Der besondere
FallDraht und Tesa retten die Prothese |
|||||||||||
16. Oktober 2008 - Ein Zahnarzt aus Weitnau im Allgäu staunte nicht schlecht,
als ein neuer Patient wegen einer Prothesendruckstelle in die Praxis kam. Er
hatte sie handwerklich äußerst interessant
Ein seit Jahren in Deutschland lebender Übersiedler aus Polen kommt mit Druckstellenproblemen im OK in die Praxis von Dr. Schnell. Dieser hielt dann die Prothese wie abgebildet in seinen Händen. Der Patient hatte den Bruch mit Drahtresten fixiert und weil diese an der Schleimhaut drückten, sich etwas einfallen lassen. Auf der Gaumenseite hatte er die Drähte mit Tesafilm isoliert. Eine Neuanfertigung wurde rigoros abgelehnt, da er sehr gut damit zurecht kommt und nach Entfernung der Druckstelle am Prothesenrand mit dieser "Lösung" voll zufrieden war. Im UK hatte der pfiffige Patient an Stelle eines fehlenden Eckzahnes ein Stück Tempotaschentuch zahnähnlich geformt und in die Klammer gesteckt. Genial! Man muss sich nur zu helfen wissen. "Die Aufnahme ist leider etwas verwackelt, da ich so lachen musste", schreibt der behandelnde Zahnarzt. Dr. Norbert Schnell Hoheneggstr. 26 87480 Weitnau lulu43@t-online.de zm 98, Nr. 20, 16.10.2008, Seite 63 |
|||||||||||