Bekämpfung sind seit 2004 um durchschnittlich 58 Prozent gewachsen, in Nordamerika, dem Nahen Osten und Afrika sogar um über 70 Prozent. Investiert wird vor allem in die Überwachung des Zahlungsverkehrs und in Mitarbeiterschulungen. 85 Prozent der Institute verfügen über eine weltweite Anti-Geldwäsche-Richtlinie, in Nordamerika sind es 100 Prozent. Nicht einmal jede vierte der befragten internationalen Banken sieht sich in der Lage, Transaktionen und Konten eines einzelnen Kunden über Ländergrenzen hinweg zu überwachen. Frank Weller von KPMG erläuterte: "Die Möglichkeiten einer international tätigen Bank, grenzüberschreitenden Geldwäsche-Aktivitäten auf die Spur zu kommen, hängen ganz wesentlich vom Zugang zu relevanten Informationen ab." Noch. Um die Nutzung des Finanzsystems für Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu verhindern, soll bis zum 15. Dezember 2007 die 3. EU-Geldwäsche-Richtlinie in den Mitgliedstaaten in nationales Recht umgesetzt werden. pit/pm zm 97, Nr. 15, 01.08.2007, Seite 72-73 |