Stiftung
HDZ für Lepra- und Notgebiete Hilfe aus der Luft für Kenia |
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| 1. Oktober 2009
Seit fünf Jahren fliegt die
Lufthansa-Cargo mit Ärzten aus der Rhein-Main-Gegend zweimal im Monat nach
Afrika - auch Cargo Human Care genannt. Beim Zwischenstopp des Frachtflugs nach
Südafrika gehen die Ärzte in Kenias Hauptstadt Nairobi von Bord und
versorgen für einige Tage die Ärmsten der Armen in den Slums.
Kostenlos und ehrenamtlich. Auch das Hilfswerk Deutscher Zahnärzte hatte
unlängst die Gelegenheit, von dem Service der Lufthansa zu profitieren.
Aus politischen und weltwirtschaftlichen Gründen mussten LH-Cargo-Flüge nach Kenia in letzter Zeit immer wieder verschoben werden. Aber Ende August klingelte das Telefon beim HDZ. Diesmal klappte der Flug auch für den Vorsitzenden Dr. Klaus Winter aus Bad Lauterberg. Kurz entschlossen machte er sich auf den Weg. Neben Winter gingen auch Dr. Paul Festl, Zahnarzt in Nürnberg, sowie Josef Ruhland, ein Sponsor aus Landshut, mit an Bord. Vor Ort kooperieren Die Region Juja/Thika liegt circa eine Autostunde von Nairobi entfernt. Schon mehrere Male besuchte Winter dort mit seinen Kollegen Schwester Luise - zuletzt erst im Frühjahr dieses Jahres. Die Dominikanerin lebt seit 1992 hier. Damals lehrte sie noch als Professorin an der
Ein neuer Brunnen Das HDZ konnte bis zu diesem Jahr (Stand 10. September 2009) 470 534 Euro für die Hilfe in Kenia aufwenden. "Zu den Neuerungen in diesem Jahr zählen etwa ein fertig gestellter Brunnen für das Waisenhaus in Juja-Farm, sowie die Neuanschaffung von Instrumenten und Materialien für die Zahnstation in Thika", erklärt Winter. Die ersten Aktionen gehen in das Jahr 2002 zurück, als das HDZ schnell und unbürokratisch
Erst im letzten Jahr konnte das HDZ den Neubau mit einer kompletten Zahnstation auf dem Gelände des Krankenhauses den Schwestern vor Ort übergeben. Aids-Waisen helfen Inzwischen kämpft das HDZ gegen ein weiteres gravierendes Problem in Afrika: Aids. In Kenia sind 35 bis 40 Prozent der Einwohner mit dem Virus infiziert. Zusammen mit anderen Hilfsorganisationen hat das HDZ in ein Waisendorf investiert, in dem die zurückgebliebenen Kinder in acht kleinen Familienhäusern (10 bis 15 Kinder pro Haus) betreut werden. In dieser Einrichtung wird allen Aids-Waisen ein menschenwürdiges Überleben ermöglicht. Die neuen Strukturen, die neuen Einrichtungen und die zunehmende Zahl an Hilfsbedürftigen - weltweit - erfordern eine kontinuierliche Unterstützung über einen langen Zeitraum. Jeder Einzelne kann daher einen Beitrag leisten, damit sich das HDZ auch weiterhin erfolgreich für Not leidende Menschen in Afrika und anderen Gebieten einsetzen kann. Dr. Klaus Winter, Vorsitzender Am Paradies 87 37431 Bad Lauterberg www.hilfswerk-z.de ![]() Stiftung Zahnärzte Ohne Grenzen Ein Herz für tibetische WaisenDie Stiftung Zahnärzte Ohne Grenzen (Dentists Without Limits Foundation, kurz DWLF) errichtet weltweit für Bedürftige Zahnstationen nach mitteleuropäischem Standard. Im letzten Jahr wurde im indischen Exil des Dalai Lama mit Mitteln aus Altgoldspenden eine Zahnstation aufgebaut. Die Station befindet sich in der Ortschaft Dharamsala in einem Tibetanischen Kinderdorf. Das Dorf trägt den englischen Namen "The Tibetan Children´s Village" (TCV). Hier leben etwa 1 200 Kinder im Alter von 0 bis 18 Jahren. Die meisten wurden von ihren Eltern über das Himalaya-Gebirge von Tibet aus auf abenteuerlichen Wegen allein ins
Foundation (DWLF) Wächterstr. 28 90489 Nürnberg info@dentists-without-limits.org www.dwlf.org Spendenkonto Kto.-Nr.: 530 2471 BLZ: 520 604 10 EV Kreditgenossenschaft eG Kassel - Zahnärzte ohne Grenzen - DRK-Kreisverband Borken
Ein Konvoi für polnische WaisenSeit 1997 begleitet der Zahnarzt Dr. Peter Reber aus Ahaus einen Rot-Kreuz-Konvoi aus dem DRK-Kreisverband Borken als Team-Zahnarzt und Helfer in die ehemalige Grafschaft Glaz, Polen. Dem Kinderheim Bardo räumt er seither einen besonderen Stellenwert ein. "Betreut von Nonnen haben hier Kinder von Klein bis Groß ein neues Zuhause gefunden. Die meisten sind Vollwaisen oder sind aufgrund zerrütteter Familien hier", berichtet Reber. Das Kinderheim ist von privaten Spenden abhängig, die Armut sehr groß. Reber: "Die zur Verfügung gestellten Spenden werden von uns direkt an das Kinderheim überbracht, so dass auch für die Spender gewährleistet ist, dass das Gespendete tatsächlich ankommt." Reber bittet um Unterstützung für die Aktion durch eine Geldspende. prKreisverband Borken Spendenkonto Kto.-Nr.: 37 38 001 BLZ: 428 613 87 Volksbank Borken, Stichwort: Kinderheim Bardo "Sr. Dorota" zm 99, Nr. 19, 01.10.2009, Seite 108-110 |
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