1. Januar 2006 -
Schreibtisch füllende Röhrenmonitore sind kein Muss für die
tägliche Büroarbeit. Die kleinen Flachen haben
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Mit dem richtigen
Monitor klappt's auch mit der Arbeit. |
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mächtig aufgeholt. Sie sparen Platz wie
Energie und schonen überdies die Augen. Große Betrachtungswinkel
lassen das Bild von fast allen Seiten gleich gut aussehen. Auch die Ergonomie
kommt nicht zu kurz.
Früher brauchte man nur die Sitzposition zu verändern und etwas
seitlich auf den Flachbildmonitor zu gucken - schon war das Bild komplett
verblasst. Denn waren Helligkeit und Kontrast erstmal eingestellt, sah der
Benutzer das Bild nur innerhalb eines bestimmten Winkels optimal.
Diese Technik hat jetzt jedoch mächtig aufgeholt - große
Betrachtungswinkel zwischen 140 und 160 Grad sind bei den aktuellen
Geräten der Normalfall. Selbst wenn das ganze Team vor dem Display steht,
hat jeder Mitarbeiter von seinem Platz aus ein einwandfreies Bild.
Schlank und elegant
Ob Flachbild oder Röhre: Aus ergonomischer Sicht unterscheiden sich die
Anforderungen an einen Monitor nicht. Strahlungsarm wie flimmerfrei sollte er
sein und obendrein eine verzerrungsfreie Darstellung bieten. Für die
Flachen kein Problem. Sie sind im Vergleich zu den Röhrenmonitoren allemal
strahlungsarm, und die Display-Planlage vermeidet darüber hinaus
Verzerrungen in den Randbereichen.
Gut sieht es auch beim Problem "Bildschirmflimmern" aus. Das Bild
baut sich nicht wie bei der Röhre permanent zeilenweise neu auf, sondern
bleibt bis zur nächsten Bildansteuerung stabil. Was nämlich wirklich
zählt, ist ein schneller Wechsel zwischen den neuen Bildern - das Auge
freut sich nur, wenn diese Zeit entsprechend kurz ist. Für die neue
Bildschirmgeneration ein Leichtes. Sie erreicht Zeiten um die 16 Millisekunden
(ms) und erfüllt ohne Weiteres die Mindestanforderung von 30 ms für
ergonomische Bildschirme.
Außerdem kommt es darauf an, dass das Bild auch hell genug ist. Der
Grundwert für die Leuchtdichte liegt bei ergonomischen Monitoren bei 200
candela/m2. Damit es ergonomisch bleibt, sollte der Monitor leicht dreh- und
neigbar sein. Nicht fehlen darf zudem ein separater Helligkeits- und
Kontrastregler. Schließlich will sich jeder selbst Kontrast und
Helligkeit einstellen.
Zoll ist nicht gleich Zoll
Zoll ist nicht gleich Zoll. Zumindest nicht als Angabe für einen Vergleich
der effektiv nutzbaren
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| Beim Bildschirmkauf heißt
es: Think big. Denn das Miniformat geht auf die Augen. Und die
Laune. |
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Bildschirmdiagonalen zwischen Röhre und
Flachbild. Denn beim Röhrenmonitor wird der gesamte Bildbereich
einschließlich der nicht nutzbaren Randbereiche gemessen. Nicht so beim
Flachbild. Hier entspricht die Zollangabe der effektiv nutzbaren
Bilddiagonalen. Der Unterschied macht etwa zwei Zoll aus. Im Klartext: Tat es
bisher ein 17-Zöller, reicht beim Flachen nun ein 15er. Wer es im
Büro komfortabel haben will, besteht allerdings auf 17 Zoll. Eine echte
Auflösung von wenigstens 1048 Pixel x 768 Pixel sollte der Neue auf alle
Fälle haben.
Für die tägliche Büroarbeit ist der Flache ein Gewinn. Platz und
Energie sparend sowie augenschonend stellt er den Dicken in den Schatten. Doch
wenn es um Farbgenauigkeit und echte variable Auflösungen geht, kann der
voluminöse Röhrenbildschirm wieder punkten. Denn aufgrund der
LCD-Technik bieten Flachbildmonitore im Gegensatz zu den CRT-Monitoren nur eine
echte Auflösung.
Kleines Techniklexikon
Auflösung:
Anzahl der waage- und senkrechten Bildpunkte (Pixel), aus denen sich ein
Monitorbild zusammensetzt. Je höher die Bildauflösung, desto
detailreicher die Darstellung des Bildschirminhalts und desto größer
der Arbeitsbereich auf dem Monitor.
Betrachtungswinkel: horizontaler oder vertikaler Winkel, innerhalb dessen die
Bilddarstellung korrekt zu sehen ist.
Bildschirmdiagonale: Maß für den Abstand zwischen den diagonal
liegenden Ecken, meist in Zoll gemessen.
Tipp: Die Bildschirmdiagonale gibt nur die physikalische Größe des
Bildschirms an, nicht aber die genutzte Fläche.
Bleibt ein schwarzer Rand, kann das sichtbare Bild auf einem 17 Zoll-Monitor
nur so groß sein wie auf einem 15 Zoll-Monitor ohne Rand.
Bildwiederholfrequenz (Einheit Hertz, Hz), auch Bildwechselfrequenz: Gibt an,
wie oft pro Sekunde das Bild neu aufgebaut wird. Als gut gelten Werte ab 85 Hz.
Bei weniger als 75 Hz nimmt das Auge ein Flimmern wahr. Das strengt die Augen
an und führt auf Dauer zu Kopfschmerzen.
