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| Curry-Wurst kriegt Museum in
Berlin |
| Zu ihrem
60-jährigen Jubiläum ehrt Berlin die Curry-Wurst mit einem eigenen
Museum. Sie ist nun nicht mehr nur in Imbissen anzutreffen, sondern auch in der
Schützenstraße 70 im Stadtbezirk Mitte museal zu bestaunen. Dort
können sich Besucher über Geschichte, Produktion und Kultur der
Kalorienbombe, eine Wurst bringt es auf ca. 300 Kalorien, informieren. Für
Berliner gilt 1949 als Geburtsjahr für die Wurst, damals experimentierte
die "Mutter" der Currywurst, Herta Heuwer, in ihrem Imbiss zum ersten
Mal mit einer scharf-würzigen Sauce. Für Hamburger ist die
Curry-Wurst zwei Jahre älter: Der Schriftsteller Uwe Timm nennt in seinem
Roman "Die Erfindung der Currywurst" die Kunstfigur der Lena
Brückner als Entdeckerin. sg |
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| Enge Badehosen
verboten |
| Ein britischer
Freizeitpark hat enge Badehosen für Männer verboten - und will auch
gegen allzu behaarte Besucher vorgehen. Der Anblick von Männern in knapper
Bademode sei geschmacklos und unangenehm für Familien mit Kindern,
erklärten die Verantwortlichen des Parks Alton Towers in der
nordwestenglischen Grafschaft Staffordshire. Männer müssen deshalb im
Badebereich in dezenten Shorts auftreten. Auch hat der Park üppiger
Körperbehaarung den Kampf angesagt: Männer sollten sich künftig
um die Intimzone epilieren, hieß es. sg/äz |
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| Schwimm-Shorts
verpönt |
In Wiener
Schwimmbädern sind lange Bermudashorts der Badenden nicht gern gesehen.
Grund: Die Bademeister machen sich Sorgen über Hygiene und Kosten. Rund
2,5 Liter Wasser befördere ein Schlabberhosenträger aus dem Becken,
wenn er zu seinem Liegeplatz zurückkehre, sagte Bäder-Sprecher Martin
Kotinsky der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Bei 1.000
Trägern pro Becken entspreche das 2500 Litern oder 7,50 Euro am Tag. Zudem
sammele sich in den Hosen Dreck von den Wiesen und verschmutze beim Sprung ins
Becken das Wasser.
Allzu streng will man mit modebewussten Badenden nicht sein: Ein wirkliches
Verbot sei derzeit noch nicht angedacht. sg/äz |
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Kolumne
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| Was
sonst noch alles ? |
An jedem Zahn hängt ein Mensch, das wissen wir. Was
wir noch nicht wussten: In den westlichen Ländern sollen etwa 16 Prozent
der Menschen allein deswegen sterben, weil sie sich zu wenig bewegen. Das haben
amerikanische Forscher herausgefunden, die die Daten von zig Tausenden
analysierten.
Männer, die Sport treiben, leben übrigens länger, so die
Wissenschaftler. Also Jungs: Ran an den Speck, Sportschuhe an, rauf auf die
Laufbahn.
Aber Vorsicht: Zu viel Sport ist dann auch wieder nicht angesagt. Ist man
nämlich zu gut, werden die anderen skeptisch. Das konnte man während
der Leichtathletik-Weltmeisterschaft dieses Jahr in Berlin sehen. Der
Weltrekord über 100 Meter versetzte nicht nur Sportwissenschaftler in
Verwunderung.
Vor dem Start soll der Fernsehmoderator sinngemäß gesagt haben, da
koche jetzt sicher das Adrenalin im Blut des Sportlers. Um dann nach einer
Weile zu ergänzen: Und wer weiß, was sonst noch alles. Was er wohl
gemeint haben könnte?
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zm 99, Nr. 17, 01.09.2009, Seite 172
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