Elf Jahre
Initiative zum Wiederaufbau der FrauenkircheDer große Erfolg der Zahnärzte |
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Dezember 2005 - Nachdem die zm schon im März 1990 über den
"Ruf aus Dresden", die Dresdner Bürgerinitiative zum
Wiederaufbau der Frauenkirche, berichtet hatte, hat sich die Redaktion im
Februar 1995 mit dem Einverständnis ihrer Herausgeber aus Anlass der
fünfzigjährigen Wiederkehr des schrecklichen Bombenangriffs
Elf Jahre lang wurde regelmäßig berichtet und zugleich immer wieder um Spenden, vor allem um den Erwerb von Stifterbriefen, geworben. Das Echo darauf war erstaunlich groß, die Spendenbereitschaft der zm-Leser steigerte sich sogar im Laufe der Jahre. Das großartige Ergebnis lautet: Mehr als 1 000 Stifter bilden heute einen eigenen "Zahnärzte-Stifterclub" und haben zusammen mit anderen Spendern rund 875 000 Euro für den Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche zusammengetragen. Damit haben sie allein eine der acht tragenden Säulen der Kirche samt deren Oberbau finanziert - ein Ruhmesblatt für die deutsche Zahnärzteschaft, das auch auf Dauer gebührend in der Frauenkirche dokumentiert wird. Nachfolgend wird in Stichworten noch einmal der Werdegang dieser erfolgreichen zm-Initiative und des großartigen Beweises von Bürgersinn und Kulturbewusstsein des Berufsstandes skizziert. Titel und Titelbild: "Aus Bombentrümmern entsteht die Dresdner Frauenkirche neu". Mit Fotos vom Trümmerhaufen mit Lutherstandbild und vom abgeräumten Trümmerberg mit erstem Schutzdach. Spendenwerbung mit Uhr, Videokassetten und Porzellan-Modell. Weitere Werbung in zm 11 und 17/95. Besonderer Werbeerfolg zum Beispiel in der Vertreterversammlung der KZV Westfalen-Lippe (3 350 DM). Artikel: "Jetzt fangen die Mauern an zu wachsen." Spendenwerbung mit Uhr, CD und erstmals Stifterbriefen Gesamtspenden 1995: 100 000 DM Artikel: "Graf Brühls Gebiss ausgegraben." Aufgrund des Erfolges von 1995 wird ein konkretes Spendenziel formuliert, deshalb Titel "Eine tragende Säule als Zahnärzte-Spende". Erstmals Darstellung einer "Zahnärzte-Säule" mit Spendenpegel . Spenden-Ziel nun 500 000 DM Spendenwerbung mit CD, Wandmedaillon und Stifterbriefen Artikel: "Im Untergeschoss wird schon musiziert". Einzelaktionen, zum Beispiel Sammlung Dr. Gödecke/Pfalz 3 000 DM, Dr. Schulz-Bongert 2 335 DM und Dentalindustrie 5 500 DM. Spendenwerbung für Uhren, Sekt, Stifterbriefe. Jahres-Ergebnis 1996: 72 Stifter, 130 000 DM Gesamtstand 1996: 155 Stifter, 250 000 DM Artikel: "Gewachsen bis zur ersten Empore". Spendenwerbung für Uhren und Stifterbriefe, Spendenpegel bei 50 Prozent Ergebnis 12/97: 80 000 DM Artikel: "Jetzt wächst der Bau auf 15 Meter". Spendenwerbung für diverse Geschenke, unter anderem Halstuch, Standuhr. Ergebnis 22/97: 120 000 DM Gesamtstand 1997: 200 Stifter, 450 000 DM Artikel: "Die Zahnärzte-Säule ist schon fast fertig" und September 1998 (zm 18/98): Meldung "Zahnärzte-Säule bezahlt". Jetzt neues Ziel gesamter Säulen-Überbau Artikel: "Die Zahnärzte-Säule steht" Jahres-Ergebnis 1998: 200 Stifter, 225 000 DM Gesamtstand 1998: 400 Stifter, 675 000 DM Artikel: "(Zahnärzte-)Besuch bei der Zahnärzte-Säule" Juni 1999 (zm 12/99): Titel "Jetzt wölbt sich der Kirchenbau" Neues Spendenziel "Eine Million für die Frauenkirche". Ergebnis zm 3 und 12/99: 170 Stifter, 175 000 DM Artikel: "Das Fundament für die Steinerne Kuppel" Einzelergebnis 150 000 DM, Ergebnis 1999: 200 Stifter, 325 000 DM Gesamtstand 1999: 600 Stifter, eine Million DM Artikel: zum 55. Jahrestag und zur Stiftung des britischen "Dresden-Trust "Das Kreuz der Versöhnung" Spendenwerbung nur noch Uhren und Stifterbriefe Bundesversammlung der Bundeszahnärztekammer in Dresden, Bericht dazu unter dem Titel "Ein Festakt in der Frauenkirche", Ehrennadel an Stifterclub-Betreuer Dr. Hoch. Jahres-Ergebnis: 100 000 DM Gesamtstand 2000: 650 Stifter, 1,1 Million DM Artikel: "Wir werben weiter für den Säulenbogen", und " Stiften Sie Ihren eigenen Platz in der Frauenkirche". Wechsel in der Regie von zm-Chefredakteur Friel zu Stifterclub-Betreuer Dr. Hoch, Dresden Einzelergebnis: 42 438 Euro Gesamtstand 2001: 700 Stifter, 590 000 Euro Artikel: "Die Baugerüste fallen" Artikel: "Die Mauern stehen, die Kuppel wächst" Jahresergebnis: 35 000 Euro Gesamtstand 2002: 765 Stifter, 625 000 Euro Artikel: "Die Frauenkirche trägt schon ihre Glocken" Artikel: "Jetzt hat Dresden wieder seine berühmte Stadtsilhouette" Artikel Stifterclub-Betreuer Dr. Hoch: "In eigener Sache" Jahres-Ergebnis: 75 000 Euro Gesamtstand 2003: 875 Stifter, 700 000 Euro Artikel: "Die Krönung der Frauenkirche" Dr. Hoch/Voigt noch einmal: "In eigener Sache" Artikel: "Die komplette Dresdner Silhouette" und Ankündigung "Der Stifterclub reist nach Dresden", Einzeleinnnahme-Rekord 100 000 Euro. Jahres-Ergebnis: 150 000 Euro Gesamtstand 2004: 995 Stifter, 850 000 Euro Artikel: "Endspurt in der Frauenkirche", Einzelergebnis: 26 700 Euro Endstand 1995-2005: 1 050 Stifter, 875 000 Euro Bis zur Weihe am 30 Oktober 2005 der fertig gestellten und voll finanzierten Kirche haben die zahnärztlichen Stifter und Spender insgesamt 875 000 Euro aufgebracht. Davon wurden die Säule D ("Zahnärzte-Säule"), darüber der große Bogen und das zugehörige Bogenfeld sowie die Emporenbrüstung D komplett finanziert und außerdem für insgesamt 90 000 Euro neun Sitzplätze adoptiert und bezahlt. Dies und die in der Kirche dokumentierten Namen der Stifter werden für immer die Leistungen des Berufsstandes würdigen. Ein guter Teil der Mitglieder des Zahnärzte-Stifterclubs wird vom 7. bis 9. April 2006 auf einer eigens für sie organisierten Reise nach Dresden exklusiv die Frauenkirche besichtigen und gemeinsam ein Fest feiern (Einzelheiten siehe Kasten). Die zm werden über diese Reise natürlich berichten. hf
zm 95, Nr. 23, 01.12.2005, Seite 36-38 |
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