16. November 2007 |
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Neues Stiftungs- und Spendenrecht Staat stärkt Engagement der Bürger Am 21. September
2007 hat der Bundesrat das Gesetz zur weiteren Stärkung des
bürgerschaftlichen Engagements verabschiedet. Die Änderungen
vereinfachen das Spendenrecht und erleichtern den Stiftern die Erhöhung
des Grundstockvermögens.Wie in zm 15/07 bereits angekündigt, hat der Bundesrat das neue Regelwerk für Spenden und Stiftungen passieren lassen, so dass es rückwirkend zum 1. Januar 2007 in Kraft treten kann. Das Gesetz erlaubt es den Stiftern jetzt, statt wie bisher 307 000 Euro nun eine Million Euro innerhalb von zehn Jahren steuermindernd anzusetzen. Ehepaare dürfen sogar die doppelte Summe geltend machen. Verbessert wurden auch die Konditionen für den Spendenabzug. Statt der bisher unterschiedlichen Beträge von fünf und zehn Prozent gilt jetzt einheitlich der Satz von 20 Prozent. Die Spender dürfen die Ausgaben steuerlich geltend machen und auch unbegrenzt vortragen. Das bedeutet, dass sie zum Beispiel die Summe nicht in einem einkommensschwachen Jahr ansetzen müssen, sondern warten können, bis die Einkünfte wieder steigen. Wer sein Vermögen oder Teile davon in eine Stiftung einbringt, braucht sich auch um die Abgeltungssteuer, mit der sich alle Anleger ab 2009 befassen dürfen, keine Gedanken zu machen. "Denn", darauf weist der Münchner Rechtsanwalt Dr. Johannes Fiala hin, "das Vermögen innerhalb der Stiftung arbeitet in der steuerbegünstigten Vermögensverwaltung steuerfrei; hier gibt es keine Ertragssteuern. Dies ist ein enormer Vorteil, zumal ab 2009 die Zinsabschlagssteuer in Höhe von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag auf Erträge aus Kapitalvermögen außerhalb der Stiftung erhoben wird." endru Arbeitsmarktreform Konflikt um KorrekturenIm Konflikt um Korrekturen der Arbeitsmarktreform hat Schleswig-Holsteins Arbeitsminister Uwe Döring vor Sozialpolitik nach Kassenlage gewarnt. "Die Probleme werden ja richtig beschrieben, und es sollte sich niemand wundern, dass wir nach ein paar Jahren Nachsteuerungsbedarf haben", sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur dpa: "Mich befremdet aber, dass angesichts der guten Konjunktur alle darüber nachdenken, wie das Geld ausgegeben werden kann, nachdem wir vor zwei, drei Jahren in desolater Haushaltslage Leistungseinschränkungen vornehmen mussten."Die Sozialsysteme müssten unabhängig von Haushaltsschwankungen gemacht werden, meinte er. pit/dpa Online Banking Frauen holen auf Zwar stehen
die Männer beim Online Banking noch immer an der Spitze, doch die Frauen
holen auf: Immer mehr von ihnen nutzen das Internet für ihre
Bankgeschäfte. Dies ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des
Bundesverbandes deutscher Banken.In der Altersgruppe bis 34 Jahre entspricht der Frauenanteil beim Online Banking mit 41 Prozent fast jenem der Männer, der bei 49 Prozent liegt. In der Altersgruppe der über 60-Jährigen gaben dagegen doppelt so viele männliche (19 Prozent) wie weibliche Befragte (9 Prozent) an, ihre Geldgeschäfte elektronisch zu erledigen. Am intensivsten nutzen Männer zwischen 35 und 59 Jahren die Möglichkeiten des Online Bankings: Insgesamt 51 Prozent von ihnen wickeln ihre Bankgeschäfte regelmäßig am Computer ab und nutzen ihren Rechner für Kontenabfragen, Überweisungen und andere Bankgeschäfte. Unter ihren weiblichen Altersgenossen tun dies lediglich 33 Prozent. olb zm 97, Nr. 22, 16.11.2007, Seite 120 |