Umfrage zum Deutschen Zahnärztetag: Thema Endodontologie

Welche Behandlung würden Sie favorisieren?

16. September 2007 - Unter allen Einsendern mit Therapievorschlägen werden fünf Kongresskarten verlost

Zahn 36 mit PAR-Sonde (bukkal: 12 mm ST)
 
Röntgenbild von Zahn 36 bei Erstvorstellung


Ein erwachsener Patient stellt sich in Ihrer Praxis vor. Die Untersuchung ergibt am Zahn 36 bukkal eine Sondierungstiefe von zwölf Millimetern mit Sondierungsblutung. An den übrigen Arealen betragen die Sondierungstiefen drei Millimeter oder weniger. Das Röntgenbild zeigt eine ausgeprägte intrerradikuläre Osteolyse sowie deutliche Anzeichen von Wurzelresorptionen. Die Kompositrestauration an Zahn 36 stellt sich bei der klinischen und röntgenologischen Befundung als randspaltig dar. Perkussionsempfindlichkeit ist weder an Zahn 36 noch an einem der Nachbarzähne vorhanden. Der Patient gibt an, beschwerdefrei zu sein.

Welche unten aufgeführte(n) Aussage(n) halten Sie für zutreffend?

1 Die Prognose für den Zahn 36 ist infaust. Es sollte eine möglichst baldige Extraktion vorgenommen werden.
   
2 Die mesiale Wurzel wird im Rahmen einer Hemisektion entfernt. Bei der distalen Wurzel wird nach adhäsiver Aufbaufüllung und Aufbereitung bis zum Bereich der Resorption eine Obturation mittels lateraler Kondensation vorgenommen.
   
3 An beiden Wurzeln wird nach adhäsiver Aufbaufüllung und Aufbereitung eine Obturation mittels lateraler Kondensation vorgenommen.
   
4 An beiden Wurzeln wird nach adhäsiver Aufbaufüllung und Aufbereitung bis zum Bereich der Resorption eine Langzeiteinlage mit Kalziumhydroxid für die Dauer mehrerer Monate vorgenommen. Im Anschluss daran erfolgt die Obturation der Wurzelkanäle dieses Zahnes mittels lateraler Kondensation.
   
5 Nach adhäsiver Aufbaufüllung werden alle Wurzelkanäle dieses Zahnes bis zum Bereich der Resorption aufbereitet und nach Kurzzeiteinlage mit Kalziumhydroxid für die Dauer von 14 Tagen mit apikalen MTA-Stops (Mineral-Trioxid-Aggregat) von mindestens vier Millimetern Schichtstärke versorgt. Der restliche Wurzelkanal wird thermoplastisch oder mittels Komposit aufgefüllt.


Welche Behandlungsalternativen bei diesem und anderen Patienten in Erwägung zu ziehen sind, erfahren Sie auf dem Deutschen Zahnärztetag 2007 in Düsseldorf.

Dr. Johannes Mente von der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde der MZK-Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg hat zu aktuellen Vorgehensoptionen bei endodontischen Problemsituationen diverse Erhebungen vorgenommen. Er wird in Düsseldorf am 23. 11. 07 einen Workshop zum Thema "Management von Problemsituationen in der Endodontologie und Traumatologie" leiten und dabei unter anderem die Versorgung des oben genannten Patienten ausführlich demonstrieren.

Sie können an einer Verlosungsaktion für fünf kostenlose Kongresskarten teilnehmen.

Unter allen Einsendern verlosen die DGZ und die DGZMK fünf Kongresskarten zum Deutschen Zahnärztetag 2007 in Düsseldorf (22. bis 24. 11. 2007). Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Einsendeschluss ist der 1. 11. 2007.

Nähere Auskünfte zum Deutschen Zahnärztetag erhalten Sie von der

DGP-Service GmbH
Clermond-Ferrand-Allee 34
93049 Regensburg
Fax: +49 (0)941 94 27 99-22/23


Hier können Sie den Coupon als pdf-Datei downloaden. Senden Sie den ausgefüllten Coupon an die DGZ-Geschäftsstelle, Universitätsklilnikum Franrkfurt/Main, ZZMK-Carolinum, Theodor-Stern-Kai 7, 60590 Frankfurt am Main oder per Fax an +49 (0)69-30060577


zm 97, Nr. 18, 16. 09. 2007, Seite 56-57