1. November 2009 |
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Stress und Burn-out Anzeichen frühzeitig erkennenStress, gleich welcher Art, ist auf Dauer ungesund. Er kann sich gesundheitlich ganz verschieden auswirken. Bei manchen Men-schen äußern sich die Folgen in einer psychischen Erkrankung Depression, Angstzustände, Me-dikamenten- oder Alkoholabhän-gigkeit, Schlafstörungen oder Burn-out, erläutert Annett Zeh, Diplom-Psychologin der Berufs-genossenschaft für Gesundheits-dienst und Wohlfahrtspflege (BGW). Häufig reagiere der Körper bei andauernder Stressbelastung auch mit Kopfschmerzen, Tinni-tus, Hauterkrankungen oder Rückenleiden. Folgenden Anzeichen sollte nachgegangen werden:Aus Kostengründen Viele lassen ZahnbehandlungenFast jeder sechste Deutsche hat in den vergangenen drei Jahren eine Zahnbehandlung aus Kostengründen aufgeschoben. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts ipsos.Bei Menschen mit einem Haushaltseinkommen bis 1 249 Euro im Monat war es sogar mehr als jeder Vierte. Außerdem haben 13 Prozent einen Zahnersatz geringer Qualität gewählt, weil ihnen das am besten geeignete Material zu teuer war. An der telefonischen Umfrage im Auftrag der HanseMerkur Versicherungsgruppe in Hamburg nahmen 1 000 Menschen über 14 Jahren teil. sg/pm Häusliches Arbeitszimmer und Steuerkarte Freibetrag eintragen lassenFinanzämter müssen vorerst akzeptieren, dass Kosten für das heimische Arbeitszimmer von maximal 1 250 Euro als Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte eingetragen werden. Dies teilt der Berufsverband Freier Berufe (BFB) mit. Demnach verschickte das Bundesfinanzministerium eine dementsprechende Anweisung an die Vor-Ort-Finanzämter. Der BFB forderte weitere Konsequenzen. Der Erlass müsste Gesetz und die tatsächlichen Kosten auch vollumfänglich anerkannt werden. sg/pmCarsharing Fahrer zahlt mit, wenn's krachtCarsharing kann eine sinnvolle Alternative für alle sein, die sich selbst kein Auto zulegen, aber auf Mobilität nicht verzichten wollen. Doch wie sieht es mit der Haftung aus, wenn der Fahrer mit dem Auto einen Schaden verursacht? Bei Unfällen tritt die Kfz-Haftpflichtversicherung für
Schäden Dritter ein. Anders sieht das bei der Vollkaskoversicherung aus.
"Zwar sind die Autos im Carsharing vollkaskoversichert, aber meistens mit
Selbstbeteiligung", sagt Lilo Blunck, Vorstandsvorsitzende des Bundes der
Versicherten. Damit seien diese Fahrzeuge auch bei durch den Fahrer selbst
verschuldeten Unfällen versichert. Die BdV- Chefin: "Die
Selbstbeteiligung allerdings muss der Fahrer auf jeden Fall aus eigener Tasche
bezahlen." Tipp: Bei manchen Carsharing-Anbietern gibt es die Wagen auch
mit reduzierter Vollkasko-Selbstbeteiligung. Dafür muss der Fahrer etwas
mehr fürs Auto bezahlen. Achtung: Wer ein eigenes Fahrzeug zugunsten des
Carsharings aufgibt, sollte klären, wie lange sein Schadenfreiheitsrabatt
erhalten bleibt. Das ist wichtig für den Fall, wenn der Fahrer später
wieder ein eigenes Gefährt versichern möchte. Hat er seinen
Führerschein noch keine drei Jahre, kann es ihm passieren, dass er mit
einem Beitragssatz von 230 Prozent wieder neu einsteigen muss. Lilo Blunck:
"Kluge Carsharing-Fahrer lassen sich die unfallfreie Fahrzeit vom Anbieter
bestätigen. Diese Bescheinigung kann ihnen möglicherweise eine
günstigere Einstufung für die eigene Kfz-Versicherung
verschaffen." sg/pm Wer Carsharing-Partner sucht, kann etwa unter www.carsharing.de Anbieter recherchieren. zm 99, Nr. 21, 01.11.2009, Seite 106 |