Hilfswerk Deutscher Zahnärzte Zehn Euro für mehr Menschlichkeit |
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1. März
2008 - Neue Zahlen: Im Jahr 2007 realisierte das Hilfswerk Deutscher
Zahnärzte für Lepra- und Notgebiete mit fast 1,5 Millionen
In Deutschland kommt immer weniger Zahngold zum Einsatz. Das spürt auch das Hilfswerk Deutscher Zahnärzte (HDZ). Bislang bilden vor allem Zahngoldspenden seine finanzielle Grundlage, um weltweit den Bedürftigen zu helfen. "Deshalb ruft das HDZ die deutsche Kollegenschaft dazu auf, künftig - möglichst per Dauerauftrag - zehn Euro im Jahr dem Stiftungskapital zuzuführen", sagt Dr. Klaus Winter, Vorsteher des HDZ. Der Aufruf solle das HDZ in die Lage versetzen, seine satzungsgemäßen Aufgaben weiterhin erfüllen zu können. Der Startschuss für die Spendenaktion fiel zum 20-jährigen Jubiläum des Hilfswerks im November vergangenen Jahres (siehe zm 01/08, S.20 - 22). Die Aktion ist bereits erfolgreich angelaufen. Im Jahr 2007 verwirklichte das HDZ mit fast 1,5 Millionen Euro 49 Projekte in über 20 Ländern. Ein Teil des Geldes erhielt das Bethesda-Hospital in Cotonou, Benin. Das HDZ ermöglichte
"Es ist das erste Mal seit Bestehen des Krankenhauses, dass das Haus einen gänzlich neuen und nicht bereits gebrauchten Gegenstand erhalten hat", berichtet Stegenwallner. Dementsprechend groß sei die Freude gewesen. Das Ausstattungsniveau des 1990 gegründeten Krankenhauses entspreche etwa dem Stand der Sechzigerjahre. In der Dentalabteilung versorgten ein Zahnarzt, vier Assistenten und zwei Mitarbeiter in der Prothetik bis zu 500 Patienten im Monat, sagt der HDZ-Beauftragte. Dank der Unterstützung der deutschen Zahnärzte hätten sie nicht mehr nur "uralte Behandlungsstühle" zur Verfügung. jr zm 98, Nr. 5, 01.03.2008, Seite 117 |
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