Sächsischer
Fortbildungstag Wenn der Patient Mensch ist |
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1. Januar
2010 - Das Thema war ein echter Renner, das Prof. Dr. Klaus Böning,
Fortbildungsreferent der Kammer, in diesem Jahr für die Tagung der
Zahnärzteschaft Sachsen Ende November gewählt hatte.
In seinen Begrüßungsworten gab der Kammerpräsident Dr. Mathias Wunsch den Kongressteilnehmern einen kurzen Lagebericht über die Bundesversammlung anlässlich des Deutschen Zahnärztetages in München. (Die zm berichteten an anderer Stelle ausführlich.) Wunsch blickt anlässlich des Koalitionsvertrags recht zuversichtlich in die gesundheitspolitische Zukunft mit Minister Dr. Rösler: "Rösler ist Arzt, er weiß wovon er redet!" Der Kammerpräsident forderte: "Wir wollen den Ost-West-Angleich der Honorare, die Stärkung der Freiberuflichkeit und endlich eine neue GOZ!" Gleichsam warnte er: "Hände weg von Selektivverträgen, sie fördern die Spaltung der Zahnärzteschaft!" Und er schloss mit den Worten: "Wir stellen uns den Herausforderungen der Zeit und kämpfen für die Einigkeit des
Konsilarius mit Kompetenz In das große Feld der Psychosomatik und all ihrer Facetten führte die Tagungsleiterin Privatdozentin Dr. Anne Wolowski, Münster, ein. Sie zitierte eine Untersuchung, die besagt, dass bei 25 bis 35 Prozent aller Patienten, die mit Beschwerden ihren Hausarzt aufsuchen, keine somatische Ursache nachweisbar ist. Vor diesem Hintergrund sei zu berücksichtigen, dass gerade der Zahnarzt sehr leicht "in eine Falle" tappen könne, wenn er in den Zyklus eines Doctor-Hoppers gerät, weil das mit großer Wahrscheinlichkeit gerichtliche Folgen haben werde. So drückte sich auch Professor Dr. Dr. Ludger Figgener in einem Seminar aus. Er empfahl daher, peinlichst auf eine umfassende Anamnese und die Dokumentation zu achten. Er gab den Tipp: "Hände weg von einer Therapie, wenn es keine handfeste Ursache für die Behandlung gibt!" Und: "Denken Sie daran,
zm 100, Nr. 1, 01.01.2010, Seite 25 |
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