1. Februar
2010 - Über eine Million Euro hat die Stiftung Hilfswerk Deutscher
Zahnärzte für Lepra- und Notgebiete im Jahr 2009 für Projekte in
15 Ländern auf vier Kontinenten aufgewendet. Sanitärprogramme,
Schulprojekte und die Versorgung mit zahnmedizinischem Equipment in
Entwicklungsländern sind nur Beispiele für die weltweiten
Hilfsaktionen des HDZ. Die Hilfe kommt auch den Erdbebenopfern von Haiti
zugute. Besonders die Kinder leiden unter den Folgen der Naturkatastrophe und
unter dem Verlust ihrer Familien.
Sich für das Hilfswerk Deutscher Zahnärzte für Lepra- und
Notgebiete (HDZ) engagieren heißt: dienen, weitergeben, verändern,
neue Hoffnung und neue Würde schenken, ein Gefühl der Verbundenheit
zeigen, Hilfe zur Selbsthilfe leisten und dabei besonders denen Hilfe geben,
die
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| Nach dem verheerenden Erdbeben
sind die Menschen in Haiti auf ausländische Hilfe angewiesen. Die
einheimische Versorgung ist zusammengebrochen, es mangelt an allem.
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verlassen sind und in ihrer Existenznot um Hilfe
gebeten haben. Mit diesen inhaltlichen Zielen ist das HDZ auch im Jahr 2009
angetreten und hat wiederum weltweite Hilfsmaßnahmen im Umfang von
über einer Million Euro durchführen können.
Kollektive Unterstützung
Diese Tätigkeiten waren nur mit der Unterstützung vieler deutscher
Zahnarztpraxen zu erreichen und sind ein Signal gegen Hoffnungslosigkeit.
Gleichzeitig setzt das HDZ ein Zeichen gegen die nachgesagte Egomanie unseres
Berufsstandes. Folgende Projekte konnte das HDZ im Jahr 2009 realisieren:
Zahnmedizinische und medizinische Ausrüstungen: Äthiopien, Kenia,
Philippinen, Indien, Tanzania, Argentinien, Sudan
Häuserbau-, Brunnen-, Sanitärprogramme: Albanien, Peru, Kenia,
Zimbabwe, Indien, Thailand
Schulprojekte,
Kinder- und Jugendzentren, Sozialstationen: Nigeria, Kenia, Philippinen,
Brasilien, China, Südafrika, Deutschland, Rumänien, Indien, Peru
Lepra(Prophylaxe)-Projekte: Indien, China
Mit dieser Aufstellung soll gleichzeitig der Dank der Betroffenen an alle
Kolleginnen und Kollegen, die in ihrer Vermittlerrolle im Jahr 2009 an der
Seite des HDZ waren, weitergereicht und die Gelegenheit wahrgenommen werden,
alle herzlichst zu bitten, in ihrer Unterstützung nicht nachzulassen, um
die Arbeit des HDZ nachhaltig zu sichern. Hilfe schenken heißt in die
Zukunft investieren!
Dr. Klaus Winter, Vorsteher
Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte für Lepra- und Notgebiete
(HDZ)
Am Paradies 87, 37431 Bad Lauterberg
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Spendenaufruf für Haiti
Nach dem verheerenden Erdbeben vom 12. Januar ist
eine riesige Not über das ärmste Land Mittelamerikas hereingebrochen.
Die Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte bittet dringend um Spenden. Die
Verbindung zu den Menschen vor Ort ist weiterhin schwierig. Gemeinsam mit den
Salesianern Don Bosco in Bonn hat das HDZ inzwischen erste Hilfsmaßnahmen
und Einsätze finanziert: Von der Dominikanischen Republik aus startet ein
Hubschrauber, um Medikamente, Nahrungsmittel und Satellitentelefone ins Land zu
bringen. Diese sind wichtig, um endlich ein genaues Bild der Lage zu bekommen
und die Hilfsmaßnahmen dementsprechend anzupassen. Drei Don Bosco
Einrichtungen in Port-au-Prince - teilweise früher vom HDZ
unterstützt - sind fast völlig zerstört. 200 Kinder sollen unter
den Trümmern verschüttet sein. Zwei Salesianer werden vermisst. 50
000 Euro HDZ-Soforthilfe für Medikamente, Wasser, Nahrung und Decken sind
bereits auf dem Weg. Das HDZ bittet dringend um weitere finanzielle
Unterstützung!
Spendenkonto: HDZ
Konto-Nr.: 000 4444 000
BLZ: 250 906 08
Deutsche Apotheker- und Ärztebank,
Hannover, Stichwort: Haiti
Spendenbescheinigungen werden bei vollständiger Angabe der Adresse
automatisch erteilt. |
DWLFEine
Zahnstation für 8 000 Menschen
Die Stiftung "Zahnärzte ohne
Grenzen" (Dentists without Limits Foundation, DWLF) hat in Songino-hairhan
duureg, einem sozial schwachen Vorort der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator
eine Zahnstation errichtet. Die Station versorgt unentgeltlich circa 8 000
Menschen im Umkreis - davon 2 800 Kinder. Kostenlose Behandlungen bieten sonst
nur die kommunalen Krankenhäuser an. Eine zahnmedizinische Station gibt es
dort allerdings nur ganz selten.