Candela
(cd/m2): fotometrische Einheit der Leuchtdichte. Sie gibt die Lichtstärke
an, die von einer Lichtquelle in eine bestimmte Richtung gesendet wird, und ist
nach der spektralen Wahrnehmungsfähigkeit des menschlichen Auges
gewichtet.
CRT:
Abkürzung für "Cathode Ray Tube" - die Technologie der
Röhrenmonitore. Eine Kathodenstrahlröhre erzeugt einen
Elektronenstrahl, der auf eine Phoshorschicht trifft und diese zum Leuchten
bringt. Wegen der Röhre benötigt ein solcher Monitor relativ viel
Platz.
Kathodenstrahl:
Röhrenbildschirme sind Kathodenstrahlmonitore. Die Bildgenerierung erfolgt
hier durch einen Elektronenstrahl, der den Bildschirm bestrahlt und eine
Phosphorschicht zum Leuchten bringt.
Leuchtdichte:
fotometrisches Maß für die Helligkeit einer Lichtquelle oder
reflektierenden Fläche. Die Leuchtdichte ist das, was wir als Helligkeit
wahrnehmen. Maßeinheit: candela/m2.
Liquid Crystal
Display (LCD): Flüssigkristallbildschirm (Flachbild), bei dem spezielle
Flüssigkristalle genutzt werden, die die Polarisationsrichtung von Licht
beeinflussen. Eine dünne Flüssigkristallschicht ist zwischen zwei
senkrecht zueinander stehenden Polfiltern eingeschlossen. Eine
Hintergrundbeleuchtung sendet Licht zum ersten Filter, der jedoch nur das Licht
einer bestimmten Schwingungsrichtung passieren lässt. Weil der zweite
Filter senkrecht zum ersten steht und damit das Licht nicht durchlässt,
bleibt es vorerst dunkel. Indem nun an die LCD-Zelle eine elektrische Spannung
angelegt wird, kann das Licht auch den zweiten Filter passieren. Die
TFT-Technik verfeinert das Verfahren. Hinter jeder LCD-Zelle sitzt mindestens
ein Transistor, der eine einzelne LCD Zelle ansteuert. TFT-Bildschirme stellen
die zurzeit dominante Flachbildschirm-Technologie dar.
Negativdarstellung: helle Zeichen auf dunklem Hintergrund.
Polarisationsfilter ("Polfilter"): optisch transparentes Medium, das
nur elektro-magnetische Wellen, wie Licht, in einer bestimmten Polarisation,
also Schwingung, durchlässt.
Positivdarstellung: dunkle Zeichen auf hellem Hintergrund.
Thin Film
Transistor-Technik (TFT): bei LCD-Flachbildschirmen, sorgt für
höheren Kontrast und besseres Bild.
Transistor:
Halbleiterelement, das die Stärke durchgehender Ströme mithilfe
relativ schwacher Steuerströme verändern kann.
Dipl.-Ing. Martina Grundheber
Brunostr. 14a
50678 Köln
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Ergonomisch arbeiten am PC
Damit uns die PC-Arbeit nicht krank macht, ist es
wichtig, dass der Bildschirmplatz bestimmte ergonomische Kriterien
erfüllt:
Die
dargestellten Zeichen müssen scharf und deutlich zu sehen sein.
Dementsprechend groß sind auch Zeilen- und Zeichenabstand. Die
Zeichenwiedergabe per Positivdarstellung muss möglich sein: Sie
erleichtert das Sehen und verhindert, dass das Auge zu stark belastet wird.
Für ein
stabiles und flimmerfreies Bild muss die Bildwiederholfrequenz mindestens 80
Herz betragen.
Entscheidend
ist, dass der Benutzer Helligkeit und Kontrast zwischen Zeichen und Hintergrund
leicht einstellen und den Umgebungsbedingungen anpassen kann.
Der Bildschirm
ist leicht dreh- und neigbar. Ansonsten kann man auch einen separaten
Ständer oder verstellbaren Tisch verwenden.
Die
Größe des Monitors entspricht immer der Arbeitsaufgabe. Bei
Textverarbeitung und Tabellenkalkulation genügt eine
Bildschirmgröße von mindestens 17 Zoll, für
CAD-Arbeitsplätze mindestens 20 Zoll.
Der Bildschirm
ist strahlungsarm.
Stellt man den
Bildschirm auf, geht die Blickrichtung parallel zu den Fensterflächen.
Der Monitor
braucht eine reflexionsarme Oberfläche. Achten Sie auch darauf, dass sich
nichts im Bildschirm widerspiegelt, etwa durch Fenster, Lichtkuppeln oder
Leuchten. Helle Fensterflächen dürfen sich nicht in Blickrichtung und
unmittelbarer Nähe des Bildschirms befinden.
Für die
Höhe des Bildschirms gilt: Die oberste Infozeile sollte nicht über
der Augenhöhe liegen. Günstiger ist, wenn der Bildschirm etwas
unterhalb angeordnet ist.
Der Seh-Abstand
beträgt am besten 50 bis 75 Zentimeter. Als Merkregel gilt: Der richtige
Abstand ist gewährleistet, wenn man aufrecht sitzend mit ausgestrecktem
Arm die Hand flach auf den Bildschirm legen kann. Die Neigung des Bildschirmes
wird an der Sehachse festgemacht, diese sollte im rechten Winkel auf die
Bildschirmmitte treffen.
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zm 96, Nr. 1, 01.01.2006, Seite
62-63
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