Die DWLF-Zahnstation ist in einem kleinen Krankenhaus
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DWLF wird fast
ausschließlich durch gesammeltes Altgold finanziert. Machen Sie mit!
Sammelsets können bei Dr. Volker Schmidt bestellt werden. Tel.: 0911
599300 |
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mit zwei Etagen untergebracht. Rund um das
Gebäude haben sich Nomadenfamilien niedergelassen. Sie wohnen in
großen Zelten ohne Kanalisation. Das Projektmanagement für die
Station hat Frau Dr. Isabella Piekos, Zahnärztin aus Berlin,
übernommen. Piekos ist sehr glücklich, in der Station arbeiten zu
können. Vor Ort wurde häufig mit einheimischen Bauingenieuren und
Handwerkern kooperiert. Abwassersysteme, Leitungen, die Elektrik und der
Kompressor - alles musste gelegt und installiert werden. Dr. Claus Macher,
Vorstandsmitglied von DWLF, zu den Kosten: "Die Gesamtkosten für den
Aufbau der Sta-tion lagen bei etwa 14 000 Euro." Die Einweihung wurde -
wie in der Mongolei üblich - mit lokalpolitischer Prominenz begangen. Den
Helfern vom DWLF zeige das Engagement in der Mongolei, wie mit guten Ideen,
persönlichem Einsatz und der nötigen Ausrüstung auch mittellose
Patienten zahnmedizinisch versorgt werden können. Für die Menschen
vor Ort bedeute das ein Plus an Lebensqualität. Zudem schaffe die
interkulturelle Zusammenarbeit gemeinsame Werte und stärkt das
gegenseitige Vertrauen. Die DWLF betreibt seit diesem Jahr in der Mongolei noch
eine weitere ortsgebundene sowie drei mobile Zahnstationen. Zuletzt konnte
durch Spenden ein Allrad-Fahrzeug angeschafft werden. Ein Helferteam wird mit
dem Bus Nomaden in der Wüste Gobi zahnmedizinisch versorgen. Die Stiftung
sucht zur Unterstützung im Jahr 2010 deutsche Zahnärzte für die
Länder Indien, Mongolei, Nepal, Rumänien, Sri Lanka und Zambia. cm/sf
Spendenkonto:
- Zahnärzte ohne Grenzen -
EV Kreditgenossenschaft eG Kassel
Konto-Nr.: 530 2471, BLZ: 520 604 10
www.dentists-without-limits.de
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Für 2010 gesucht:
Maximal 15 Gruppen à 4 Personen für
den Zeitraum Juni bis September 2010 in der Mongolei. Zahnärzte,
Helferinnen und Famulanten sind herzlich willkommen.
Reisetermine:
20.06.10 bis 04.07.10
11.07.10 bis 01.08.10
08.08.10 bis 29.08.10
Die Kommunen stellen Unterkunft und Verpflegung vor Ort günstig zur
Verfügung.
dentists without limits
Waechterstr.28, 90489Nürnberg
info@dentists-without-limits.org
Tel.: +49 (0) 911-5309545 |
dentamobilProhylaxeerfolge im kleinen Stil
Der Oberschleißheimer Zahnarzt Dr. Ralf
Pineda engagiert sich seit 2005 mit dem Hilfsprojekt "dentamobil".
Der letzte Einsatz führte im November 2009 in die Domini- kanische
Republik. Gemeinsam mit drei weiteren deutschen Zahnärzten wurden
innerhalb einer Woche über 200 Einwohner im Kakaopflanzer-Dorf Jagua Clara
an der Nordküste zahnärztlich versorgt.
Pineda schildert seine Eindrücke: "Die Kindergebisse haben oft nicht
einmal einen gesunden Milchzahn. Zum Teil sind diese bis zum Zahnfleisch
abgefault. Ebenso sind die Erwachsenengebisse schwer verstümmelt."
Vor Ort werde nicht geheilt, sondern nur extrahiert. Bedenklich sei, dass auch
in den Entwicklungsländern die Kinder immer mehr Zucker und
Süßigkeiten konsumieren - zum Teil auch aus Hilfssendungen. Rich-
tiges Zähneputzen und Mundhygiene seien oft noch völlig unbekannt,
dadurch nehme die Karies explosionsartig zu. Die Ärzte hätten vor Ort
Zahnputztechniken demonstriert und die Lehrer in die Aktion eingebunden.
"Einmal wöchentlich putzen die Schüler unter Aufsicht der Lehrer
in der Schule die Zähne", freut sich Pineda über erste zaghafte
Erfolge. Dafür hätten Firmen Zahnbürsten und eine besonders
zahnhärtende Zahncreme gespendet. Die gesunden Zähne der Kinder seien
versiegelt worden. "All diese Hilfe ist bitter nötig und muss
fortgesetzt werden. Sie wäre aber undenkbar ohne die Altgold- und
Geldspenden, die der Verein Hilfe für Indien e.V. in Deutschland
erhält", bedankt sich Dr. Ralf Pineda. rp/sf
Spendenkonto:
Verein Hilfe für Indien e.V.
Konto-Nr.:28282
BLZ: 70250150
Kreissparkasse München
www.dr-pineda.de/
www.sparks.de/hilfeindien/
zm 100, Nr. 3, 01.02.2010, Seite
98-99
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